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Dauerhafte Einträge
Es war einmal ein Nigerianer
der wollte eine Reise machen.
Dazu flog er im Flugzeug ein wenig durch die Welt und stieg letztlich in Amsterdam Schipol um für seine letzte Station, Detroit, USA. So weit so unproblematisch.
Dumm nur, dass dieser Nigerianer, wie wir wohl mittlerweile alle wissen, entschied, sich mit Sprengstoff zu bekleiden. Soll dem Hörensagen nach in den letzten Jahren in gewissen Kreisen schwer in Mode sein.
Das mit der Mode hat sich hier und da schon rumgesprochen, und weil das die meisten Menschen nicht so toll finden, wurde in den letzten 8 Jahren viel unternommen; es wurde eine Unmenge Energie in neue Gesetze, höhere Sicherheitsstandards und weniger Freiheit und Demokratie gesteckt. Es gab so lustige Ideen wie Totalüberwachung, Zensur, Gängelung und, man glaube es kaum, irgendwer hat sogar etwas erfunden, was den meisten Menschen heute als "Nacktscanner" bekannt ist.
Und Letzterer wurde als Konsequenz aus den vorgenannten Maßnahmen unter großem Aufsehen u.a. im besagten Amsterdamer Flughafen Schipol installiert. Bis hierhin muss man das als mündiger Bürger nicht gut finden, mag das aber noch irgendwo begreifen können, vom blinden (oder profilierungs-getriebenen?) Aktionismus nicht näher genannter Mitglieder der letzen Bundesregierung als treibende Kraft dahinter einmal abgesehen.
Was mir aber nicht in den Kopf will:
Wie hat der Mann das geschafft, unbehelligt bis nach Detroit zu gelangen?
a) Er stand auf der Liste der terrorverdächtigen Personen, die die USA führen, das hatte aber offenbar keinerlei Auswirkungen darauf, dass er frei in die USA einreisen konnte - welchen Sinn hat diese Liste dann?
b) Schipol ist wie gesagt einer der Flughäfen, die mit diesen Nacktscannern ausgestattet sind. Seit Mai 2007. Mangelnde Erfahrung im Umgang mit diesen Geräten gilt hier also nicht als Ausrede.
Es ist natürlich das gute Recht dieses Mannes, der Durchleuchtung mit dem Nacktscanner zu widersprechen. Ob er davon gebrauch gemacht hat, ist mir allerdings nicht bekannt, erscheint jedoch sehr wahrscheinlich. Nun hätte er dann aber doch, in Konsequenz zu dem Brimborium der letzten Jahre, einer herkömmlichen Sicherheitskontrolle unterzogen werden müssen, erst recht, wo er als Terrorverdächtiger geführt wird. Und dort hätte man den kleidsamen Sprengsatz dieser Größenordnung definitiv finden müssen. Dass es nicht passiert ist, und dass der Sprengsatz nicht gefunden wurde, stellt den Sinn dieser Geräte meines Erachtens komplett in Frage.
Warum haben all diese Maßnahmen nicht gegriffen? Waren diese Maßnahmen gegen die Freiheit im Namen der Terrorbekämpfung eine Farce? Standen eigentlich ganz andere Ziele Pate dafür, und die Anschläge waren nur willkommenes Deckmäntelchen? Ist deshalb das Greifen der Maßnahmen gegenüber den eigenen Bürgern deutlich besser sichergestellt als gegenüber denen, die als Grund dafür herhalten müssen?
Fragen über Fragen - auf schwäbisch müsste man dem Ganzen wohl nachsagen, es habe ein "G'schmäckle"
Update: da Heise nun berichtet, Schipol wolle jetzt erst Nacktscanner testen, möchte ich beispielhaft diesen Link der Süddeutschen anbringen, um meine Behauptung zu untermauern, dass Schipol derartige Geräte bereits seit Jahren einsetzt.
Dazu flog er im Flugzeug ein wenig durch die Welt und stieg letztlich in Amsterdam Schipol um für seine letzte Station, Detroit, USA. So weit so unproblematisch.
Dumm nur, dass dieser Nigerianer, wie wir wohl mittlerweile alle wissen, entschied, sich mit Sprengstoff zu bekleiden. Soll dem Hörensagen nach in den letzten Jahren in gewissen Kreisen schwer in Mode sein.
Das mit der Mode hat sich hier und da schon rumgesprochen, und weil das die meisten Menschen nicht so toll finden, wurde in den letzten 8 Jahren viel unternommen; es wurde eine Unmenge Energie in neue Gesetze, höhere Sicherheitsstandards und weniger Freiheit und Demokratie gesteckt. Es gab so lustige Ideen wie Totalüberwachung, Zensur, Gängelung und, man glaube es kaum, irgendwer hat sogar etwas erfunden, was den meisten Menschen heute als "Nacktscanner" bekannt ist.
