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Es war einmal ein Nigerianer
der wollte eine Reise machen.
Dazu flog er im Flugzeug ein wenig durch die Welt und stieg letztlich in Amsterdam Schipol um für seine letzte Station, Detroit, USA. So weit so unproblematisch.
Dumm nur, dass dieser Nigerianer, wie wir wohl mittlerweile alle wissen, entschied, sich mit Sprengstoff zu bekleiden. Soll dem Hörensagen nach in den letzten Jahren in gewissen Kreisen schwer in Mode sein.
Das mit der Mode hat sich hier und da schon rumgesprochen, und weil das die meisten Menschen nicht so toll finden, wurde in den letzten 8 Jahren viel unternommen; es wurde eine Unmenge Energie in neue Gesetze, höhere Sicherheitsstandards und weniger Freiheit und Demokratie gesteckt. Es gab so lustige Ideen wie Totalüberwachung, Zensur, Gängelung und, man glaube es kaum, irgendwer hat sogar etwas erfunden, was den meisten Menschen heute als "Nacktscanner" bekannt ist.
Und Letzterer wurde als Konsequenz aus den vorgenannten Maßnahmen unter großem Aufsehen u.a. im besagten Amsterdamer Flughafen Schipol installiert. Bis hierhin muss man das als mündiger Bürger nicht gut finden, mag das aber noch irgendwo begreifen können, vom blinden (oder profilierungs-getriebenen?) Aktionismus nicht näher genannter Mitglieder der letzen Bundesregierung als treibende Kraft dahinter einmal abgesehen.
Was mir aber nicht in den Kopf will:
Wie hat der Mann das geschafft, unbehelligt bis nach Detroit zu gelangen?
a) Er stand auf der Liste der terrorverdächtigen Personen, die die USA führen, das hatte aber offenbar keinerlei Auswirkungen darauf, dass er frei in die USA einreisen konnte - welchen Sinn hat diese Liste dann?
b) Schipol ist wie gesagt einer der Flughäfen, die mit diesen Nacktscannern ausgestattet sind. Seit Mai 2007. Mangelnde Erfahrung im Umgang mit diesen Geräten gilt hier also nicht als Ausrede.
Es ist natürlich das gute Recht dieses Mannes, der Durchleuchtung mit dem Nacktscanner zu widersprechen. Ob er davon gebrauch gemacht hat, ist mir allerdings nicht bekannt, erscheint jedoch sehr wahrscheinlich. Nun hätte er dann aber doch, in Konsequenz zu dem Brimborium der letzten Jahre, einer herkömmlichen Sicherheitskontrolle unterzogen werden müssen, erst recht, wo er als Terrorverdächtiger geführt wird. Und dort hätte man den kleidsamen Sprengsatz dieser Größenordnung definitiv finden müssen. Dass es nicht passiert ist, und dass der Sprengsatz nicht gefunden wurde, stellt den Sinn dieser Geräte meines Erachtens komplett in Frage.
Warum haben all diese Maßnahmen nicht gegriffen? Waren diese Maßnahmen gegen die Freiheit im Namen der Terrorbekämpfung eine Farce? Standen eigentlich ganz andere Ziele Pate dafür, und die Anschläge waren nur willkommenes Deckmäntelchen? Ist deshalb das Greifen der Maßnahmen gegenüber den eigenen Bürgern deutlich besser sichergestellt als gegenüber denen, die als Grund dafür herhalten müssen?
Fragen über Fragen - auf schwäbisch müsste man dem Ganzen wohl nachsagen, es habe ein "G'schmäckle"
Update: da Heise nun berichtet, Schipol wolle jetzt erst Nacktscanner testen, möchte ich beispielhaft diesen Link der Süddeutschen anbringen, um meine Behauptung zu untermauern, dass Schipol derartige Geräte bereits seit Jahren einsetzt.
Dazu flog er im Flugzeug ein wenig durch die Welt und stieg letztlich in Amsterdam Schipol um für seine letzte Station, Detroit, USA. So weit so unproblematisch.
Dumm nur, dass dieser Nigerianer, wie wir wohl mittlerweile alle wissen, entschied, sich mit Sprengstoff zu bekleiden. Soll dem Hörensagen nach in den letzten Jahren in gewissen Kreisen schwer in Mode sein.
Das mit der Mode hat sich hier und da schon rumgesprochen, und weil das die meisten Menschen nicht so toll finden, wurde in den letzten 8 Jahren viel unternommen; es wurde eine Unmenge Energie in neue Gesetze, höhere Sicherheitsstandards und weniger Freiheit und Demokratie gesteckt. Es gab so lustige Ideen wie Totalüberwachung, Zensur, Gängelung und, man glaube es kaum, irgendwer hat sogar etwas erfunden, was den meisten Menschen heute als "Nacktscanner" bekannt ist.
Und Letzterer wurde als Konsequenz aus den vorgenannten Maßnahmen unter großem Aufsehen u.a. im besagten Amsterdamer Flughafen Schipol installiert. Bis hierhin muss man das als mündiger Bürger nicht gut finden, mag das aber noch irgendwo begreifen können, vom blinden (oder profilierungs-getriebenen?) Aktionismus nicht näher genannter Mitglieder der letzen Bundesregierung als treibende Kraft dahinter einmal abgesehen.
Was mir aber nicht in den Kopf will:
Wie hat der Mann das geschafft, unbehelligt bis nach Detroit zu gelangen?
a) Er stand auf der Liste der terrorverdächtigen Personen, die die USA führen, das hatte aber offenbar keinerlei Auswirkungen darauf, dass er frei in die USA einreisen konnte - welchen Sinn hat diese Liste dann?
b) Schipol ist wie gesagt einer der Flughäfen, die mit diesen Nacktscannern ausgestattet sind. Seit Mai 2007. Mangelnde Erfahrung im Umgang mit diesen Geräten gilt hier also nicht als Ausrede.
