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Und wieder endete das Leben eines der Heroen meiner Kindheit
Evel Knievel, der legendäre Motorradstuntman, ist tot.
Ja, heute kennt den hierzulande kaum noch jemand. Aber ich fand ihn toll! ich hatte sogar eine Actionfigur von ihm - eine der ganz wenigen, die ich besaß. Er hatte einen weißen Schutzanzug mit schwarzen Applikationen und saß auf einer weißen, dicken Straßenmaschine, die man mit so einer Zahnstange in Schwung gebracht hat und die dann über diverse Rampen und ähnliches gerauscht ist. Ja, ich habe meine Eltern rein irre gemacht mit dem Ding - sowas lässt man als Kind nunmal nicht kommentarlos die tollkühnsten Stunts vollführen...
Ja, heute kennt den hierzulande kaum noch jemand. Aber ich fand ihn toll! ich hatte sogar eine Actionfigur von ihm - eine der ganz wenigen, die ich besaß. Er hatte einen weißen Schutzanzug mit schwarzen Applikationen und saß auf einer weißen, dicken Straßenmaschine, die man mit so einer Zahnstange in Schwung gebracht hat und die dann über diverse Rampen und ähnliches gerauscht ist. Ja, ich habe meine Eltern rein irre gemacht mit dem Ding - sowas lässt man als Kind nunmal nicht kommentarlos die tollkühnsten Stunts vollführen...
Geschrieben von Sven Grounsell
in Nachruf, Tagesgeschehen
am
Samstag, 1. Dezember 2007 00:03
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Tags für diesen Artikel: actionfigur
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Frau Hoppenstedt ist tot
Evelyn Hamann ist letzte Nacht verstorben.
Damit sind wir um eine der wohl großartigsten Komödiantinnen, die dieses Land je hervorgebracht hat, ärmer. Ihre für mich grandiosesten Auftritte hatte sie als Partnerin von Loriot/Vicco von Bülow - ob es in seinen Filmen war oder in seiner herausragenden Sketch-Serie. Unvergesslich bleibt, dass sie "mal was Eigenes" geschafft hat, ihr kuchengedämpfter, freudiger Ausruf "ein Klavier, ein Klavier!", der mittlerweile (leider, denn er war wirklich überragend) reichlich "abgenudelte" Nudel-Sketch und all die anderen Rollen an seiner Seite, zu der sie stets denselben beherrschten Gesichtsausdruck trug, welcher die für sich schon exzellenten Sketche aus Loriots Feder zur absoluten komödiantischen Vollendung brachte. Kurzum, die Figur Loriot steht und fällt mit dieser Frau - sie ist zu einem Sinnbild des deutschen Humors avanciert und hat diesen wesentlich mitgeprägt.
Unerwähnt will ich auch nicht lassen, wie überzeugend sie in "Adelheid und ihre Mörder" den Traum jeder einfachen Angestellten verkörpert hat, wie sie auch dort wie schon bei Loriot gezeigt hat, dass hinter starken Männern eine starke Frau steht.
Für ein Land, in dem ein Dieter Bohlen für sein "Lebenswerk" ausgezeichnet werden darf, ist es geradezu beschämend, dass diese Frau im öffentlichen Interesse immer eher ein Schattendasein führte. Ihr hätte mindestens die gleiche Aufmerksamkeit wie beispielsweise einer Helga Feddersen gebührt. (nicht, dass ich Letztgenannter in irgendeiner Weise den ihr zuerkannten Ruhm abspenstig machen wollen würde - ganz im Gegenteil... bevor das nun irgendwer falsch auffasst)
Diesbezüglich tröstet mich allerdings ein wenig, dass die Online-Ausgabe vom Spiegel bereits ein kleines Sümmchen an Artikeln innerhalb von weniger als 24 Stunden nach bekanntwerden ihres Todes zusammengestellt hat:
So ganz unbeachtet bleibt dieser unschöne Verlust zum Glück doch nicht.
Damit sind wir um eine der wohl großartigsten Komödiantinnen, die dieses Land je hervorgebracht hat, ärmer. Ihre für mich grandiosesten Auftritte hatte sie als Partnerin von Loriot/Vicco von Bülow - ob es in seinen Filmen war oder in seiner herausragenden Sketch-Serie. Unvergesslich bleibt, dass sie "mal was Eigenes" geschafft hat, ihr kuchengedämpfter, freudiger Ausruf "ein Klavier, ein Klavier!", der mittlerweile (leider, denn er war wirklich überragend) reichlich "abgenudelte" Nudel-Sketch und all die anderen Rollen an seiner Seite, zu der sie stets denselben beherrschten Gesichtsausdruck trug, welcher die für sich schon exzellenten Sketche aus Loriots Feder zur absoluten komödiantischen Vollendung brachte. Kurzum, die Figur Loriot steht und fällt mit dieser Frau - sie ist zu einem Sinnbild des deutschen Humors avanciert und hat diesen wesentlich mitgeprägt.
Unerwähnt will ich auch nicht lassen, wie überzeugend sie in "Adelheid und ihre Mörder" den Traum jeder einfachen Angestellten verkörpert hat, wie sie auch dort wie schon bei Loriot gezeigt hat, dass hinter starken Männern eine starke Frau steht.
Für ein Land, in dem ein Dieter Bohlen für sein "Lebenswerk" ausgezeichnet werden darf, ist es geradezu beschämend, dass diese Frau im öffentlichen Interesse immer eher ein Schattendasein führte. Ihr hätte mindestens die gleiche Aufmerksamkeit wie beispielsweise einer Helga Feddersen gebührt. (nicht, dass ich Letztgenannter in irgendeiner Weise den ihr zuerkannten Ruhm abspenstig machen wollen würde - ganz im Gegenteil... bevor das nun irgendwer falsch auffasst)
Diesbezüglich tröstet mich allerdings ein wenig, dass die Online-Ausgabe vom Spiegel bereits ein kleines Sümmchen an Artikeln innerhalb von weniger als 24 Stunden nach bekanntwerden ihres Todes zusammengestellt hat:
- Frau Hoppenstedt: Evelyn Hamann ist tot
- Zum Tod von Evelyn Hamann: Die wunderbar Verschrobene
- In "Ti-Eitsch"-Gewittern: Hommage an Evelyn Hamann - Machen Sie mit!
- Reaktionen auf Hamanns Tod: "Hanseatisch-trockener Humor"
- "Beckmann"-Talkshow: Loriot trauert um "treue Partnerin"
So ganz unbeachtet bleibt dieser unschöne Verlust zum Glück doch nicht.
Geschrieben von Sven Grounsell
in Nachruf, Tagesgeschehen
am
Montag, 29. Oktober 2007 22:24
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