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Noch mehr Wetter
Vorgestern dachte ich ja schon, der Weltuntergang stünde unmittelbar bevor. Gestern wurde ich jedoch eines Besseren belehrt.
Dass in Berlin der Ausnahmezustand ausgerufen wurde, ist ja nichts Neues mehr.
Neu war, dass fünfmarkstück-große Hagelkörner vom Himmel fielen und das Dach unserer Terasse zerlegt haben. Gute 70 bis 80 Löcher auf einer Fläche von etwa 15m² - nassgewordene Fotos, die dort in einem Karton zwischengelagert wurden, ein völlig durchweichter Kinderwagen und einiges mehr.
Die Versicherung wird sich freuen; auch wenn sie vermutlich nur das Dach ersetzen wird. Keine Ahnung, ob da nun die Gebäude- oder die Hausratversicherung für zuständig ist, aber die sind zum Glück bei derselben Agentur, sodass sich maximal die Abteilungen über die Zuständigkeit streiten müssen, wir aber nicht zwischen verschiedenen Trägern hin und hergeschickt werden können.
Abgesehen von der nun erstmal unbrauchbaren Terasse gab es hier zum Glück keine weiteren Schäden.
Dass in Berlin der Ausnahmezustand ausgerufen wurde, ist ja nichts Neues mehr.
Neu war, dass fünfmarkstück-große Hagelkörner vom Himmel fielen und das Dach unserer Terasse zerlegt haben. Gute 70 bis 80 Löcher auf einer Fläche von etwa 15m² - nassgewordene Fotos, die dort in einem Karton zwischengelagert wurden, ein völlig durchweichter Kinderwagen und einiges mehr.
Die Versicherung wird sich freuen; auch wenn sie vermutlich nur das Dach ersetzen wird. Keine Ahnung, ob da nun die Gebäude- oder die Hausratversicherung für zuständig ist, aber die sind zum Glück bei derselben Agentur, sodass sich maximal die Abteilungen über die Zuständigkeit streiten müssen, wir aber nicht zwischen verschiedenen Trägern hin und hergeschickt werden können.
Abgesehen von der nun erstmal unbrauchbaren Terasse gab es hier zum Glück keine weiteren Schäden.
Geschrieben von Sven Grounsell
in Tagesgeschehen
am
Sonntag, 27. Mai 2007 12:48
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Tags für diesen Artikel: berlin
, blitz
, donner
, falkensee
, hagel
, problem
, service
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, tagesgeschehen
, terasse
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Die letzten Bastionen fallen, der Sieg ist nah!
Traurig aber wahr: Eine der letzten großen Bastionen ist gefallen.
Spiegel.de, der Online-Ableger der bekannten Nachrichtenmagazins, galt für mich immer noch als einer der letzten großen Verfechter der korrekten Verwendung der deutschen Sprache in Onlinemedien.
Dieser Artikel jedoch, der sich auf den stürmischen Auftakt des Pfingstwochenendes bezieht, belehrte mich nun eines Besseren.
Soweit mir bekannt ist, wird "sodass" auch heute noch - nach den diversen Rechtschreib-"Reformen" - zusammengeschrieben.
Was bitte will uns der Autor mit diesen Worten sagen? Zwei aufeinanderfolgende Sätze die grammatikalisch unter aller Sau sind - das erwarte ich vielleicht von MTV([1], [2], [3]), aber nicht von dem Online-Angebot eines der renommiertesten Nachrichtenmagazine Deutschlands...
Zugegeben, das ist kein syntaktischer Fehler, aber dafür ein umso schwerwiegenderer Inhaltlicher Fehler. Meines Erachtens gibt es seit nunmehr fast 17 Jahren nur noch den geographischen Osten Berlins, jedoch nicht mehr das politische Ost-Berlin. Wenigstens von einer sonst eher aufgeklärten Redaktion hätte ich erwartet, dass dieser Unterschied bekannt ist. Aber selbst bei den Spiegel-Redakteuren und -Journalisten scheint die Mauer in den Köpfen immer noch tief verwurzelt zu sein...
Spiegel.de, der Online-Ableger der bekannten Nachrichtenmagazins, galt für mich immer noch als einer der letzten großen Verfechter der korrekten Verwendung der deutschen Sprache in Onlinemedien.
Dieser Artikel jedoch, der sich auf den stürmischen Auftakt des Pfingstwochenendes bezieht, belehrte mich nun eines Besseren.
- Im ostthüringischen Raum Gefäll waren allerdings die Straßen über Stunden unpassierbar, so dass die Reparaturtrupps zunächst nicht vor Ort gelangen konnten und die Betroffenen auch am Abend noch ohne Strom waren.
Soweit mir bekannt ist, wird "sodass" auch heute noch - nach den diversen Rechtschreib-"Reformen" - zusammengeschrieben.
