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Frau Hoppenstedt ist tot
Evelyn Hamann ist letzte Nacht verstorben.
Damit sind wir um eine der wohl großartigsten Komödiantinnen, die dieses Land je hervorgebracht hat, ärmer. Ihre für mich grandiosesten Auftritte hatte sie als Partnerin von Loriot/Vicco von Bülow - ob es in seinen Filmen war oder in seiner herausragenden Sketch-Serie. Unvergesslich bleibt, dass sie "mal was Eigenes" geschafft hat, ihr kuchengedämpfter, freudiger Ausruf "ein Klavier, ein Klavier!", der mittlerweile (leider, denn er war wirklich überragend) reichlich "abgenudelte" Nudel-Sketch und all die anderen Rollen an seiner Seite, zu der sie stets denselben beherrschten Gesichtsausdruck trug, welcher die für sich schon exzellenten Sketche aus Loriots Feder zur absoluten komödiantischen Vollendung brachte. Kurzum, die Figur Loriot steht und fällt mit dieser Frau - sie ist zu einem Sinnbild des deutschen Humors avanciert und hat diesen wesentlich mitgeprägt.
Unerwähnt will ich auch nicht lassen, wie überzeugend sie in "Adelheid und ihre Mörder" den Traum jeder einfachen Angestellten verkörpert hat, wie sie auch dort wie schon bei Loriot gezeigt hat, dass hinter starken Männern eine starke Frau steht.
Für ein Land, in dem ein Dieter Bohlen für sein "Lebenswerk" ausgezeichnet werden darf, ist es geradezu beschämend, dass diese Frau im öffentlichen Interesse immer eher ein Schattendasein führte. Ihr hätte mindestens die gleiche Aufmerksamkeit wie beispielsweise einer Helga Feddersen gebührt. (nicht, dass ich Letztgenannter in irgendeiner Weise den ihr zuerkannten Ruhm abspenstig machen wollen würde - ganz im Gegenteil... bevor das nun irgendwer falsch auffasst)
Diesbezüglich tröstet mich allerdings ein wenig, dass die Online-Ausgabe vom Spiegel bereits ein kleines Sümmchen an Artikeln innerhalb von weniger als 24 Stunden nach bekanntwerden ihres Todes zusammengestellt hat:
So ganz unbeachtet bleibt dieser unschöne Verlust zum Glück doch nicht.
Damit sind wir um eine der wohl großartigsten Komödiantinnen, die dieses Land je hervorgebracht hat, ärmer. Ihre für mich grandiosesten Auftritte hatte sie als Partnerin von Loriot/Vicco von Bülow - ob es in seinen Filmen war oder in seiner herausragenden Sketch-Serie. Unvergesslich bleibt, dass sie "mal was Eigenes" geschafft hat, ihr kuchengedämpfter, freudiger Ausruf "ein Klavier, ein Klavier!", der mittlerweile (leider, denn er war wirklich überragend) reichlich "abgenudelte" Nudel-Sketch und all die anderen Rollen an seiner Seite, zu der sie stets denselben beherrschten Gesichtsausdruck trug, welcher die für sich schon exzellenten Sketche aus Loriots Feder zur absoluten komödiantischen Vollendung brachte. Kurzum, die Figur Loriot steht und fällt mit dieser Frau - sie ist zu einem Sinnbild des deutschen Humors avanciert und hat diesen wesentlich mitgeprägt.
Unerwähnt will ich auch nicht lassen, wie überzeugend sie in "Adelheid und ihre Mörder" den Traum jeder einfachen Angestellten verkörpert hat, wie sie auch dort wie schon bei Loriot gezeigt hat, dass hinter starken Männern eine starke Frau steht.