Und Letzterer wurde als Konsequenz aus den vorgenannten Maßnahmen unter großem Aufsehen u.a. im besagten Amsterdamer Flughafen Schipol installiert. Bis hierhin muss man das als mündiger Bürger nicht gut finden, mag das aber noch irgendwo begreifen können, vom blinden (oder profilierungs-getriebenen?) Aktionismus nicht näher genannter Mitglieder der letzen Bundesregierung als treibende Kraft dahinter einmal abgesehen.
Was mir aber nicht in den Kopf will:
Wie hat der Mann das geschafft, unbehelligt bis nach Detroit zu gelangen?
a) Er stand auf der Liste der terrorverdächtigen Personen, die die USA führen, das hatte aber offenbar keinerlei Auswirkungen darauf, dass er frei in die USA einreisen konnte - welchen Sinn hat diese Liste dann?
b) Schipol ist wie gesagt einer der Flughäfen, die mit diesen Nacktscannern ausgestattet sind. Seit Mai 2007. Mangelnde Erfahrung im Umgang mit diesen Geräten gilt hier also nicht als Ausrede.
Es ist natürlich das gute Recht dieses Mannes, der Durchleuchtung mit dem Nacktscanner zu widersprechen. Ob er davon gebrauch gemacht hat, ist mir allerdings nicht bekannt, erscheint jedoch sehr wahrscheinlich. Nun hätte er dann aber doch, in Konsequenz zu dem Brimborium der letzten Jahre, einer herkömmlichen Sicherheitskontrolle unterzogen werden müssen, erst recht, wo er als Terrorverdächtiger geführt wird. Und dort hätte man den kleidsamen Sprengsatz dieser Größenordnung definitiv finden müssen. Dass es nicht passiert ist, und dass der Sprengsatz nicht gefunden wurde, stellt den Sinn dieser Geräte meines Erachtens komplett in Frage.
Warum haben all diese Maßnahmen nicht gegriffen? Waren diese Maßnahmen gegen die Freiheit im Namen der Terrorbekämpfung eine Farce? Standen eigentlich ganz andere Ziele Pate dafür, und die Anschläge waren nur willkommenes Deckmäntelchen? Ist deshalb das Greifen der Maßnahmen gegenüber den eigenen Bürgern deutlich besser sichergestellt als gegenüber denen, die als Grund dafür herhalten müssen?
Fragen über Fragen - auf schwäbisch müsste man dem Ganzen wohl nachsagen, es habe ein "G'schmäckle"
Update: da Heise nun berichtet, Schipol wolle jetzt erst Nacktscanner testen, möchte ich beispielhaft diesen Link der Süddeutschen anbringen, um meine Behauptung zu untermauern, dass Schipol derartige Geräte bereits seit Jahren einsetzt.
Geschrieben von Sven Grounsell
in Tagesgeschehen
am
Mittwoch, 30. Dezember 2009 11:48
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Totgesagte leben einfach länger
Dass der Tod nicht zwangsläufig ein Grund sein muss, aus dem aktiven Leben und diversen Verträgen auszuscheiden, darüber habe ich ja bereits vor einer Weile berichtet.
Offensichtlich muss man nicht DSL-Anbieter sein, um auch Toten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Nein, es reicht auch, der Lohnsteuerhilfeverein, ein großer Automobilclub, oder auch lediglich der lokale Männergesangsverein zu sein, wie dieser Eintrag im frisch von mir entdeckten Bestatterweblog zeigt.
Schön zu sehen, dass man nicht der einzige ist, der auf diese Weise über den Tisch gezogen werden soll. Allerdings sehen so einige dieser Einrichtungen auch keinerlei Grund davon abzusehen, den ein oder anderen ehemaligen Vertragspartner auch posthum vor den Kadi zu zerren...
Über diesen Beitrag hinaus ist das Bestatterweblog übrigens auch ein sehr lesenswertes Blog, das zum Nachdenken, Schmunzeln und Aufregen anregt.
Offensichtlich muss man nicht DSL-Anbieter sein, um auch Toten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Nein, es reicht auch, der Lohnsteuerhilfeverein, ein großer Automobilclub, oder auch lediglich der lokale Männergesangsverein zu sein, wie dieser Eintrag im frisch von mir entdeckten Bestatterweblog zeigt.
Schön zu sehen, dass man nicht der einzige ist, der auf diese Weise über den Tisch gezogen werden soll. Allerdings sehen so einige dieser Einrichtungen auch keinerlei Grund davon abzusehen, den ein oder anderen ehemaligen Vertragspartner auch posthum vor den Kadi zu zerren...
