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Dauerhafte Einträge
LinuxTag 2008: Software als Open Source veröffentlichen - von Torsten Werner
Diesen Vortrag hätte ich mir von vorn bis hinten sparen können. Ich erhoffte mir, wie im Beschreibungstext angekündigt und in der Einleitung des Vortrags von Herrn Werner konstatiert wurde, hier ein wenig über Bedingungen, Fallstricke und ähnlich Beachtenswertes aufgeklärt zu werden, wenn man Software unter einer OpenSource-Lizenz veröffentlichen will.
Am Anfang war das auch ganz kurz Thema in der Form, dass darauf eingegangen wurde, wieviel Mut es zu Beginn erfordert, seine in Code gegossenen Verbrechen deröffentlichen Diskussion preiszugeben. Danach jedoch dümpelte der Vortrag so vor sich hin, nervös-hektisch und doch monoton erzählt (und der macht das wirklich öfter? Der ist wirklich - wie von ihm selbst in den Raum gestellt - für Öffentlichkeitsarbeit in Form von Reden und Vorträgen für das Auswärtige Amt zuständig?). Es wurde ein bisschen von der Migration des gesamten Auswärtigen Amtes erzählt, die wohl seit 2003 läuft - interessante und auch lobenswerte Sache, hätte mich als Vortragsthema auch gereizt, um Erfahrungsberichte zu hören, wie mit der (Nicht-)Akzeptanz der Anwender umgegangen wurde, wie und wo Überzeugungsarbeit geleistet wurde usw. usf. Das wurde auch thematisiert, so ist es nicht. Genauso wie die Lobbyarbeit des Auswärtigen Amtes allgemein und seiner Person im Besonderen, was den Standardisierungsprozess zu OOXML bei den OSI-Gremien betrifft, wie sie sich gegen die aufdringlichen Lobbyisten von Microsoft zu Wehr gesetzt haben etc.
Wirklich spannende und gute Arbeit, da gibt es keine Diskussion. Aber das hilft mir leider versammt wenig dabei, wie ich "alles richtig" mache, wenn ich ein Softwareprojekt unter einer OpenSource-Lizenz veröffentlichen will.
Auch die lustigen kleinen Verstrickungen und Widersprüche, die er sich gemeinsam mit dem auch anwesenden Vertreter des BMI besonders in Bezug auf die Publikumsfragen gegönnt hat, haben leider nicht darüber hinwegtäuschen können, dass ich soeben eine Stunde meines Lebens schlichtweg verschwendet habe.
Am Anfang war das auch ganz kurz Thema in der Form, dass darauf eingegangen wurde, wieviel Mut es zu Beginn erfordert, seine in Code gegossenen Verbrechen deröffentlichen Diskussion preiszugeben. Danach jedoch dümpelte der Vortrag so vor sich hin, nervös-hektisch und doch monoton erzählt (und der macht das wirklich öfter? Der ist wirklich - wie von ihm selbst in den Raum gestellt - für Öffentlichkeitsarbeit in Form von Reden und Vorträgen für das Auswärtige Amt zuständig?). Es wurde ein bisschen von der Migration des gesamten Auswärtigen Amtes erzählt, die wohl seit 2003 läuft - interessante und auch lobenswerte Sache, hätte mich als Vortragsthema auch gereizt, um Erfahrungsberichte zu hören, wie mit der (Nicht-)Akzeptanz der Anwender umgegangen wurde, wie und wo Überzeugungsarbeit geleistet wurde usw. usf. Das wurde auch thematisiert, so ist es nicht. Genauso wie die Lobbyarbeit des Auswärtigen Amtes allgemein und seiner Person im Besonderen, was den Standardisierungsprozess zu OOXML bei den OSI-Gremien betrifft, wie sie sich gegen die aufdringlichen Lobbyisten von Microsoft zu Wehr gesetzt haben etc.
Wirklich spannende und gute Arbeit, da gibt es keine Diskussion. Aber das hilft mir leider versammt wenig dabei, wie ich "alles richtig" mache, wenn ich ein Softwareprojekt unter einer OpenSource-Lizenz veröffentlichen will.
Auch die lustigen kleinen Verstrickungen und Widersprüche, die er sich gemeinsam mit dem auch anwesenden Vertreter des BMI besonders in Bezug auf die Publikumsfragen gegönnt hat, haben leider nicht darüber hinwegtäuschen können, dass ich soeben eine Stunde meines Lebens schlichtweg verschwendet habe.
