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AMD legt Specs des 2D-Teils seiner Grafikchips offen
Wie soeben bekannt wurde, hat AMD die 2D-Spezifikationen der ATI-Grafikchips offengelegt.
Nun machen sie also Ernst. Die über 900 Seiten starke Dokumentation liegt unter http://www.x.org/docs/AMD/ bereit. Weitere Dokumentation (inklusive der 3D-Spezifikationen) soll folgen.
Danke! Ein Grund, den nächsten Grafikkarten-Kauf noch etwas hinauszuzögern..
Nachtrag: Laut Slashdot soll sogar der neue OpenSource-Treiber für die R500/R600-Serie noch vor Ablauf nächster Woche erscheinen. Na da müssen sich die Jungs aber zügeln, wenn sie ihre bisherige Roadmap einhalten und den 3D-Treiber erst irgenswann in 2008 fertigstellen wollen. Der freie 2D-Treiber sollte ja auch erst "bis Ende 2007" erscheinen...
Nun machen sie also Ernst. Die über 900 Seiten starke Dokumentation liegt unter http://www.x.org/docs/AMD/ bereit. Weitere Dokumentation (inklusive der 3D-Spezifikationen) soll folgen.
Danke! Ein Grund, den nächsten Grafikkarten-Kauf noch etwas hinauszuzögern..
Nachtrag: Laut Slashdot soll sogar der neue OpenSource-Treiber für die R500/R600-Serie noch vor Ablauf nächster Woche erscheinen. Na da müssen sich die Jungs aber zügeln, wenn sie ihre bisherige Roadmap einhalten und den 3D-Treiber erst irgenswann in 2008 fertigstellen wollen. Der freie 2D-Treiber sollte ja auch erst "bis Ende 2007" erscheinen...
Geschrieben von Sven Grounsell
in Glückwünsche, Technisches
am
Mittwoch, 12. September 2007 20:08
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AMD verspricht, OpenSource-Treiber für ATI-Karten herauszugeben II
Nun scheint ja endlich wenigstens ein bisschen Bewegung in die Sache zu kommen. Bereits im Mai hatte AMD ja auf dem Red Hat Summit OpenSource-Treiber für ATI-Karten angekündigt.
Allerdings soll aus lizenzrechtlichen Gründen nicht der vorhandene (proprietäre) Treiber geöffnet werden, sondern es wird ein neuer Treiber entwickelt werden, wobei vor allem die Zusammenarbeit mit Novell und Red Hat stattfinden soll, auch wenn die Dokumentation der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.
Der bisherige Zeitplan sieht vor, bis Ende diesen Jahres einen funktionierenden 2D-Treiber zu erstellen - die aufmerksamkeitsträchtigere 3D-Unterstützung wird wohl noch eine Weile auf sich warten lassen, soll aber auch u.a. mit Aiglx-Unterstützung daherkommen, was die Freunde des 3D-Desktops unter Linux wohl sehr freuen dürfte.
Ich bin gespannt und harre weiter der Dinge, die da kommen mögen.
Allerdings soll aus lizenzrechtlichen Gründen nicht der vorhandene (proprietäre) Treiber geöffnet werden, sondern es wird ein neuer Treiber entwickelt werden, wobei vor allem die Zusammenarbeit mit Novell und Red Hat stattfinden soll, auch wenn die Dokumentation der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.
Der bisherige Zeitplan sieht vor, bis Ende diesen Jahres einen funktionierenden 2D-Treiber zu erstellen - die aufmerksamkeitsträchtigere 3D-Unterstützung wird wohl noch eine Weile auf sich warten lassen, soll aber auch u.a. mit Aiglx-Unterstützung daherkommen, was die Freunde des 3D-Desktops unter Linux wohl sehr freuen dürfte.
Ich bin gespannt und harre weiter der Dinge, die da kommen mögen.
Geschrieben von Sven Grounsell
in Technisches
am
Donnerstag, 6. September 2007 09:24
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Käfer, Listen und im Kern bedrohte Prozessorarten
Normalerweise kenne ich es so, dass Tierarten auf eine Liste geschrieben werden und damit fortan als bedroht gelten. Wie so oft ist in der IT-Welt jedoch irgendwie alles anders als in der richtigen Welt. Da haben leute eine Liste mit Käfern^WBugs gemacht und nun sind nicht diese Bugs bedroht, sondern ein Prozessor - genauer die aktuelle Core 2 Prozessorgeneration von Intel.
