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Amazon.com - Die erste Adresse für den kleinen Hobby-Terroristen
Dass man auf eBay und Amazons Marktplatz sprichwörtlich Alles bekommt, ist ja hinlänglich bekannt. Was Amazon allerdings hier ins Angebot aufgenommen hat, ließ mich zunächst ein paar Momente mit ausdruckslosem Gesicht und unfähig, meine Gedanken zu artikulieren, auf den Bildschirm starren.
Das US-Shoppingportal bietet tatsächlich Uranerz in kleinen, handlichen Büchsen an - als Testmaterial für den Geigerzähler daheim im Paket per Post direkt nach Hause. Aktuell sogar im Angebot mit 2 US-$ Preisnachlass!
Interessant: Die Sektionen "Käufer dieses Produktes kauften auch" und "Betrachter dieses Produktes sahen sich auch an".
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Interessant: Die Sektionen "Käufer dieses Produktes kauften auch" und "Betrachter dieses Produktes sahen sich auch an".
Geschrieben von Sven Grounsell
in Blödsinn
am
Sonntag, 9. Dezember 2007 13:39
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Tags für diesen Artikel: amazon
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Die Polizei, Dein Freund und Verräter
Das muss man sich mal vor Augen führen. Am Dienstag, den 4.9. werden drei mutmaßliche Terroristen verhaftet (anscheinend aufgrund eines Hinweises von US-Fahndern, aber das ist ein anderes Thema).. Bei solchen Zugriffen fallen bei den Ermittlungen im Vorfeld natürlich eine Menge an (streng) geheimen Daten an, auf die ausschließlich die Beteiligten und Verantwortlichen Zugriff haben - sollte man jedenfalls annehmen.
Dieser unbestreitbare Fahndungserfolg dient einigen politischen Amtsinhabern als Steilvorlage, der heiß diskutierten Schäuble'schen Online-Durchsuchung mittels Bundestrojaner mit größerem Nachdruck zur Akzeptanz zu verhelfen, und hat damit offenstichtlich Erfolg.
Soweit so gut, zu den Online-Durchsuchungen kann man (für den Moment der Einfachheit halber) stehen wie man will, aber wenn ich mir bewusst mache, dass Dank des Bundestrojaners intimste und privateste Daten (die werden soweit ich weiß nach der - bekanntlich nicht auszuschließenden - versehentlichen Erfassung erst dann gelöscht, wenn sie von Irgendwem - gottweiß wer das sein mag - als ebendiese identifiziert worden sind) über mich u.a. in diese Hände gelangen, dann bin ich einfach sprach- und fassungslos.
Ja, klar, menschliches Versagen gibt es überall und niemand unter uns ist davor sicher, aber verdammtnochmal in diesem Fall ging es um geheimste Ermittlungsakten, die durch einen kleinen Fehler eines Einzelnen an die Quasi-Öffentlichkeit gelangt sind. Natürlich wird der Kopf des nachlässigen Beamten rollen, wie man so schön sagt, und auch zu Recht, aber meiner Meinung nach gehören die Köpfe seiner Vorgesetzten, bzw. die der Verantwortlichen für die polizeiinterne Sicherheit in denselben Korb - mit derselben Begründung. Bei so vertraulichen Daten, die geeignet sind, die Sicherheit des Landes zu gefährden, muss sichergestellt sein, dass sie durch den Fehler eines Einzelnen unter keinen Umständen Ungefugten zugänglich gemacht werden können. Das Vier- oder Sechs-Augen-Prinzip ist schon für weitaus trivialere Umstände zum Einsatz gekommen. Die Deutschen sind doch sonst nicht so reglementierungsfaul, wie der nahezu alltägliche Behördenwahnsinn beweist.
Wo soll denn das hinführen? Sind dann hier auch solche "Unfälle" möglich, dass ein Bomber das gesamte Land bereist, bevor irgendwer feststellt, dass dieses Flugzeug durch den Fehler eines Einzelnen mit sechs scharfen Atombomben bewaffnet war? Na vielen Dank auch...
Eine Behörde, die kaum dazu in der Lage ist, sich um die eigene Sicherheit zu kümmern, soll für den Schutz und die Sicherheit der Bevölkerung sorgen. Es ist was faul im Staate Dänemark...
Dieser unbestreitbare Fahndungserfolg dient einigen politischen Amtsinhabern als Steilvorlage, der heiß diskutierten Schäuble'schen Online-Durchsuchung mittels Bundestrojaner mit größerem Nachdruck zur Akzeptanz zu verhelfen, und hat damit offenstichtlich Erfolg.
Soweit so gut, zu den Online-Durchsuchungen kann man (für den Moment der Einfachheit halber) stehen wie man will, aber wenn ich mir bewusst mache, dass Dank des Bundestrojaners intimste und privateste Daten (die werden soweit ich weiß nach der - bekanntlich nicht auszuschließenden - versehentlichen Erfassung erst dann gelöscht, wenn sie von Irgendwem - gottweiß wer das sein mag - als ebendiese identifiziert worden sind) über mich u.a. in diese Hände gelangen, dann bin ich einfach sprach- und fassungslos.
Ja, klar, menschliches Versagen gibt es überall und niemand unter uns ist davor sicher, aber verdammtnochmal in diesem Fall ging es um geheimste Ermittlungsakten, die durch einen kleinen Fehler eines Einzelnen an die Quasi-Öffentlichkeit gelangt sind. Natürlich wird der Kopf des nachlässigen Beamten rollen, wie man so schön sagt, und auch zu Recht, aber meiner Meinung nach gehören die Köpfe seiner Vorgesetzten, bzw. die der Verantwortlichen für die polizeiinterne Sicherheit in denselben Korb - mit derselben Begründung. Bei so vertraulichen Daten, die geeignet sind, die Sicherheit des Landes zu gefährden, muss sichergestellt sein, dass sie durch den Fehler eines Einzelnen unter keinen Umständen Ungefugten zugänglich gemacht werden können. Das Vier- oder Sechs-Augen-Prinzip ist schon für weitaus trivialere Umstände zum Einsatz gekommen. Die Deutschen sind doch sonst nicht so reglementierungsfaul, wie der nahezu alltägliche Behördenwahnsinn beweist.
Wo soll denn das hinführen? Sind dann hier auch solche "Unfälle" möglich, dass ein Bomber das gesamte Land bereist, bevor irgendwer feststellt, dass dieses Flugzeug durch den Fehler eines Einzelnen mit sechs scharfen Atombomben bewaffnet war? Na vielen Dank auch...
Eine Behörde, die kaum dazu in der Lage ist, sich um die eigene Sicherheit zu kümmern, soll für den Schutz und die Sicherheit der Bevölkerung sorgen. Es ist was faul im Staate Dänemark...
Geschrieben von Sven Grounsell
in Tagesgeschehen
am
Freitag, 7. September 2007 19:15
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