Es ist natürlich das gute Recht dieses Mannes, der Durchleuchtung mit dem Nacktscanner zu widersprechen. Ob er davon gebrauch gemacht hat, ist mir allerdings nicht bekannt, erscheint jedoch sehr wahrscheinlich. Nun hätte er dann aber doch, in Konsequenz zu dem Brimborium der letzten Jahre, einer herkömmlichen Sicherheitskontrolle unterzogen werden müssen, erst recht, wo er als Terrorverdächtiger geführt wird. Und dort hätte man den kleidsamen Sprengsatz dieser Größenordnung definitiv finden müssen. Dass es nicht passiert ist, und dass der Sprengsatz nicht gefunden wurde, stellt den Sinn dieser Geräte meines Erachtens komplett in Frage.
Warum haben all diese Maßnahmen nicht gegriffen? Waren diese Maßnahmen gegen die Freiheit im Namen der Terrorbekämpfung eine Farce? Standen eigentlich ganz andere Ziele Pate dafür, und die Anschläge waren nur willkommenes Deckmäntelchen? Ist deshalb das Greifen der Maßnahmen gegenüber den eigenen Bürgern deutlich besser sichergestellt als gegenüber denen, die als Grund dafür herhalten müssen?
Fragen über Fragen - auf schwäbisch müsste man dem Ganzen wohl nachsagen, es habe ein "G'schmäckle"
Update: da Heise nun berichtet, Schipol wolle jetzt erst Nacktscanner testen, möchte ich beispielhaft diesen Link der Süddeutschen anbringen, um meine Behauptung zu untermauern, dass Schipol derartige Geräte bereits seit Jahren einsetzt.
Geschrieben von Sven Grounsell
in Tagesgeschehen
am
Mittwoch, 30. Dezember 2009 11:48
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Tags für diesen Artikel: 1984
, austricksen
, bedrohung
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, grotesk
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, tagesgeschehen
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, usa
, verwirrung
, überwachung
, zensur
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Gnome, TighVNC und Keymaps
Jaja, lange nichts mehr gepostet, nix los hier, tote Hose etc. pp...
Ich weiß. ich weiß. Dafür gibt es jetzt einen kleinen technischen Leckerbissen, der dem Ein oder Anderen weiterhelfen mag, der ähnlich verzweifelt Suchmaschinen gequält hat wie ich zu dem Thema.
Ausgangssituation:
2 Rechner, beide mit funktionsfähigem und ordentlich konfiguriertem Betriebssystem drauf; der eine soll auf den anderen per VNC zugreifen können und in diesem VNC einen benutzbaren Gnome-Desktop vorfinden. Soweit kein großes Ding und relativ alltäglich.
Problem:
Der Gnome-Desktop im VNC ist nicht bedienbar, da aus irgendeinem Grund das Keymapping nicht funktioniert. qwertz ergibt beispielsweise c.gvn*, was von vornherein die Vermutung ausschließt, dass es sich lediglich um ein exotisches Layout handelt, das aus irgendeinem Grunde vorkonfiguriert wäre.
Einfach über das Control Center eine andere Keymap laden hat nicht funktioniert; genausowenig wie der Lösungsversuch, einfach aus einem Xterm heraus per loadkeys dem System eine andere Keymap unterzuschieben. Die esoterische Fehlermeldung dazu lautete
(Warum auch immer), brachte mich also der Lösung nicht wirklich näher.
Nach ausgiebigem Suchmaschinenquälen brachte mich dieser Link unverhofft näher an mein Ziel. Genauer war es folgender Kommentar zu diesem Bug:
Und ja, nachdem ich zwar an sich die Gnome-Umgebung gestartet hatte, aber den Aufruf von gnome-session verhinderte, konnte ich zumindest das halbwegs brauchbare US-Keyboardlayout laden - Was für die meisten Admins und längerjährigen Nutzer keine große Hürde darstellen sollte.
So ganz zufrieden bin ich damit nicht, da ich schon gern eine frei wählbare Keymap laden können möchte, aber es ist eine benutzbare Interimslösung. Falls jemand also in dieser Richtung eine Idee hat, sei er hiermit aufgerufen, mich/uns daran teilhaben zu lassen.
Ich weiß. ich weiß. Dafür gibt es jetzt einen kleinen technischen Leckerbissen, der dem Ein oder Anderen weiterhelfen mag, der ähnlich verzweifelt Suchmaschinen gequält hat wie ich zu dem Thema.
Ausgangssituation:
2 Rechner, beide mit funktionsfähigem und ordentlich konfiguriertem Betriebssystem drauf; der eine soll auf den anderen per VNC zugreifen können und in diesem VNC einen benutzbaren Gnome-Desktop vorfinden. Soweit kein großes Ding und relativ alltäglich.
Problem:
Der Gnome-Desktop im VNC ist nicht bedienbar, da aus irgendeinem Grund das Keymapping nicht funktioniert. qwertz ergibt beispielsweise c.gvn*, was von vornherein die Vermutung ausschließt, dass es sich lediglich um ein exotisches Layout handelt, das aus irgendeinem Grunde vorkonfiguriert wäre.
Einfach über das Control Center eine andere Keymap laden hat nicht funktioniert; genausowenig wie der Lösungsversuch, einfach aus einem Xterm heraus per loadkeys dem System eine andere Keymap unterzuschieben. Die esoterische Fehlermeldung dazu lautete
$ loadkeys de-latin1-nodeadkeys
Loading /usr/share/keymaps/i386/qwertz/de-latin1-nodeadkeys.map.gz
Couldnt get a file descriptor referring to the console
(Warum auch immer), brachte mich also der Lösung nicht wirklich näher.