Geschrieben von Sven Grounsell
in Events, Technisches
am
Donnerstag, 29. Mai 2008 21:21
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Tags für diesen Artikel: auswärtiges amt
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, torsten werner
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Lebenszeichen
Nun ist ja wirklich lange nichts mehr passiert hier. Als Ausrede bringe ich an, dass dafür in meinem Leben umso mehr passiert ist 
Seit nunmehr einem knappen Monat befinde ich mich in einem neuen Arbeitsverhältnis, wie der ein oder andere Leser vielleicht schon über andere Kanäle mitbekommen hat. Der neue Job macht eine Menge Spaß. bietet ein angemessenes Gehalt, ist aber auch recht fordernd, sodass ich abends seltener die Lust habe, meinen Senf hier im Blog oder anderswo abzusondern, solange die Abende noch immer recht kurz sind und ich mich in die neue Situation eingewöhne.
Allerdings darf ich mich bei meinem neuen Arbeitgeber durchaus mit interessanten Projekten beschaeftigen, deren Erfahrungen ich hier sicherlich demnächst zum Besten geben werde - wie z.B. ein meiner Meinung nach spannendes Mailserver-Setup mit einigen gar wunderlichen Fußangeln, oder die anstehende Migration von CVS (zu vermutlich SVN), wo unter Garantie auch noch die ein oder andere Überraschung auf mich wartet.
Außerdem stehen demnaechst auch voraussichtlich ein paar Neuerungen an, die TuxHilfe betreffen - da stehen auch ein paar nette Dinge in der Warteschlange. Die müssen sich aber leider auch dem Zeitdiktat beugen und abwarten, bis sie an der Reihe sind.
So, das soll erstmal genug Lebenszeichen gewesen sein, in naher Zukunft wird sich wieder ein bisschen was bewegen, hier.
Seit nunmehr einem knappen Monat befinde ich mich in einem neuen Arbeitsverhältnis, wie der ein oder andere Leser vielleicht schon über andere Kanäle mitbekommen hat. Der neue Job macht eine Menge Spaß. bietet ein angemessenes Gehalt, ist aber auch recht fordernd, sodass ich abends seltener die Lust habe, meinen Senf hier im Blog oder anderswo abzusondern, solange die Abende noch immer recht kurz sind und ich mich in die neue Situation eingewöhne.
Allerdings darf ich mich bei meinem neuen Arbeitgeber durchaus mit interessanten Projekten beschaeftigen, deren Erfahrungen ich hier sicherlich demnächst zum Besten geben werde - wie z.B. ein meiner Meinung nach spannendes Mailserver-Setup mit einigen gar wunderlichen Fußangeln, oder die anstehende Migration von CVS (zu vermutlich SVN), wo unter Garantie auch noch die ein oder andere Überraschung auf mich wartet.
Außerdem stehen demnaechst auch voraussichtlich ein paar Neuerungen an, die TuxHilfe betreffen - da stehen auch ein paar nette Dinge in der Warteschlange. Die müssen sich aber leider auch dem Zeitdiktat beugen und abwarten, bis sie an der Reihe sind.
So, das soll erstmal genug Lebenszeichen gewesen sein, in naher Zukunft wird sich wieder ein bisschen was bewegen, hier.
Geschrieben von Sven Grounsell
in Administrativ, Technisches
am
Sonntag, 30. März 2008 11:12
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Tags für diesen Artikel: administration
, administrativ
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, dokumentation
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Video Killed the Radio Star
In my mind and in my car, we can't rewind, we've gone too far..
Schöner Hit, mit geradezu viralem Ohrwurmcharakter, nicht wahr?
Nachdem UWP mittlerweile auch auf den Last.FM-Zug aufgesprungen ist, suchte ich nach weiteren Möglichkeiten, die herkömmliche Medienlandschaft von meinem Schreibtischstuhl aus zu erobern. (Dieser übrigens hat sich zu meinem größten Bedauern entschlossen, sich mehr und mehr in seine Bestandteile zu zerlegen. Die ausgerissene Armlehne habe ich bereits dilettantisch versucht wieder anzuschweißen, was dann auch ca. drei Tage hielt - nun fehlt der Rückenlehne jedoch neuerlich der Halt, was sie dazu veranlasst, ihre angedachte Funktion nicht weiter zu erfüllen und stattdessen wie ein Lämmerschwanz bei jeder kleinen Bewegung herumzuwackeln... Spenden nehme ich gern entgegen
).
Was aber läge näher, als sich das nächste Medium vorzuknöpfen, das uns per Dauerberieselung infiltriert? Das Glotzophon! Nun gibt es ja seit der Erfindung des Breitbandanschlusses diverse Möglichkeiten, sich legal oder illegal aus einem wahren Fundus an Diensten zu bedienen, die bewegte Bilder mit und ohne Ton bereitstellen oder verteilen - MPEG4, XviD, DivX und Co machen es möglich... und in dem Zusammenhang sogar eine Erfindung des Weltmarktführers mit dem Premium-Betriebssystem (nun tut doch nicht so, als hättet Ihr noch nie bei Heise die Kommentare gelesen, auch wenn heute kein Freitag ist): Der AVI-Container!