Über diesen Beitrag hinaus ist das Bestatterweblog übrigens auch ein sehr lesenswertes Blog, das zum Nachdenken, Schmunzeln und Aufregen anregt.
Geschrieben von Sven Grounsell
in Blödsinn, Geschmacklos
am
Montag, 10. Dezember 2007 13:10
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Mehr als 0,7 Prozent aller US-amerikanischen Einwohner im Knast!
Das sieht erstmal nach einer kleinen Zahl aus. Aber wenn man sich die Aussage dieser Zahl vergegenwärtigt, stellt man fest, dass (grob gerundet) fast jeder hundertste Einwohner der Vereinigten Staaten hinter Gittern sitzt, soviel wie sonst nirgends auf der Welt (OK, in China erschießt man Verbrecher verschiedentlich, damit sie nicht auch noch weiterhin der Volksgemeinschaft zur Last fallen, aber das ist nochmal ein anderes Thema und sorgt dafür, dass dort lediglich etwa 0,1% der Einwohner das Dasein in Unfreiheit verbringt).
Wenn man jetzt davon ausgeht, dass die USA ein Rechtstaat ist (jaja, Entschuldigung, aber mal rein hypothetisch!), und dass die Verbrechensbekämpfer wie überall auf der Welt niemals alle Gesetzesbrecher ausfindig machen, dann kann man getrost behaupten, dass mindestens jeder 100. Einwohner dort kriminell ist. Unter Anwendung statistischer MIttel kann man also sagen, dass von einer Gruppe von 100 US-Bürgern mindestens einer die Gesetze missachtet. Und wie wir auchwissen von unserem Innenschäuble gebetsmühlenartig eingetrichtert bekommen, ist ein nicht unerheblicher Anteil ausländischer Verbrecher potentiell ein Terrorist.
Also, Herr Schäuble, wann gedenken Sie, etwas gegen diese potentielle Gefahr aus dem sogenannten Land der Menschenrechte zu unternehmen, in dem, wie wir ja sehr wohl wissen, das Recht darauf, eine Waffe zu führen (und damit auch das Beherrschenderselben) zu den Grundrechten eines jeden Einwohners zählt, welches gegen Alles und Jeden mit (nahezu) allen Mitteln verteidigt wird? Ist das nicht derselbe Fanatismus, der laut Ihren Aussagen potentiell jeden aus Nahost zur Bedrohung unserer Freiheit macht? Was werden Sie tun gegen diese Schwemme von potentiellen Gewalttätern aus dem vermeintlich sicheren politischen Westen, Herr Schäuble?
Oder werden Sie hierauf nicht weiter eingehen? Obwohl jede noch so kleine, unwichtige und nichtssagende Studie über Moslems und Bürger aus Nahost für Sie neues Öl aufs Feuer gießt, solange sie nur im Entferntesten auf eine mögliche "Unsauberheit" von Muslimen schließen lassen könnte.
Nun denn, Willkommen in Schäubles Welt.
Wenn man jetzt davon ausgeht, dass die USA ein Rechtstaat ist (jaja, Entschuldigung, aber mal rein hypothetisch!), und dass die Verbrechensbekämpfer wie überall auf der Welt niemals alle Gesetzesbrecher ausfindig machen, dann kann man getrost behaupten, dass mindestens jeder 100. Einwohner dort kriminell ist. Unter Anwendung statistischer MIttel kann man also sagen, dass von einer Gruppe von 100 US-Bürgern mindestens einer die Gesetze missachtet. Und wie wir auch
Also, Herr Schäuble, wann gedenken Sie, etwas gegen diese potentielle Gefahr aus dem sogenannten Land der Menschenrechte zu unternehmen, in dem, wie wir ja sehr wohl wissen, das Recht darauf, eine Waffe zu führen (und damit auch das Beherrschenderselben) zu den Grundrechten eines jeden Einwohners zählt, welches gegen Alles und Jeden mit (nahezu) allen Mitteln verteidigt wird? Ist das nicht derselbe Fanatismus, der laut Ihren Aussagen potentiell jeden aus Nahost zur Bedrohung unserer Freiheit macht? Was werden Sie tun gegen diese Schwemme von potentiellen Gewalttätern aus dem vermeintlich sicheren politischen Westen, Herr Schäuble?
Oder werden Sie hierauf nicht weiter eingehen? Obwohl jede noch so kleine, unwichtige und nichtssagende Studie über Moslems und Bürger aus Nahost für Sie neues Öl aufs Feuer gießt, solange sie nur im Entferntesten auf eine mögliche "Unsauberheit" von Muslimen schließen lassen könnte.
Nun denn, Willkommen in Schäubles Welt.
Geschrieben von Sven Grounsell
in Blödsinn, Tagesgeschehen
am
Donnerstag, 6. Dezember 2007 22:44
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