Nach ausgiebigem Suchmaschinenquälen brachte mich dieser Link unverhofft näher an mein Ziel. Genauer war es folgender Kommentar zu diesem Bug:
I have the same problem described in "bug description". On 7.04, I can start a vnc server (tightvnc), and the keyboard is fine until I type "gnome-session", after which point it's remapped as described.
If instead, I run:
gnome-wm &
gnome-panel &
nautilus --no-default-window &
gnome-cups-icon &
gnome-volume-manager &
it seems to give me most of gnome, minus the inconvenient keyboard remapping.
Workaround: I modified my ~/.vnc/xstartup to be:
#!/bin/sh
xrdb $HOME/.Xresources
gnome-wm &
gnome-panel &
nautilus --no-default-window &
gnome-cups-icon &
gnome-volume-manager &
xterm &
Und ja, nachdem ich zwar an sich die Gnome-Umgebung gestartet hatte, aber den Aufruf von gnome-session verhinderte, konnte ich zumindest das halbwegs brauchbare US-Keyboardlayout laden - Was für die meisten Admins und längerjährigen Nutzer keine große Hürde darstellen sollte.
So ganz zufrieden bin ich damit nicht, da ich schon gern eine frei wählbare Keymap laden können möchte, aber es ist eine benutzbare Interimslösung. Falls jemand also in dieser Richtung eine Idee hat, sei er hiermit aufgerufen, mich/uns daran teilhaben zu lassen.
Geschrieben von Sven Grounsell
in Technisches
am
Donnerstag, 22. November 2007 22:28
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, software
, technisches
, tightvnc
, treiber
, verwirrung
, vnc
, übersetzung
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VMware, deine Netze IV
Nun muss ich doch glatt ein altes Thema wieder aufrollen...
Marco gab mir heute einen Tipp, wie ich das hier eleganter lösen kann. Vergesst den ganzen Mist mit den hässlichen Routen, es geht viel einfacher:
Man führt auf dem Linux-Host folgendes aus
Wie das Ganze bootfest zu machen ist, unterscheidet sich wohl von Distribution zu Distribution; auf meinem Gentoo-System habe ich die Zeile dreisterweise so wie sie ist in /etc/conf.d/local.start eingetragen. Es gibt sicherlich elegantere Wege, aber dieser funktioniert für mich
Was der Aufruf macht? Er schaltet die "TCP Segmentation Offload" ab und verhindert damit den erwähnten Prüfsummenfehler. Wie und warum und was das heißt? Ich muss gestehen, ich habe nicht den blassesten Schimmer. Aber es funktioniert wie geschmiert und ich habe bisher keinerlei negative Effekte feststellen können, also betrachte ich mein Problem damit als (vorläufig) endgültig gelöst.
Falls irgendwer genauere Erläuterungen dazu geben kann, bin ich dankbar, wenn er/sie mich bzw. uns an seinem Wissen teilhaben lässt.
Achja, wenn sich jemand genauso wie ich fragt, ob man denn nun "nur" mit 100MBit/s (oder was auch immer die Karte hergibt) Daten zwischen Host und VM austauschen kann: Dem ist nicht so. Das dürfte etwa vergleichbar sein, als wenn man z.B. eine FTP-Verbindung auf den lokalen Rechner über seine LAN-IP herstellt. Die Pakete fließen offenbar nicht physikalisch über die Netzwerkkarte, sondern werden wohl auf Kernel-Ebene verarbeitet, bevor die Hardware ins Spiel kommt. Ausgiebigere Geschwindigkeitstests stehen noch aus, dazu hatte ich bisher noch nicht die Nerven bzw. Lust.
Marco gab mir heute einen Tipp, wie ich das hier eleganter lösen kann. Vergesst den ganzen Mist mit den hässlichen Routen, es geht viel einfacher:
Man führt auf dem Linux-Host folgendes aus
/usr/sbin/ethtool -K eth0 tso off(vorausgesetzt natürlich, ethtool bzw. das gleichnamige Paket ist installiert und eth0 ist das reguläre LAN-Interface, an das die Samba-Freigaben gebunden sind), und schon funktioniert es! Ansonsten bedarf es keinerlei Anpassungen auf Host oder Gast.
Wie das Ganze bootfest zu machen ist, unterscheidet sich wohl von Distribution zu Distribution; auf meinem Gentoo-System habe ich die Zeile dreisterweise so wie sie ist in /etc/conf.d/local.start eingetragen. Es gibt sicherlich elegantere Wege, aber dieser funktioniert für mich
Was der Aufruf macht? Er schaltet die "TCP Segmentation Offload" ab und verhindert damit den erwähnten Prüfsummenfehler. Wie und warum und was das heißt? Ich muss gestehen, ich habe nicht den blassesten Schimmer. Aber es funktioniert wie geschmiert und ich habe bisher keinerlei negative Effekte feststellen können, also betrachte ich mein Problem damit als (vorläufig) endgültig gelöst.
Falls irgendwer genauere Erläuterungen dazu geben kann, bin ich dankbar, wenn er/sie mich bzw. uns an seinem Wissen teilhaben lässt.