Nun bevorzuge ich persönlich die rechtlich nicht zu beanstandenden Angebote, da sie mir besonders in der heutigen Zeit das nervöse Zusammenzucken ersparen, wenn unangekündigt Besuch erscheint - zumal mir 1. Komplettverschlüsselung aufgrund der zusätzlich verprassten Ressourcen nicht leigt, wo es nicht aufgrund von Sicherheitsbelangen anzuraten ist, und 2. ist mir diese Festplatte-in-Mikrowelle-Nummer allein schon aus finanziellen Erwägungen heraus nicht so gelegen - das Geld kann ich besser in einen neuen Schreibtischstuhl inverstieren. Aus diesen Gründen habe ich Videos aus den Untiefen des Weltweitnetzes eher stiefmütterlich behandelt.
Nun aber taucht der OnlineTVRecorder an meinem Horizont auf und befreit mich von dem Joch, meine Familie fesseln und knebeln zu müssen und meine Zeitplanung dem Senderdiktat zu unterwerfen, wenn das sogenannte FreeTV (wer hat diesen schwachsinnigen Ausdruck eigentlich erfunden? An all den Sendern ist NICHTS frei. Entweder lasse ich mich im 20-Minuten-Rhythmus von Werbung bombardieren, die an allen möglichen und unmöglichen Stellen eingefügt wird, um mir nachher die letzten 20 Szenen erneut zeigen zu lassen, oder ich zahle GEZ-Gebühren für das Programm und muss dafür weniger Werbung ertragen) tatsächlich mal etwas Sehenswertes zeigt.
Der angeleinte Fernseh-Aufnehmer ist ausnahmsweise ein Projekt aus der tollen, neuen, bunten Web2.0-Welt, das nicht auf massives Community-Vernetzung-MashUp-BeiUnsKannstDuAllesUndVorAllemAllesAndereEinbinden-SelbstdarstellungBisZumAbwinken-Contentschaffen setzt, sondern schlicht und ergreifend das tut, was man von ihm erwartet: Es nimmt Fernsehsendungen auf. Und das macht es sogar recht ordentlich.
Gut, man hat mit denselben Macken zu kämpfen, die ein moderner Videorecorder so bietet (das Ende der Vorhergehenden Sendung schleicht sich gern mal ein, oder der Anfang der Nachfolgenden, die Werbung wird radikal mitaufgezeichnet, etc.), aber das Zeug kommt in einer ordentlichen Qualität daher und ist selbst am PC-Monitor im Vollbild ohne auffällige Kompressionsartefakte o.ä. zu betrachten. Ungewohnt in Zeiten von schlecht komprimierten Flash-Filmchen auf YouTube und Co.
Es wäre allerdings kein Web2.0-Projekt, wenn nicht doch ein klein wenig Community dabei wäre: Für die störende Werbung gibt es meist recht schnell sogenannte Cutlists - von Usern erstellt -, die dazu genutzt werden können, die Reklame und die Fragmente der umliegenden Sendungen wirklich framegenau herauszuschneiden. Vorher muss man die Datei jedoch entschlüsseln. Über den Schlüsselmechanismus wird sichergestellt, dass man diese Aufzeichnung auch wirklich "in Auftrag" gestellt hat und somit die Berechtigung hat, sich diese Aufzeichnung auch anzusehen. Das ist der wie ich finde recht geringe Preis dafür, dass es ein legales Angebot ist.
Das Herunterladen dieser verschlüsselten Mitschnitte allerdings ist eine Sache für sich. Es sind naturgemäß nicht gerade kleine Datenmengen, die dort anfallen und Traffic ist eine Ware, die auch heute noch eine Menge Geld kosten kann. Um diese Kosten im Griff zu behalten hat man sich dort einiges einfallen lassen. Zunächst gibt es die "Standardmethode", an die beauftragten Aufnahmen zu kommen - die schlägt aber mächtig auf das virtuelle Punktekonto, was man nur mühsam über Bannerklickerei und lange Mitgliedschaft füllen kann, wenn man nicht reales Geld in das Projekt steckt. Dann gibt es noch die Möglichkeit, sich gegen hartes Geld (also wohl nicht Dollar
) den "Expressdownload" zu erkaufen und die geldbeutel- und punktekontoneutralen Optionen, über Mirrors oder BitTorrent zu laden. Torrents sind jedoch oft nicht zeitnah vorhanden und je nach Spiegelserver kann das Laden dort auch schonmal gut und gerne zu einem abendfüllenden Geduldspiel ausufern. Kleines Sympathie-Schmankerl: im Downloadbereich bekommt man unter "Alternativen" weitere Möglichkeiten aufgezählt, wo man sich diese Sendung besorgen kann, wie z.B. bei Hitflip oder im Amazon-Shop.