Bei meinen Recherchen ob dieses merkwürdigen Phänomens stieß ich auf diesen Artikel bei Slashdot, wohl einer der führenden Nachrichtenticker der Branche. Da wird auf ein Posting von Theo de Raadt auf der openbsd-misc-Liste verwiesen, der ein paar der signifikanteren Punkte dieser Liste herausstellt (hier ist das Ganze nochmal etwas allgemeinverständlicher aufgearbeitet).
OK, zum Ernst der Sache. Das ist natürlich ein ganz schöner Hammer. Nachdenklich stimmt, dass laut de Raadt (seineszeichens OpenBSD-Gründer) einige dieser Bugs mit hoher Wahrscheinlichkeit sogar von Code im Userland ausgenutzt werden können, ohne dass ein softwareseitiger oder anders gearteter Codefix das verhindern könnte.
Nun bringt sogar schon die Hardware Sicherheitslücken ins System. Und das ausgerechnet auch mit dem gehypeten Sicherheitsfeature des Non-Executive-Bits, das unter Umständen einfach mal ignoriert wird.
Ausgerechnet jetzt, wo Intel sein zurückgewonnenes Performance-Oberwasser im Desktop- und Endkundenbereich feiert und der Core 2 allenthalben ob seiner Leistung und Sparsamkeit gelobt wird.
Fairerweiser bemerkt de Raadt, dass bei AMD die Situation in Bezug auf verbuggte Prozessoren kaum besser aussieht.
Bei meinen Recherchen ob dieses merkwürdigen Phänomens stieß ich auf diesen Artikel bei Slashdot, wohl einer der führenden Nachrichtenticker der Branche. Da wird auf ein Posting von Theo de Raadt auf der openbsd-misc-Liste verwiesen, der ein paar der signifikanteren Punkte dieser Liste herausstellt (hier ist das Ganze nochmal etwas allgemeinverständlicher aufgearbeitet).
OK, zum Ernst der Sache. Das ist natürlich ein ganz schöner Hammer. Nachdenklich stimmt, dass laut de Raadt (seineszeichens OpenBSD-Gründer) einige dieser Bugs mit hoher Wahrscheinlichkeit sogar von Code im Userland ausgenutzt werden können, ohne dass ein softwareseitiger oder anders gearteter Codefix das verhindern könnte.
Nun bringt sogar schon die Hardware Sicherheitslücken ins System. Und das ausgerechnet auch mit dem gehypeten Sicherheitsfeature des Non-Executive-Bits, das unter Umständen einfach mal ignoriert wird.
Ausgerechnet jetzt, wo Intel sein zurückgewonnenes Performance-Oberwasser im Desktop- und Endkundenbereich feiert und der Core 2 allenthalben ob seiner Leistung und Sparsamkeit gelobt wird.
Fairerweiser bemerkt de Raadt, dass bei AMD die Situation in Bezug auf verbuggte Prozessoren kaum besser aussieht.
Geschrieben von Sven Grounsell
in Tagesgeschehen, Technisches
am
Donnerstag, 28. Juni 2007 18:17
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AMD verspricht, OpenSource-Treiber für ATI-Karten herauszugeben
Laut diesem Eintrag bei Slashdot hat AMD auf dem letzten Red Hat Summit versprochen, die 3D-beschleunigten Grafiktreiber des kürzlich aufgekauften Herstellers ATI zukünftig unter einer OpenSource-Lizenz zu veröffentlichen. Die Frage nach dem "Wann?" ließ Henri Richard von AMD allerdings laut diesem Blogeintrag zunächst unbeantwortet.
Das wären ja endlich mal richtig gute Neuigkeiten aus dem Lager der großen Grafikchip-Hersteller. Wenn AMD dieses Versprechen wirklich in die Tat umsetzt, würde der Druck auf NVidia größer, die eigenen proprietären Treiber ebenfalls unter eine OpenSource-Lizenz zu stellen - so hofft die Community jedenfalls allenthalben.
Ansonsten hat ATI/AMD demnächst einen überzeugten Kunden mehr
Das wären ja endlich mal richtig gute Neuigkeiten aus dem Lager der großen Grafikchip-Hersteller. Wenn AMD dieses Versprechen wirklich in die Tat umsetzt, würde der Druck auf NVidia größer, die eigenen proprietären Treiber ebenfalls unter eine OpenSource-Lizenz zu stellen - so hofft die Community jedenfalls allenthalben.
Ansonsten hat ATI/AMD demnächst einen überzeugten Kunden mehr
Geschrieben von Sven Grounsell
in Tagesgeschehen, Technisches
am
Montag, 14. Mai 2007 01:02
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