Achja, wenn sich jemand genauso wie ich fragt, ob man denn nun "nur" mit 100MBit/s (oder was auch immer die Karte hergibt) Daten zwischen Host und VM austauschen kann: Dem ist nicht so. Das dürfte etwa vergleichbar sein, als wenn man z.B. eine FTP-Verbindung auf den lokalen Rechner über seine LAN-IP herstellt. Die Pakete fließen offenbar nicht physikalisch über die Netzwerkkarte, sondern werden wohl auf Kernel-Ebene verarbeitet, bevor die Hardware ins Spiel kommt. Ausgiebigere Geschwindigkeitstests stehen noch aus, dazu hatte ich bisher noch nicht die Nerven bzw. Lust.
Geschrieben von Sven Grounsell
in Technisches
am
Dienstag, 4. September 2007 19:59
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, tcp segmentation offload
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Schon abmahnwürdige Wörter GEZählt?
Was die GEZ derzeit treibt, hat es nur knapp in das Sommerloch geschafft.
Ausgerechnet ein "Unternehmen", welches sich u.a. verbrecherischer Mittel bedient, um sich unrechtmäßig Zugang zu Privatwohnungen zu verschaffen¹, an Dreistigkeit also kaum zu überbieten ist, mahnt die Betreiber einer Informationsseite ab, da sie "Irreführende und falsche Begriffsverwendung" auf ihren Seiten verwende. Ausgerechnet der Laden, der sogar öffentlich propagiert, dass seine MItarbeiter im gewerbsmäßigen Stil irreführende und falsche Tatsachenbehauptungen (um die es in der Abmahnung übrigens auch geht) verwenden. (Nebenbei: Hängen die GEZ-Plakate eigentlich noch, auf denen vier junge Frauen abgebildet sind nebst dem Satz "Eine dieser netten Damen arbeitet für uns - nur wir wissen, welche"?)
Zumindest das ZDF hat sich implizit von den neuerlichen Dreistigkeiten der GEZ distanziert: "die GEZ ist nicht vom ZDF beauftragt." Ansonsten halten sich die Öffentlich-Rechtlichen in dieser Sache bedeckt, bzw. wiegeln wie die ARD in Abstimmung mit der GEZ eher ab. Doch auch in der Politik sind kritische Stimmen zu den aktuellen GEZ-Eskapaden zu hören. So sagte der Medienexperte der FDP-Bundestagsfraktion, Hans-Joachim Otto, "wie auch immer das Abmahnschreiben rechtlich zu beurteilen ist, aus politischer Sicht ist es eine Absurdität."
"Absurd" ist auch der mildeste Begriff, der mir zu den Umformulierungen einfällt, die die GEZ den Betreibern von akademie.de nahelegt.
Hier die von akademie.de freundlicherweise veröffentlichte Liste der beanstandeten Begriffe nebst GEZ-konformer Alternative:
(Ich hoffe, damit ein wenig den/die Server von akademie.de ein wenig entlasten zu können)
¹) Um diese Behauptung zu belegen, bevor die allseits geliebte Gebühreneinzugszentrale mir auch einen freundlichen Brief schickt: Es trug sich im Sommer 1996 in der niederrheinischen Kleinstadt Goch zu, dass an der Türe des Hauses, welches ich zu der Zeit gemeinsam mit meinem Vater bewohnte, ein GEZ-Mitarbeiter mittels Betätigung der Türklingel um Aufmerksamkeit suchte. Dieser gab sich jedoch nicht als ebensolcher aus, sondern behauptete, von den Stadtwerken zu kommen (ja, zumindest damals waren die noch nicht privatisiert) und irgendwas, das er mir nicht naeher erläutern konnte oder wollte (warum wohl?), an den Zählern für Gas, Strom und Wasser machen zu müssen. Untermalt wurde das Gesamtbild von einem verschlissenen Blaumann und irgendeinem Zettel mit einem Briefkopf (der den Schreiben der Stadtwerke im Übrigen so gar nicht ähnlich sah), der mir für den Bruchteil einer Sekunde unter die Nase gehalten wurde und dann auf Nimmerwiedersehen in den Untiefen des Blaumanns verschwand. Jedenfalls beharrte der vorgebliche Stadtbedienstete darauf, dass er dazu in die Wohnung müsse, obwohl ich ihm mehrfach versichert habe, dass sämtliche Zähler im Keller zu finden seien, und er dort gern unter meiner Aufsicht das erledigen könne, was er laut seinem Auftrag dort zu machen habe. Aufgrund seines hartnäckigen Beharrens darauf, dass er in den Wohnbereich müsse, habe ich diesem netten Herrn dann schlussendlich den Zutritt ins Haus verweigert.
Wenige Tage darauf flatterten zwei Schreiben der GEZ in unseren Briefkasten - eines an "Herrn Rae", sowie eines an "Herrn Costas" (Mein Vater hatte aus einem Scherz heraus "Rae & Costas" auf unser Klingelschild geschrieben, da ich zu der Zeit in einem griechischen Restaurant gekellnert hatte). Bis zu den Briefen dachte ich, dass das ein gewöhnlicher Verbrecher war, der wie ich die wenige Wochen zuvor ausgestrahlte Sendung von "Nepper, Schlepper, Bauernfänger" gesehen hatte, wo eine ähnliche Masche vorgestellt wurde.
Ausgerechnet ein "Unternehmen", welches sich u.a. verbrecherischer Mittel bedient, um sich unrechtmäßig Zugang zu Privatwohnungen zu verschaffen¹, an Dreistigkeit also kaum zu überbieten ist, mahnt die Betreiber einer Informationsseite ab, da sie "Irreführende und falsche Begriffsverwendung" auf ihren Seiten verwende. Ausgerechnet der Laden, der sogar öffentlich propagiert, dass seine MItarbeiter im gewerbsmäßigen Stil irreführende und falsche Tatsachenbehauptungen (um die es in der Abmahnung übrigens auch geht) verwenden. (Nebenbei: Hängen die GEZ-Plakate eigentlich noch, auf denen vier junge Frauen abgebildet sind nebst dem Satz "Eine dieser netten Damen arbeitet für uns - nur wir wissen, welche"?)