Eines der unzähligen Eckpunkte des OnlineTVRecorders ist auch die gute Unterstützung unterFrickelLinux. Alle zentralen Features werden auch unter Linux und MacOS unterstützt, bzw unter jeder Plattform, für die ein Python-Interpreter erhältlich ist. im FAQ/Wiki-Bereich gibt es auch einige Hilfs-Scripte mit Anleitung für Linuxnutzer, wie z.B. ein Script, was mittels avidemux die Mitschnitte mithilfe der Cutlists in einem Rutsch vom Werbungsballast befreit.
Achja, dass man dort von Bannerwerbung und Popups umwuselt wird, dürfte denke ich klar sein, wobei sich die Köpfe dahinter anscheinend schon bemühen, die Werbung auf das Nötigste zu beschränken - sie ist notwendig, um das Projekt finanziell zu tragen und somit in meinen Augen fair.
Schöner Hit, mit geradezu viralem Ohrwurmcharakter, nicht wahr?
Nachdem UWP mittlerweile auch auf den Last.FM-Zug aufgesprungen ist, suchte ich nach weiteren Möglichkeiten, die herkömmliche Medienlandschaft von meinem Schreibtischstuhl aus zu erobern. (Dieser übrigens hat sich zu meinem größten Bedauern entschlossen, sich mehr und mehr in seine Bestandteile zu zerlegen. Die ausgerissene Armlehne habe ich bereits dilettantisch versucht wieder anzuschweißen, was dann auch ca. drei Tage hielt - nun fehlt der Rückenlehne jedoch neuerlich der Halt, was sie dazu veranlasst, ihre angedachte Funktion nicht weiter zu erfüllen und stattdessen wie ein Lämmerschwanz bei jeder kleinen Bewegung herumzuwackeln... Spenden nehme ich gern entgegen
Was aber läge näher, als sich das nächste Medium vorzuknöpfen, das uns per Dauerberieselung infiltriert? Das Glotzophon! Nun gibt es ja seit der Erfindung des Breitbandanschlusses diverse Möglichkeiten, sich legal oder illegal aus einem wahren Fundus an Diensten zu bedienen, die bewegte Bilder mit und ohne Ton bereitstellen oder verteilen - MPEG4, XviD, DivX und Co machen es möglich... und in dem Zusammenhang sogar eine Erfindung des Weltmarktführers mit dem Premium-Betriebssystem (nun tut doch nicht so, als hättet Ihr noch nie bei Heise die Kommentare gelesen, auch wenn heute kein Freitag ist): Der AVI-Container!
Nun bevorzuge ich persönlich die rechtlich nicht zu beanstandenden Angebote, da sie mir besonders in der heutigen Zeit das nervöse Zusammenzucken ersparen, wenn unangekündigt Besuch erscheint - zumal mir 1. Komplettverschlüsselung aufgrund der zusätzlich verprassten Ressourcen nicht leigt, wo es nicht aufgrund von Sicherheitsbelangen anzuraten ist, und 2. ist mir diese Festplatte-in-Mikrowelle-Nummer allein schon aus finanziellen Erwägungen heraus nicht so gelegen - das Geld kann ich besser in einen neuen Schreibtischstuhl inverstieren. Aus diesen Gründen habe ich Videos aus den Untiefen des Weltweitnetzes eher stiefmütterlich behandelt.
Nun aber taucht der OnlineTVRecorder an meinem Horizont auf und befreit mich von dem Joch, meine Familie fesseln und knebeln zu müssen und meine Zeitplanung dem Senderdiktat zu unterwerfen, wenn das sogenannte FreeTV (wer hat diesen schwachsinnigen Ausdruck eigentlich erfunden? An all den Sendern ist NICHTS frei. Entweder lasse ich mich im 20-Minuten-Rhythmus von Werbung bombardieren, die an allen möglichen und unmöglichen Stellen eingefügt wird, um mir nachher die letzten 20 Szenen erneut zeigen zu lassen, oder ich zahle GEZ-Gebühren für das Programm und muss dafür weniger Werbung ertragen) tatsächlich mal etwas Sehenswertes zeigt.
Der angeleinte Fernseh-Aufnehmer ist ausnahmsweise ein Projekt aus der tollen, neuen, bunten Web2.0-Welt, das nicht auf massives Community-Vernetzung-MashUp-BeiUnsKannstDuAllesUndVorAllemAllesAndereEinbinden-SelbstdarstellungBisZumAbwinken-Contentschaffen setzt, sondern schlicht und ergreifend das tut, was man von ihm erwartet: Es nimmt Fernsehsendungen auf. Und das macht es sogar recht ordentlich.
