Artikel mit Tag cacert
Dauerhafte Einträge
LinuxTag 2007 in Berlin - Der Abschlussbericht
Das war er also, der erste LinuxTag in Berlin. Laut diesem Interview auf Golem.de war das auch nicht der Letzte, sondern mindestens die nächsten 5 Jahre bleibt er auch hier.
Sowohl auf Golem.de in dem Interview, als auch in diesem Artikel auf Heise Online wird ein geradezu euphorisches Bild der Stimmung auf dem LinuxTag gemalt. Dem kann ich mich leider nicht uneingeschränkt anschließen.
Die Kooperation mit der Messe Berlin ist sicherlich eine gute Sache und bringt laut Nils Magnus offensichtlich auch eine gewisse Entlastung bei der Organisation; die Argumente für den Veranstaltungsort Berlin sind auch nicht aus der Luft gegriffen. Aber lieber LinuxTag: Örtlichkeit und Organisation sind nicht die einzigen Komponenten einer erfolgreichen Veranstaltung.
Es fehlt Euch an Größe - Nicht im ideellen Sinne, das steht sicherlich den wenigsten zu, das in die eine oder in die andere Richtung zu bewerten; mir am allerwenigsten. Euch fehlte zumindest dieses Jahr die räumliche Größe. Und es haben viele Aussteller gefehlt, die man am LinuxTag einfach erwartet.
Aus der Red Hat Familie war lediglich die Community-Version Fedora vertreten, HP hat gefehlt und selbst der Heise Verlag hat durch Abwesenheit geglänzt. Ein ziemlicher Tiefschlag, nachdem Ihr sogar bereits Microsoft auf die Messe gelockt habt.
Und selbst die vorhandenen Stände sind schlichtweg zu klein geraten. Über das Chaos am CAcert-Stand, der mit der Größte war, schweige ich an dieser Stelle. Wie auch Nils Magnus treffend im Interview bemerkte, gehen viele Besucher zum LinuxTag (wie auch zu anderen Messen), um das sogenannte Soziale Netz auszubauen, zu erweitern und zu festigen.
Das jedoch ist bei solch winzigen Ständen schon rein physikalisch nahezu ein Ding der Unmöglichkeit - Wo ein Körper ist, kann kein zweiter sein; das lernen Schüler bereits in den ersten Physikstunden. Wenn der Stand eine Front von geradeeinmal gut gemeinten anderthalb Metern hat, dann können sich an diesem Stand maximal zwei bis drei Gäste mit egal wievielen Ausstellern unterhalten, dann ist dieser Stand überfüllt.
Bitte, liebe LinuxTag-Organisatoren, setzt für 2008 auf Eure Agenda, dass Ihr mehr Ausstellungsfläche bereitstellt, dass die Stände nicht so winzig ausfallen müssen und versucht, die "Klassiker" unter den Ausstellern (wieder) mit ins Boot zu holen.
Ansonsten gratuliere ich Euch dennoch erfreut zum Besucherzuwachs im Vergleich zum letzten Jahr. Ihr habt offensichtlich die richtigen Grundlagen geschaffen - jetzt macht was daraus!
Sowohl auf Golem.de in dem Interview, als auch in diesem Artikel auf Heise Online wird ein geradezu euphorisches Bild der Stimmung auf dem LinuxTag gemalt. Dem kann ich mich leider nicht uneingeschränkt anschließen.
Die Kooperation mit der Messe Berlin ist sicherlich eine gute Sache und bringt laut Nils Magnus offensichtlich auch eine gewisse Entlastung bei der Organisation; die Argumente für den Veranstaltungsort Berlin sind auch nicht aus der Luft gegriffen. Aber lieber LinuxTag: Örtlichkeit und Organisation sind nicht die einzigen Komponenten einer erfolgreichen Veranstaltung.
Es fehlt Euch an Größe - Nicht im ideellen Sinne, das steht sicherlich den wenigsten zu, das in die eine oder in die andere Richtung zu bewerten; mir am allerwenigsten. Euch fehlte zumindest dieses Jahr die räumliche Größe. Und es haben viele Aussteller gefehlt, die man am LinuxTag einfach erwartet.
Aus der Red Hat Familie war lediglich die Community-Version Fedora vertreten, HP hat gefehlt und selbst der Heise Verlag hat durch Abwesenheit geglänzt. Ein ziemlicher Tiefschlag, nachdem Ihr sogar bereits Microsoft auf die Messe gelockt habt.
Und selbst die vorhandenen Stände sind schlichtweg zu klein geraten. Über das Chaos am CAcert-Stand, der mit der Größte war, schweige ich an dieser Stelle. Wie auch Nils Magnus treffend im Interview bemerkte, gehen viele Besucher zum LinuxTag (wie auch zu anderen Messen), um das sogenannte Soziale Netz auszubauen, zu erweitern und zu festigen.