Zumindest das ZDF hat sich implizit von den neuerlichen Dreistigkeiten der GEZ distanziert: "die GEZ ist nicht vom ZDF beauftragt." Ansonsten halten sich die Öffentlich-Rechtlichen in dieser Sache bedeckt, bzw. wiegeln wie die ARD in Abstimmung mit der GEZ eher ab. Doch auch in der Politik sind kritische Stimmen zu den aktuellen GEZ-Eskapaden zu hören. So sagte der Medienexperte der FDP-Bundestagsfraktion, Hans-Joachim Otto, "wie auch immer das Abmahnschreiben rechtlich zu beurteilen ist, aus politischer Sicht ist es eine Absurdität."
"Absurd" ist auch der mildeste Begriff, der mir zu den Umformulierungen einfällt, die die GEZ den Betreibern von akademie.de nahelegt.
Hier die von akademie.de freundlicherweise veröffentlichte Liste der beanstandeten Begriffe nebst GEZ-konformer Alternative:
1.) Falsche Einzelbegriffe
Hierzu zählt zunächst die Nutzung nicht existenter Begriffe, die offenbar nur dazu dient, ein negatives Image der GEZ hervorzurufen.
Falsch:
Richtig:
GEZ-Gebühren
gesetzliche Rundfunkgebühren
GEZ für PC zahlen
gesetzliche Rundfunkgebühr für neuartige Rundfunkempfangsgeräte
GEZ-frei
von der gesetzlichen Rundfunkgebühr befreit
GEZ-Gebührenpflicht
gesetzliche Rundfunkgebührenpflicht
GEZ-gebührenfrei
von der gesetzlichen Rundfunkgebühr befreit
GEZ-Rundfunkgebühr
gesetzliche Rundfunkgebühr
PC-"Wegelagerei-Gebühr" der GEZ
gesetzliche Rundfunkgebühren für neuartige Rundfunkempfangsgeräte
GEZ-Gebührenfahnder
Beauftragtendienst der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten oder Rundfunkgebührenbeauftragter
GEZ-Fahnder
Beauftragtendienst der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten oder Rundfunkgebührenbeauftragter
GEZ-Zwangsanmeldung
Begriff nicht existent, da bei einer gesetzlichen Gebührenpflicht keine Zwangsanmeldung möglich ist
GEZ-Anmeldung
gesetzlich vorgesehene Anmeldung von zum Empfang bereit gehaltener Rundfunkgeräte
GEZ-Abmeldung
gesetzlich vorgesehene Abmeldung der angemeldeten zum Empfang bereit gehaltenen Rundfunkgeräte
GEZ-Anschreiben
Informationsschreiben der GEZ und/oder Schreiben, mit dessen Hilfe der gesetzliche Auskunftsanspruch des § 4 Abs. 5 RGebStV geltend gemacht wird
GEZ-Brief
Informationsschreiben der GEZ und/oder Schreiben, mit dessen Hilfe der gesetzliche Auskunftsanspruch des § 4 Abs. 5 RGebStV geltend gemacht wird
GEZ-Briefserien
mehrere Informationsschreiben der GEZ und/oder Schreiben, mit deren Hilfe der gesetzliche Auskunftsanspruch des § 4 Abs. 5 RGebStV geltend gemacht wird
GEZ-Gebührenbescheid
Bescheid der räumlich zuständigen Landesrundfunkanstalt über die gesetzliche Rundfunkgebühr
GEZ-Widerspruchsbescheid
Widerspruchsbescheid der räumlich zuständigen Landesrundfunkanstalt über die gesetzliche Rundfunkgebühr
GEZ-Antwortbogen
dem Informationsschreiben der GEZ beigefügtes Formular zur Erteilung der Auskunft nach § 4 Abs. 5 RGebStV
GEZ-Fälle
Gerichtsverfahren zur Klärung der Rundfunkgebührenpflicht
GEZ-Verweigerer
offenbar sind hiermit Schwarzseher und/oder -hörer gemeint
2.) Nicht auf die GEZ bezogene falsche Begriffe:
Daneben verwenden Sie folgende weitere falsche Begriffe:
Falsch:
Richtig:
PC-Rundfunkgebühren
gesetzliche Rundfunkgebühren für neuartige Rundfunkempfangsgeräte
PC-Gebühr
gesetzliche Rundfunkgebühren für neuartige Rundfunkempfangsgeräte
Privatfahnder
Beauftragtendienst der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten oder Rundfunkgebührenbeauftragter
Gebührenjäger
Beauftragtendienst der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten oder Rundfunkgebührenbeauftragter
Gebührenhäscher
Beauftragtendienst der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten oder Rundfunkgebührenbeauftragter
Provisionsjäger
Beauftragtendienst der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten oder Rundfunkgebührenbeauftragter
Fangprämie
Provision des Beauftragtendienstes der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten oder der Rundfunkgebührenbeauftragten
Kopfprämie
Provision des Beauftragtendienstes der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten oder der Rundfunkgebührenbeauftragten
Jagdrevier des Gebührenfahnders
Bezirk des Beauftragtendienstes der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten oder der Rundfunkgebührenbeauftragten
Mitglied der Rundfunkgebührenzahler
Rundfunkteilnehmer aufgrund der gesetzlichen Rundfunkgebührenpflicht
(Ich hoffe, damit ein wenig den/die Server von akademie.de ein wenig entlasten zu können)
¹) Um diese Behauptung zu belegen, bevor die allseits geliebte Gebühreneinzugszentrale mir auch einen freundlichen Brief schickt: Es trug sich im Sommer 1996 in der niederrheinischen Kleinstadt Goch zu, dass an der Türe des Hauses, welches ich zu der Zeit gemeinsam mit meinem Vater bewohnte, ein GEZ-Mitarbeiter mittels Betätigung der Türklingel um Aufmerksamkeit suchte. Dieser gab sich jedoch nicht als ebensolcher aus, sondern behauptete, von den Stadtwerken zu kommen (ja, zumindest damals waren die noch nicht privatisiert) und irgendwas, das er mir nicht naeher erläutern konnte oder wollte (warum wohl?), an den Zählern für Gas, Strom und Wasser machen zu müssen. Untermalt wurde das Gesamtbild von einem verschlissenen Blaumann und irgendeinem Zettel mit einem Briefkopf (der den Schreiben der Stadtwerke im Übrigen so gar nicht ähnlich sah), der mir für den Bruchteil einer Sekunde unter die Nase gehalten wurde und dann auf Nimmerwiedersehen in den Untiefen des Blaumanns verschwand. Jedenfalls beharrte der vorgebliche Stadtbedienstete darauf, dass er dazu in die Wohnung müsse, obwohl ich ihm mehrfach versichert habe, dass sämtliche Zähler im Keller zu finden seien, und er dort gern unter meiner Aufsicht das erledigen könne, was er laut seinem Auftrag dort zu machen habe. Aufgrund seines hartnäckigen Beharrens darauf, dass er in den Wohnbereich müsse, habe ich diesem netten Herrn dann schlussendlich den Zutritt ins Haus verweigert.