Gut, man hat mit denselben Macken zu kämpfen, die ein moderner Videorecorder so bietet (das Ende der Vorhergehenden Sendung schleicht sich gern mal ein, oder der Anfang der Nachfolgenden, die Werbung wird radikal mitaufgezeichnet, etc.), aber das Zeug kommt in einer ordentlichen Qualität daher und ist selbst am PC-Monitor im Vollbild ohne auffällige Kompressionsartefakte o.ä. zu betrachten. Ungewohnt in Zeiten von schlecht komprimierten Flash-Filmchen auf YouTube und Co.
Es wäre allerdings kein Web2.0-Projekt, wenn nicht doch ein klein wenig Community dabei wäre: Für die störende Werbung gibt es meist recht schnell sogenannte Cutlists - von Usern erstellt -, die dazu genutzt werden können, die Reklame und die Fragmente der umliegenden Sendungen wirklich framegenau herauszuschneiden. Vorher muss man die Datei jedoch entschlüsseln. Über den Schlüsselmechanismus wird sichergestellt, dass man diese Aufzeichnung auch wirklich "in Auftrag" gestellt hat und somit die Berechtigung hat, sich diese Aufzeichnung auch anzusehen. Das ist der wie ich finde recht geringe Preis dafür, dass es ein legales Angebot ist.
Das Herunterladen dieser verschlüsselten Mitschnitte allerdings ist eine Sache für sich. Es sind naturgemäß nicht gerade kleine Datenmengen, die dort anfallen und Traffic ist eine Ware, die auch heute noch eine Menge Geld kosten kann. Um diese Kosten im Griff zu behalten hat man sich dort einiges einfallen lassen. Zunächst gibt es die "Standardmethode", an die beauftragten Aufnahmen zu kommen - die schlägt aber mächtig auf das virtuelle Punktekonto, was man nur mühsam über Bannerklickerei und lange Mitgliedschaft füllen kann, wenn man nicht reales Geld in das Projekt steckt. Dann gibt es noch die Möglichkeit, sich gegen hartes Geld (also wohl nicht Dollar
Eines der unzähligen Eckpunkte des OnlineTVRecorders ist auch die gute Unterstützung unter
Achja, dass man dort von Bannerwerbung und Popups umwuselt wird, dürfte denke ich klar sein, wobei sich die Köpfe dahinter anscheinend schon bemühen, die Werbung auf das Nötigste zu beschränken - sie ist notwendig, um das Projekt finanziell zu tragen und somit in meinen Augen fair.
Geschrieben von Sven Grounsell
in Technisches
am
Samstag, 29. Dezember 2007 05:46
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Tags für diesen Artikel: addiction
, amazon
, avidemux
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, werbefernsehen
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Eigenverantwortlichkeit in Erziehungsfragen
Auf tagesschau.de las ich eben ein interessantes Interview mit einem Justiziar von Jugendschutz.net anlässlich dessen zehnjährigen Bestehens.
Es sei gesagt, dass es einigermaßen angenehm war, einmal eine eher gemäßigte Stimme aus dem "einschlägigen Lager" zu hören. Der Interviewpartner berichtete von der Arbeit, die Jugendschutz.net betreibt - sie besteht hauptsächlich darin, gegen die Betreiber von Webseiten mit rechtswidrigen Inhalten vorzugehen und sie dazu zu bringen, diese Inhalte zu entfernen; sowohl im In-, als auch im Ausland.
Der interessantere Aspekt ist jedoch meiner Meinung nach der Punkt, dass der Justiziar des Gemeinschaftsprojektes der Jugendminister der Länder die (Eigen-)Verantwortung der Eltern in Bezug auf die Medienkompetenz der Kinder anspricht. Er betont, dass diese Medienkompetenz eben zuhause geschaffen werden muss, dass die Eltern die Aufgabe haben, die Kinder vor gefährdenden Inhalten zu schützen und ihnen die nötigen Mittel (in Form von z.B. Aufmerksamkeit und Gesprächen) an die Hand zu geben, damit umzuguhen, wenn sie trotzdem auf solche Inhalte stoßen.
Das steht deutlich im Gegensatz zu den Stimmen, die man von den sogenannten Experten aus der Regierung auf Bundesebene hört, die am liebsten schon an den Landesgrenzen alles Jugendgefährdende und anderweitig Rechts- oder Meinungswidrige aussperren würden und damit den Erziehenden jegliche Kompetenz absprechen.