Das jedoch ist bei solch winzigen Ständen schon rein physikalisch nahezu ein Ding der Unmöglichkeit - Wo ein Körper ist, kann kein zweiter sein; das lernen Schüler bereits in den ersten Physikstunden. Wenn der Stand eine Front von geradeeinmal gut gemeinten anderthalb Metern hat, dann können sich an diesem Stand maximal zwei bis drei Gäste mit egal wievielen Ausstellern unterhalten, dann ist dieser Stand überfüllt.
Bitte, liebe LinuxTag-Organisatoren, setzt für 2008 auf Eure Agenda, dass Ihr mehr Ausstellungsfläche bereitstellt, dass die Stände nicht so winzig ausfallen müssen und versucht, die "Klassiker" unter den Ausstellern (wieder) mit ins Boot zu holen.
Ansonsten gratuliere ich Euch dennoch erfreut zum Besucherzuwachs im Vergleich zum letzten Jahr. Ihr habt offensichtlich die richtigen Grundlagen geschaffen - jetzt macht was daraus!
Geschrieben von Sven Grounsell
in Events, Glückwünsche, Tagesgeschehen, Technisches
am
Sonntag, 3. Juni 2007 21:23
| Kommentare (2)
| Trackback (1)
Tags für diesen Artikel: berlin
, bewertung
, cacert
, enttäuschung
, fortschritt
, inhalt
, linux
, linuxtag
, messe
, netzwerk
, nils magnus
, opensource
, software
, start
, tagesgeschehen
, technisches
| Top Exits (0)
LinuxTag 2007 in Berlin - Ein Kurzbericht
Gestern bin ich mit Marco und meiner Tochter im Gepäck zum diesjährigen LinuxTag in Berlin gepilgert. Muss man ja hin, wenn der schon gleich ums Eck ist 
Eigentlich wollte ich da ja die beiden Prüfungen fuer mein LPIC-2 ablegen, aber dummerweise habe ich vorher keine Zeit gefunden mich vorzubereiten.
So haben wir uns dort als normale Gäste ein wenig umgesehen. Marco hat sich den Vortrag zu KDE4 angetan und ich habe derweil für das leibliche Wohl und den Schlaf meiner Tochter Sorge getragen.
Trotz der beeindruckenden Anzahl der in den Informationen angegebenen Hallen muss ich sagen, dass die tatsächliche Ausstellungsfläche sehr klein geraten ist. Enttäuschend klein. Nochnichteinmal der Heise-Verlag ist mit einem Stand vertreten. Auch die Stände der großen Distributionen wie Red Hat oder SUSE sind eher winzig ausgefallen - obwohl es zugegebenermaßen die größten Stände auf der Messe sind.
Ein Highlight ist jedoch der Stand der CAcert, wo man sich gegen Vorlage geeigneter Ausweisdokumente ein eigenes X.509-Zertifikat kostenfrei ausstellen lassen kann.
Am Samstag werde ich nochmal dorthin, um unter Anderem Dirk zu treffen. Dann werde ich auch weiteres berichten.
Eigentlich wollte ich da ja die beiden Prüfungen fuer mein LPIC-2 ablegen, aber dummerweise habe ich vorher keine Zeit gefunden mich vorzubereiten.
So haben wir uns dort als normale Gäste ein wenig umgesehen. Marco hat sich den Vortrag zu KDE4 angetan und ich habe derweil für das leibliche Wohl und den Schlaf meiner Tochter Sorge getragen.
Trotz der beeindruckenden Anzahl der in den Informationen angegebenen Hallen muss ich sagen, dass die tatsächliche Ausstellungsfläche sehr klein geraten ist. Enttäuschend klein. Nochnichteinmal der Heise-Verlag ist mit einem Stand vertreten. Auch die Stände der großen Distributionen wie Red Hat oder SUSE sind eher winzig ausgefallen - obwohl es zugegebenermaßen die größten Stände auf der Messe sind.
Ein Highlight ist jedoch der Stand der CAcert, wo man sich gegen Vorlage geeigneter Ausweisdokumente ein eigenes X.509-Zertifikat kostenfrei ausstellen lassen kann.
Am Samstag werde ich nochmal dorthin, um unter Anderem Dirk zu treffen. Dann werde ich auch weiteres berichten.
Geschrieben von Sven Grounsell
in Events, Tagesgeschehen, Technisches
am
Freitag, 1. Juni 2007 07:18
| Kommentare (0)
| Trackback (1)
Tags für diesen Artikel: berlin
, cacert
, enttäuschung
, linux
, linuxtag
, lpi
, lpic
, messe
, netzwerk
, novell
, opensource
, software
, suse
, x.509
, zertifikate
| Top Exits (0)
(Seite 1 von 1, insgesamt 2 Einträge)

Die letzten 5 Kommentare