Wenige Tage darauf flatterten zwei Schreiben der GEZ in unseren Briefkasten - eines an "Herrn Rae", sowie eines an "Herrn Costas" (Mein Vater hatte aus einem Scherz heraus "Rae & Costas" auf unser Klingelschild geschrieben, da ich zu der Zeit in einem griechischen Restaurant gekellnert hatte). Bis zu den Briefen dachte ich, dass das ein gewöhnlicher Verbrecher war, der wie ich die wenige Wochen zuvor ausgestrahlte Sendung von "Nepper, Schlepper, Bauernfänger" gesehen hatte, wo eine ähnliche Masche vorgestellt wurde.
Geschrieben von Sven Grounsell
in Blödsinn, Geschmacklos, Sprache, Tagesgeschehen
am
Freitag, 24. August 2007 15:20
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"Die Gelbe Gefahr" greift weiter um sich!
Wie es scheint, sind wir wieder bei Kaisers Zeiten angelangt und McCarthy lässt grüßen. Die Bedrohung aus Fernost wird immer eminenter!
Nicht, dass wir uns wegen den Chinesen schon an teurere Milch, teureres Benzin und teureres Heizöl gewöhnen müssen, nein, jetzt vergiften sie schon das Spielzeug unserer Kinder!
Ich sehe es schon kommen - zuerst beeinträchtigen sie durch Massenaufkäufe unsere Grundversorgung, womit sie unsere Wirtschaft zum Erliegen bringen, wo das zarte Pflänzchen Konjunktur gerade wieder anfängt, sich zu entwickeln, dann vergiften sie unsere Kinder, und irgendwann, ja, der Tag wird kommen, irgendwann stehen sie dann ganz einfach bei uns vor der Tür und sind die großen Gönner, weil sie uns unsere Wirtschaft wieder aufpäppeln... mit den Gütern, die sie zuvor aufgekauft haben. Und als Dank werden wir uns bereitwillig von den Maoisten annektieren lassen - und bevor wir merken, was das für ein abgekartetes Spiel war, sind wir ein Teil vom Reich der MItte! Alles wird Allen gehören, wir werden die Mao-Bibel auswendig können und den Dalai Llama nicht mehr empfangen.
Blödsinn? Klar!
Aber nur weil Du paranoid bist, heißt das nicht, dass sie nicht hinter Dir her sind!
Nicht, dass wir uns wegen den Chinesen schon an teurere Milch, teureres Benzin und teureres Heizöl gewöhnen müssen, nein, jetzt vergiften sie schon das Spielzeug unserer Kinder!
Ich sehe es schon kommen - zuerst beeinträchtigen sie durch Massenaufkäufe unsere Grundversorgung, womit sie unsere Wirtschaft zum Erliegen bringen, wo das zarte Pflänzchen Konjunktur gerade wieder anfängt, sich zu entwickeln, dann vergiften sie unsere Kinder, und irgendwann, ja, der Tag wird kommen, irgendwann stehen sie dann ganz einfach bei uns vor der Tür und sind die großen Gönner, weil sie uns unsere Wirtschaft wieder aufpäppeln... mit den Gütern, die sie zuvor aufgekauft haben. Und als Dank werden wir uns bereitwillig von den Maoisten annektieren lassen - und bevor wir merken, was das für ein abgekartetes Spiel war, sind wir ein Teil vom Reich der MItte! Alles wird Allen gehören, wir werden die Mao-Bibel auswendig können und den Dalai Llama nicht mehr empfangen.
Blödsinn? Klar!
Aber nur weil Du paranoid bist, heißt das nicht, dass sie nicht hinter Dir her sind!
Geschrieben von Sven Grounsell
in Blödsinn, Tagesgeschehen
am
Sonntag, 19. August 2007 19:27
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Deutsche Gesetzgebung vs Sicherheitslücken
So macht Gesetzgebung doch Spaß!
Wir erlassen mal fix ein Gesetz, das den Einsatz von "Hacker-Tools" verbietet und *schwuppdibupp*, schon verschwinden die Sicherheitslücken ins Ausland. Ist doch praktisch, oder?