Da ich selbst Kinder habe, verfolge ich solche Themen mit gesteigertem Interesse und ärgere mich jedesmal darüber, wenn Stimmen wie letztere laut werden. Effektive und unumgängliche Sperren sind nunmal nicht möglich. Das liegt nicht an fehlender Forschung auf dem Gebiet oder sonstigem Unfug, der uns gern versucht wird weiszumachen, sondern schlicht an der Konzeption und der Struktur des Internet. Wenn es möglich wäre - glaubt irgendwer, dass die Chinesen dann nicht ihre "Great Firewall" schon längst dahingehend optimiert hätten? Die sind politisch motiviert weltweite Spitze, was Webfiltertechniken anbelangt.
Und unabhängig von der technischen (Nicht-)Machbarkeit - ich als Erwachsener möchte selbst entscheiden können, welche von den verfügbaren (!) Inhalten ich mir zumute, und als Elternteil liegt die Verantwortlichkeit bei mir, welche Inhalte mein Kind zu sehen bekommt und welche Möglichkeiten es hat, mit diesen umzugehen. Ich kenne mein Kind und ich weiß, bzw. kann am ehesten einschätzen, welche Inhalte mein Kind gefährden können (wobei die Regularien des hiesigen Jugendschutzrechts dabei selbstredend eine hervorragende Erleichterung bei meiner Verantwortung sind). Diese Aufgabe kann und darf mir kein Gesetz und keine technische Maßnahme der Welt abnehmen, solange ich in der Lage bin, mein Kind selbst zu erziehen.
Kurzum: Wenn ich mir einen Internetanschluss für mich gönne, muss ich auch dafür Sorge tragen, ob und wie mein Kind auf das Internet zugreifen darf - der Waffenbesitzer ist in diesem Land schließlich auch dafür zuständig, Unbefugten den Zugriff auf die Waffen nicht zu ermöglichen. Da käme auch niemand auf die Idee, dem Gesetzgeber Nachlässigkeit zu unterstellen, wenn der Schlüssel zum Waffenschrank frei zugänglich herumliegt. Wenn ich dieser Verantwortung nicht gewachsen bin, darf ich sie nicht übernehmen. So "einfach" ist das.
Es sei gesagt, dass es einigermaßen angenehm war, einmal eine eher gemäßigte Stimme aus dem "einschlägigen Lager" zu hören. Der Interviewpartner berichtete von der Arbeit, die Jugendschutz.net betreibt - sie besteht hauptsächlich darin, gegen die Betreiber von Webseiten mit rechtswidrigen Inhalten vorzugehen und sie dazu zu bringen, diese Inhalte zu entfernen; sowohl im In-, als auch im Ausland.
Der interessantere Aspekt ist jedoch meiner Meinung nach der Punkt, dass der Justiziar des Gemeinschaftsprojektes der Jugendminister der Länder die (Eigen-)Verantwortung der Eltern in Bezug auf die Medienkompetenz der Kinder anspricht. Er betont, dass diese Medienkompetenz eben zuhause geschaffen werden muss, dass die Eltern die Aufgabe haben, die Kinder vor gefährdenden Inhalten zu schützen und ihnen die nötigen Mittel (in Form von z.B. Aufmerksamkeit und Gesprächen) an die Hand zu geben, damit umzuguhen, wenn sie trotzdem auf solche Inhalte stoßen.
Das steht deutlich im Gegensatz zu den Stimmen, die man von den sogenannten Experten aus der Regierung auf Bundesebene hört, die am liebsten schon an den Landesgrenzen alles Jugendgefährdende und anderweitig Rechts- oder Meinungswidrige aussperren würden und damit den Erziehenden jegliche Kompetenz absprechen.
Da ich selbst Kinder habe, verfolge ich solche Themen mit gesteigertem Interesse und ärgere mich jedesmal darüber, wenn Stimmen wie letztere laut werden. Effektive und unumgängliche Sperren sind nunmal nicht möglich. Das liegt nicht an fehlender Forschung auf dem Gebiet oder sonstigem Unfug, der uns gern versucht wird weiszumachen, sondern schlicht an der Konzeption und der Struktur des Internet. Wenn es möglich wäre - glaubt irgendwer, dass die Chinesen dann nicht ihre "Great Firewall" schon längst dahingehend optimiert hätten? Die sind politisch motiviert weltweite Spitze, was Webfiltertechniken anbelangt.