Für ein Land, in dem ein Dieter Bohlen für sein "Lebenswerk" ausgezeichnet werden darf, ist es geradezu beschämend, dass diese Frau im öffentlichen Interesse immer eher ein Schattendasein führte. Ihr hätte mindestens die gleiche Aufmerksamkeit wie beispielsweise einer Helga Feddersen gebührt. (nicht, dass ich Letztgenannter in irgendeiner Weise den ihr zuerkannten Ruhm abspenstig machen wollen würde - ganz im Gegenteil... bevor das nun irgendwer falsch auffasst)
Diesbezüglich tröstet mich allerdings ein wenig, dass die Online-Ausgabe vom Spiegel bereits ein kleines Sümmchen an Artikeln innerhalb von weniger als 24 Stunden nach bekanntwerden ihres Todes zusammengestellt hat:
- Frau Hoppenstedt: Evelyn Hamann ist tot
- Zum Tod von Evelyn Hamann: Die wunderbar Verschrobene
- In "Ti-Eitsch"-Gewittern: Hommage an Evelyn Hamann - Machen Sie mit!
- Reaktionen auf Hamanns Tod: "Hanseatisch-trockener Humor"
- "Beckmann"-Talkshow: Loriot trauert um "treue Partnerin"
So ganz unbeachtet bleibt dieser unschöne Verlust zum Glück doch nicht.
Geschrieben von Sven Grounsell
in Nachruf, Tagesgeschehen
am
Montag, 29. Oktober 2007 21:24
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Post für die Post und doch nicht Post?!
Die Überschrift ist verwirrend? Nicht halb so verwirrend und verstörend wie das, was ich heute Mittag gesehen habe. Aber der Reihe nach.
Marco hat heute seinen knapp einwöchigen Besuch bei uns beendetund musste gegen 14:30 Uhr am Bahnhof sein um seinen Zug nach Hause zu erwischen.weil irgendwie die Zeit schneller als gedacht davonlief, beschlossen wir gemeinschaftlich, Döner zu holen anstatt dass sich jemand an den Herd stellt und auf die Schnelle (weniger als eine halbe Stunde, damit auch Zeit zum Essen bleibt) irgendwas zaubert. Also ich mich auf mein Rad geschwungen, mangels vorhandenem Bargeld bei der Bank vorbeigeflitzt und dann weiter zum besten Dönermann von's ganze Falkensee.
Als ich bei der Poststelle vorbeikam bot sich mir folgendes, unrealistisch erscheinendes Bild:
Ein UPS-Laster hält vor der Filiale der Deutschen Post AG, der Fahrer holt einige Pakete aus seinem Lieferwagen, trägt diese in die Geschäftsstelle der Post und kommt kurz darauf mit einigen - eindeutig zu der ersten Ladung nicht identischen - Paketen wieder heraus, verstaut sie in seinem Gefährt und zieht mitsamt Fahrzeug und neuen Paketen von dannen.
So, und wenn jetzt irgendwer dafür eine plausible Erklärung bereithält, lass ich mir was zu dessen Gunsten einfallen.
Marco hat heute seinen knapp einwöchigen Besuch bei uns beendetund musste gegen 14:30 Uhr am Bahnhof sein um seinen Zug nach Hause zu erwischen.weil irgendwie die Zeit schneller als gedacht davonlief, beschlossen wir gemeinschaftlich, Döner zu holen anstatt dass sich jemand an den Herd stellt und auf die Schnelle (weniger als eine halbe Stunde, damit auch Zeit zum Essen bleibt) irgendwas zaubert. Also ich mich auf mein Rad geschwungen, mangels vorhandenem Bargeld bei der Bank vorbeigeflitzt und dann weiter zum besten Dönermann von's ganze Falkensee.
Als ich bei der Poststelle vorbeikam bot sich mir folgendes, unrealistisch erscheinendes Bild:
Ein UPS-Laster hält vor der Filiale der Deutschen Post AG, der Fahrer holt einige Pakete aus seinem Lieferwagen, trägt diese in die Geschäftsstelle der Post und kommt kurz darauf mit einigen - eindeutig zu der ersten Ladung nicht identischen - Paketen wieder heraus, verstaut sie in seinem Gefährt und zieht mitsamt Fahrzeug und neuen Paketen von dannen.
So, und wenn jetzt irgendwer dafür eine plausible Erklärung bereithält, lass ich mir was zu dessen Gunsten einfallen.
Geschrieben von Sven Grounsell
in Blödsinn
am
Montag, 17. September 2007 14:33
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