Wenn doch nur jedes Land so einen Anti-Hacker-Paragraphen in die Gesetzgebung aufnehmen würde... dann könnten wir endlich wieder register_globals auf "on" setzen, könnten uns die Mühe sparen, jede, aber auch jede verdammte Nutzereingabe zu prüfen, Administratoren wären erheblich entlastet von der lästigen Aufgabe, ständig Updates einspielen zu müssen, und was noch viel wichtiger ist: Jeder Server hätte die Möglichkeit stabil zu laufen.
Denn, wie wir alle wissen, die größten Gefahren für die Betriebsfähigkeit eines Servers sind a) böse Jungs, die nach Sicherheitslücken fahnden und sie oft genug auch entdecken und b) Software und Patches, die noch nicht ausreichend getestet wurden, sondern von dem Administrator "auf die Schnelle" eingespielt wurden, um Sicherheitslücken zu stopfen.
Ach, was wäre das doch für eine schöne Welt, wenn man all diese Probleme endlich dank entsprechender Verbote und Gesetze ausgemerzt hätte.
PS: Eventuell gefundene Ironie oder gefundener Sarkasmus darf behalten werden, es gibt dafür keinerlei Anerkennung oder Lob und keinerlei Sachleistungen oder anderweitige Vergütungen.
Wir erlassen mal fix ein Gesetz, das den Einsatz von "Hacker-Tools" verbietet und *schwuppdibupp*, schon verschwinden die Sicherheitslücken ins Ausland. Ist doch praktisch, oder?
Wenn doch nur jedes Land so einen Anti-Hacker-Paragraphen in die Gesetzgebung aufnehmen würde... dann könnten wir endlich wieder register_globals auf "on" setzen, könnten uns die Mühe sparen, jede, aber auch jede verdammte Nutzereingabe zu prüfen, Administratoren wären erheblich entlastet von der lästigen Aufgabe, ständig Updates einspielen zu müssen, und was noch viel wichtiger ist: Jeder Server hätte die Möglichkeit stabil zu laufen.
Denn, wie wir alle wissen, die größten Gefahren für die Betriebsfähigkeit eines Servers sind a) böse Jungs, die nach Sicherheitslücken fahnden und sie oft genug auch entdecken und b) Software und Patches, die noch nicht ausreichend getestet wurden, sondern von dem Administrator "auf die Schnelle" eingespielt wurden, um Sicherheitslücken zu stopfen.
Ach, was wäre das doch für eine schöne Welt, wenn man all diese Probleme endlich dank entsprechender Verbote und Gesetze ausgemerzt hätte.
PS: Eventuell gefundene Ironie oder gefundener Sarkasmus darf behalten werden, es gibt dafür keinerlei Anerkennung oder Lob und keinerlei Sachleistungen oder anderweitige Vergütungen.
Geschrieben von Sven Grounsell
in Blödsinn, Tagesgeschehen, Technisches
am
Dienstag, 14. August 2007 15:39
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Milch für Asien, Geld aus der Tasche
Achnee... Ist ja schön, dass auch andere auf den Trichter kommen, dass das mit den Asiaten so nicht hinhauen kann. Noch schöner ist es, wenn es der Konjunkturchef des DIW Himself ist 
Im Spiegel Online, der es wiederrum vom Tagesspiegel am Sonntag hat, sagt ein gewisser Herr Alfred Steinherr, dass er auch nicht daran glaubt, dass die Preissteigerungen irgendwas mit dem Absatz in Asien zu tun haben, sondern er vermutet vielmehr, dass dort Preisabsprachen stattgefunden haben - Hintergrund: Milch und Milchprodukte gehören zu den sogenannten "Eckprodukten". An denen vergleicht die Masse der Verbraucher das Preisniveau der verschiedenen Läden. So kann man sich ausmalen, was passiert, wenn ein Laden den Preis für Milch anhebt, während die anderen Läden das Niveau halten.
Das macht Sinn (gruß an Thomas
). Jedenfalls mehr als die Begründungen über den gesteigerten Absatz in Asien.
Im Spiegel Online, der es wiederrum vom Tagesspiegel am Sonntag hat, sagt ein gewisser Herr Alfred Steinherr, dass er auch nicht daran glaubt, dass die Preissteigerungen irgendwas mit dem Absatz in Asien zu tun haben, sondern er vermutet vielmehr, dass dort Preisabsprachen stattgefunden haben - Hintergrund: Milch und Milchprodukte gehören zu den sogenannten "Eckprodukten". An denen vergleicht die Masse der Verbraucher das Preisniveau der verschiedenen Läden. So kann man sich ausmalen, was passiert, wenn ein Laden den Preis für Milch anhebt, während die anderen Läden das Niveau halten.
Das macht Sinn (gruß an Thomas
Geschrieben von Sven Grounsell
in Blödsinn, Tagesgeschehen
am
Sonntag, 5. August 2007 13:43
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Die Asiaten saufen uns die ganze Milch weg!!!!!1
Das ist ja nun der Brüller schlechthin. Da hat uns das Sommerloch nun doch noch die Nonsens-Meldung des Jahres geliefert.
Nun sind also Milch und Molkereiprodukte um bis zu 50% teurer geworden, wie sämtliche Medien aufgeregt berichten. Der Grund: In Ostasien sei die Nachfrage nach Molkereiprodukten und Milch immens gestiegen.
Achja? Also entweder haben die Asiaten mal ganz fluchs kollektiv verdrängt, dass sie neben dem Gendefekt, der verhindert, dass sie ein wichtiges Enzym zum Alkoholabbau ausreichend bilden können, auch eine genetisch bedingte Laktoseintoleranz haben, oder aber irgendjemand hat da seine Hausaufgaben nicht gemacht, als er sich ausgerechnet diesen Grund ausdachte, uns die schlagartige Preiserhöhung irgendwie zu erklären.