Und unabhängig von der technischen (Nicht-)Machbarkeit - ich als Erwachsener möchte selbst entscheiden können, welche von den verfügbaren (!) Inhalten ich mir zumute, und als Elternteil liegt die Verantwortlichkeit bei mir, welche Inhalte mein Kind zu sehen bekommt und welche Möglichkeiten es hat, mit diesen umzugehen. Ich kenne mein Kind und ich weiß, bzw. kann am ehesten einschätzen, welche Inhalte mein Kind gefährden können (wobei die Regularien des hiesigen Jugendschutzrechts dabei selbstredend eine hervorragende Erleichterung bei meiner Verantwortung sind). Diese Aufgabe kann und darf mir kein Gesetz und keine technische Maßnahme der Welt abnehmen, solange ich in der Lage bin, mein Kind selbst zu erziehen.
Kurzum: Wenn ich mir einen Internetanschluss für mich gönne, muss ich auch dafür Sorge tragen, ob und wie mein Kind auf das Internet zugreifen darf - der Waffenbesitzer ist in diesem Land schließlich auch dafür zuständig, Unbefugten den Zugriff auf die Waffen nicht zu ermöglichen. Da käme auch niemand auf die Idee, dem Gesetzgeber Nachlässigkeit zu unterstellen, wenn der Schlüssel zum Waffenschrank frei zugänglich herumliegt. Wenn ich dieser Verantwortung nicht gewachsen bin, darf ich sie nicht übernehmen. So "einfach" ist das.
Geschrieben von Sven Grounsell
am
Mittwoch, 31. Oktober 2007 07:32
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Auf die Ohren, fertig, los
Ich habe gestern ein neues Spielzeug entdeckt: Last.FM
Von dessen Existenz wusste ich schon länger, aber bisher hatte ich nie die Triebe, mir das mal näher anzuschauen. Aber ich muss sagen, dieser weitere Web2.0-Dienst ist schon recht witzig - man verfeinert quasi mit jedem gehörten Stück sein Musikprofil und bekommt darauf ausgerichtet nach einer Weile verschiedene Vorschläge bzw. Hörtipps, Event-Anregungen und Download-Tipps.
Die zentrale Funktion ist das sogenannte scrobblen, d.h. der Player überträgt (im Normalfall nach etwa 50% der Spielzeit des Lieds) Titel und Interpret des Stückes, das man gerade hört, ins Netz. Last.FM stellt zum Einen diese übermittelten Informationen samt Zeitpunkt des Abspielens auf der Profilseite dar (die Liste der zuletzt abgespielten Stücke lässt sich auch per RSS abrufen - siehe den Kasten rechts, unterhalb der Linkliste hier im Blog), zum Anderen wird die Information miteinbezogen, um dem Nutzer möglichst zu seinem Geschmack passende Hörtipps zu unterbreiten.
Sehr nett sind übrigens auch die "Radiostationen". Bei der Auswahl kann man einen Interpreten angeben, dessen musikalischen Verwandten gerade dem Ohr besonders gefällig erscheinen, und Last.FM stellt einem eine Playlist zusammen, die dann per Stream aus dem Netz auf den Rechner wandert. Wahlweise kann man auch einen Tag angeben und es wird eine Playlist erstellt mit Stücken, die von den Usern entsprechend verschlagwortet wurden.
Sofern man den offiziellen Last.FM-Player nutzt (übrigens unter der GPL veröffentlicht, sehr lobens- und erwähnenswert), hat man die Möglichkeit, beim Hören den Songs eigene Tags zu verpassen, sie auf die Love- bzw. Hatelist zu setzen, oder den aktuellen Titel zu überspringen, weil man ihn gerade nicht hören mag. Sofern man ein Lied auf die Hateliste setzt, wird übrigens auch konsequenterweise zum nächsten Titel gesprungen.
Hier alle Aspekte von Last.FM zu kommentieren, würde allerdings zu umfangreich - wer durch meinen Anriss Interesse gefunden hat, dem wird der Dienst wahrscheinlich sowieso gefallen und er wird Spaß daran haben, die weiteren Möglichkeiten zu entdecken. Wem sowas nicht gefällt, den werden vermutlich auch die restlichen Features nicht umstimmen können, von daher kann ich mir an dieser Stelle so oder so weiteres Geschreibsel dazu sparen
Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass die deutsche Übersetzung für einen Dienst aus dem Vereinigten Königreich recht gut gelungen ist - sogar das selbst bei Deutschen sehr beliebte, überflüssige, bzw. falsche Apostroph beim Anhängen des Possessiv-S ("von Rae" -> "Rae'sRaes") wurde in der deutschen Fassung korrekt weggelassen.
Von dessen Existenz wusste ich schon länger, aber bisher hatte ich nie die Triebe, mir das mal näher anzuschauen. Aber ich muss sagen, dieser weitere Web2.0-Dienst ist schon recht witzig - man verfeinert quasi mit jedem gehörten Stück sein Musikprofil und bekommt darauf ausgerichtet nach einer Weile verschiedene Vorschläge bzw. Hörtipps, Event-Anregungen und Download-Tipps.