- Auch in mehrere Stellwerke der Bahn gab es Blitzeinschläge. Dadurch fielen auch auf mehrere Nah- und zwei Fernverkehrszüge zwischen Hannover und Bielefeld aus.
Was bitte will uns der Autor mit diesen Worten sagen? Zwei aufeinanderfolgende Sätze die grammatikalisch unter aller Sau sind - das erwarte ich vielleicht von MTV([1], [2], [3]), aber nicht von dem Online-Angebot eines der renommiertesten Nachrichtenmagazine Deutschlands...
- dieser Regenbogen wurde über dem Fernsehturm in Ost-Berlin gesichtet. (http://www.spiegel.de/fotostrecke/0,5538,PB64-SUQ9MjE5MjAmbnI9OA_3_3,00.html)
Zugegeben, das ist kein syntaktischer Fehler, aber dafür ein umso schwerwiegenderer Inhaltlicher Fehler. Meines Erachtens gibt es seit nunmehr fast 17 Jahren nur noch den geographischen Osten Berlins, jedoch nicht mehr das politische Ost-Berlin. Wenigstens von einer sonst eher aufgeklärten Redaktion hätte ich erwartet, dass dieser Unterschied bekannt ist. Aber selbst bei den Spiegel-Redakteuren und -Journalisten scheint die Mauer in den Köpfen immer noch tief verwurzelt zu sein...
Geschrieben von Sven Grounsell
in Sprache, Tagesgeschehen
am
Samstag, 26. Mai 2007 04:08
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Auch heute gibt es wieder Wetter, Wetter, Wetter
Das war ja mal ein Abend...
Nicht dass ich je mehr als eine Handvoll Pfingsten ohne Regen erlebt hätte, aber der gestrige Auftakt hatte es durchaus in sich. Ich kam so gegen 19:00 Uhr vom Einkaufen zurück (Ja, sogar in Falkensee hat man die Zeichen der Ladenschlusszeiten erkannt), freute mich ueber das immer noch gute Wetter und setzte mich draußen noch ein wenig an den Laptop (Ein uraltes Thinkpad T600 mit PentiumII, kaputtem Akku, ohne Onboard-NIC und ja, einen funktionierenden WLAN-Stöpsel besitze ich dafür derzeit auch nicht).
Plötzlich wurde es jedoch schlagartig dunkel und die abgewelkten Blüten des Rotdorn-Baumes über mir fegten mir nur so um die Ohren. Voller Panik veranlasste ich das Notebook herunterzufahren ungeachtet allem, was da noch so lief und beeilte mich wie nie, alles, was sich den Tag über an und um einen Rechner so ansammeln kann, nach drinnen in Sicherheit zu bringen.
Kaum hatte ich das Ende vom Netzwerkkabel durch das angekippte Fenster zurück ins PC-Zimmer geworfen und das Elektroniksammelsurium samt mir selbst ins Hausinnere verfrachtet, pladderte es los und die Himmelsschleusen öffneten sich, als gäbe es kein Morgen - begleitet von einer Kakophonie von Blitzen und dazugehörigem Krach. Das war verdammt knapp!
Heute früh konnte ich dann hier und hier nachlesen, dass sogar noch ein wenig mehr los war, als ich wahrgenommen habe...
Nicht dass ich je mehr als eine Handvoll Pfingsten ohne Regen erlebt hätte, aber der gestrige Auftakt hatte es durchaus in sich. Ich kam so gegen 19:00 Uhr vom Einkaufen zurück (Ja, sogar in Falkensee hat man die Zeichen der Ladenschlusszeiten erkannt), freute mich ueber das immer noch gute Wetter und setzte mich draußen noch ein wenig an den Laptop (Ein uraltes Thinkpad T600 mit PentiumII, kaputtem Akku, ohne Onboard-NIC und ja, einen funktionierenden WLAN-Stöpsel besitze ich dafür derzeit auch nicht).
Plötzlich wurde es jedoch schlagartig dunkel und die abgewelkten Blüten des Rotdorn-Baumes über mir fegten mir nur so um die Ohren. Voller Panik veranlasste ich das Notebook herunterzufahren ungeachtet allem, was da noch so lief und beeilte mich wie nie, alles, was sich den Tag über an und um einen Rechner so ansammeln kann, nach drinnen in Sicherheit zu bringen.
Kaum hatte ich das Ende vom Netzwerkkabel durch das angekippte Fenster zurück ins PC-Zimmer geworfen und das Elektroniksammelsurium samt mir selbst ins Hausinnere verfrachtet, pladderte es los und die Himmelsschleusen öffneten sich, als gäbe es kein Morgen - begleitet von einer Kakophonie von Blitzen und dazugehörigem Krach. Das war verdammt knapp!
Heute früh konnte ich dann hier und hier nachlesen, dass sogar noch ein wenig mehr los war, als ich wahrgenommen habe...
Geschrieben von Sven Grounsell
in Tagesgeschehen
am
Samstag, 26. Mai 2007 03:38
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