Zugegeben, ich hatte es zunächst auch verdrängt, aber Udo brachte mich in seinem gestrigen Blogeintrag darauf.
Nun sind also Milch und Molkereiprodukte um bis zu 50% teurer geworden, wie sämtliche Medien aufgeregt berichten. Der Grund: In Ostasien sei die Nachfrage nach Molkereiprodukten und Milch immens gestiegen.
Achja? Also entweder haben die Asiaten mal ganz fluchs kollektiv verdrängt, dass sie neben dem Gendefekt, der verhindert, dass sie ein wichtiges Enzym zum Alkoholabbau ausreichend bilden können, auch eine genetisch bedingte Laktoseintoleranz haben, oder aber irgendjemand hat da seine Hausaufgaben nicht gemacht, als er sich ausgerechnet diesen Grund ausdachte, uns die schlagartige Preiserhöhung irgendwie zu erklären.
Zugegeben, ich hatte es zunächst auch verdrängt, aber Udo brachte mich in seinem gestrigen Blogeintrag darauf.
Geschrieben von Sven Grounsell
in Blödsinn, Tagesgeschehen
am
Mittwoch, 1. August 2007 19:28
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Bewertungen
Die Bewertungsfunktion habe ich jetzt deaktiviert.
Ich hatte ursprünglich gehofft, damit zur Teilnahme aktivieren zu können, aber das Feedback, was ich über Kommentare im Blog und anderswo bekomme, deckt sich so überhaupt nicht mit dem, was mir über die Bewertungen zukommt. Es ist anscheinend vorrangig eine Spielwiese für infantile Spinnereien, und das "Interesse" daran legt sich wohl auch nicht.
Diejenigen, die ich damit zu Unrecht treffen mag, sind herzlich eingeladen, ihre Ansichten über die Kommentarfunktion kundzutun. Ich kann versichern, dass die Anonymität auf Wunsch gewahrt wird - die eMail-Adressen werden nicht (mehr) angezeigt. Mit ausformulierter Kritik, egal ob positiv oder negativ, kann ich ohnedies mehr anfangen als mit schlichten Zahlen unter den Artikeln.
Ich hatte ursprünglich gehofft, damit zur Teilnahme aktivieren zu können, aber das Feedback, was ich über Kommentare im Blog und anderswo bekomme, deckt sich so überhaupt nicht mit dem, was mir über die Bewertungen zukommt. Es ist anscheinend vorrangig eine Spielwiese für infantile Spinnereien, und das "Interesse" daran legt sich wohl auch nicht.
Diejenigen, die ich damit zu Unrecht treffen mag, sind herzlich eingeladen, ihre Ansichten über die Kommentarfunktion kundzutun. Ich kann versichern, dass die Anonymität auf Wunsch gewahrt wird - die eMail-Adressen werden nicht (mehr) angezeigt. Mit ausformulierter Kritik, egal ob positiv oder negativ, kann ich ohnedies mehr anfangen als mit schlichten Zahlen unter den Artikeln.
Geschrieben von Sven Grounsell
in Administrativ, Technisches
am
Montag, 23. Juli 2007 00:52
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Mit Google habe ich nicht gerechnet!
Nachdem ich nach langer Zeit mal wieder bei Udo, einem alten Kumpel und meinem ersten Linux-Guru, vorbeigeschaut habe, musste ich feststellen, dass er einiges überarbeitet hat und schon seit einer ganzen Weile ein Blog betreibt. Das war mir irgendwie längst entfallen.
Beim Rumstöbern in seinem Blog stieß ich dann u.a. auf diesen recht interessanten Beitrag, wo er mit nicht geringerem Erstaunen als ich selbst darauf reagierte, dass Google nicht nur eine allmächtige Suchmaschine ist, sondern sogar rechnet. Damit habe ich wirklich nicht gerechnet!
Ist das schon lange so? Ist das schon lange bekannt?
Nachtrag: Google kann sogar noch mehr:
Beim Rumstöbern in seinem Blog stieß ich dann u.a. auf diesen recht interessanten Beitrag, wo er mit nicht geringerem Erstaunen als ich selbst darauf reagierte, dass Google nicht nur eine allmächtige Suchmaschine ist, sondern sogar rechnet. Damit habe ich wirklich nicht gerechnet!
Ist das schon lange so? Ist das schon lange bekannt?
Nachtrag: Google kann sogar noch mehr:
[11:46:36] <shine> !g 1 + 1
[11:46:36] <Sm0ky> 1 + 1 = 2
[11:46:38] <chefrocker> 1 + 1 = 2
[11:46:44] <shine> *mit-google-rechne*
[11:47:22] <shine> rae: google kann auch währung umrechnen oder einheiten
[11:47:30] <rae> k...
[11:47:54] <shine> !g 1000 EUR in US$
[11:47:55] <Sm0ky> 1 000 Euros = 1 361.3 US$
[11:47:56] <chefrocker> 1 000 Euros = 1 361.3 US$
[11:48:06] <shine> oder !g 1000m in ft
[11:48:12] <shine> !g 1000m in ft
[11:48:12] <rae> beschloppt
[11:48:12] <chefrocker> 1 000 meters = 3 280.8399 feet
[11:48:13] <Sm0ky> 1 000 meters = 3 280.8399 feet
[11:48:14] <shine>
Geschrieben von Sven Grounsell
in Blödsinn, Technisches
am
Donnerstag, 5. Juli 2007 09:01
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