Die zentrale Funktion ist das sogenannte scrobblen, d.h. der Player überträgt (im Normalfall nach etwa 50% der Spielzeit des Lieds) Titel und Interpret des Stückes, das man gerade hört, ins Netz. Last.FM stellt zum Einen diese übermittelten Informationen samt Zeitpunkt des Abspielens auf der Profilseite dar (die Liste der zuletzt abgespielten Stücke lässt sich auch per RSS abrufen - siehe den Kasten rechts, unterhalb der Linkliste hier im Blog), zum Anderen wird die Information miteinbezogen, um dem Nutzer möglichst zu seinem Geschmack passende Hörtipps zu unterbreiten.
Sehr nett sind übrigens auch die "Radiostationen". Bei der Auswahl kann man einen Interpreten angeben, dessen musikalischen Verwandten gerade dem Ohr besonders gefällig erscheinen, und Last.FM stellt einem eine Playlist zusammen, die dann per Stream aus dem Netz auf den Rechner wandert. Wahlweise kann man auch einen Tag angeben und es wird eine Playlist erstellt mit Stücken, die von den Usern entsprechend verschlagwortet wurden.
Sofern man den offiziellen Last.FM-Player nutzt (übrigens unter der GPL veröffentlicht, sehr lobens- und erwähnenswert), hat man die Möglichkeit, beim Hören den Songs eigene Tags zu verpassen, sie auf die Love- bzw. Hatelist zu setzen, oder den aktuellen Titel zu überspringen, weil man ihn gerade nicht hören mag. Sofern man ein Lied auf die Hateliste setzt, wird übrigens auch konsequenterweise zum nächsten Titel gesprungen.
Hier alle Aspekte von Last.FM zu kommentieren, würde allerdings zu umfangreich - wer durch meinen Anriss Interesse gefunden hat, dem wird der Dienst wahrscheinlich sowieso gefallen und er wird Spaß daran haben, die weiteren Möglichkeiten zu entdecken. Wem sowas nicht gefällt, den werden vermutlich auch die restlichen Features nicht umstimmen können, von daher kann ich mir an dieser Stelle so oder so weiteres Geschreibsel dazu sparen
Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass die deutsche Übersetzung für einen Dienst aus dem Vereinigten Königreich recht gut gelungen ist - sogar das selbst bei Deutschen sehr beliebte, überflüssige, bzw. falsche Apostroph beim Anhängen des Possessiv-S ("von Rae" -> "
Geschrieben von Sven Grounsell
in Administrativ, Technisches
am
Donnerstag, 6. September 2007 11:01
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hostblog.eu | 18 Stunden Arbeit -> Eigenes Partnerprogramm
Manchmal denke ich, es gibt Sachen und Leute, die gibt es eigentlich gar nicht. So z.B. Felix Preuß von netcup.de. Er schrieb in seinem Blog diesen Eintrag zu seinem neuen, selbstentwickelten Partnerprogramm und formulierte dort u.a. diesen Satz:
Ich kann also als Teilnehmer in dem Affiliate-Programm exakt nachvollziehen, was jemand, der zufällig bei mir auf den Affiliate-Link geklickt hat, gekauft und in Rechnung gestellt bekommen hat? Inklusive Zahlungsstatus?
Ich denke, Datenschützern wird das sehr gefallen... oder wie man hier im berliner Raum sagen würde: "Nachtijall, ick hör dir trappsn!"
Geradezu ironisch mutet es da an, wenn man auf diesen Artikel oder jenen hier stößt, wo der werte Autor sich über die krude Rechtsauffassung anderer auslässt.
Lediglichlich für die Wertung "interessant" reicht da dann die Tatsache, dass mein eher harmloser Kommentar zum Partnerprogramm stillschweigend wegmoderiert wurde, bzw. gar nicht erst freigeschaltet wurde:
Kann ich das jetzt als Zugeständnis werten, dass Felix Preuß durchaus bewusst ist, bzw. er ahnt, dass er sich mit diesem... nennen wir es der Einfachheit halber "Feature", juristisch mächtig aufs Glatteis begibt?
Nicht, dass das einzige fragwürdige Faktum rund um Felix Preuß ist... oder auch nur das einzige an seinem Partnerprogramm. Den Screenshots nach zu urteilen kann man keine USt-ID angeben, was aber gerade für eine korrekte Abwicklung zwingend notwendig wäre, wenn ein Gewerbetreibender an dem Programm teilnehmen möchte, weiterhin ist es buchhalterisch unzulässig, die Profite aus dem Partnerprogramm mit den regulären Rechnungen zu verrechnen.
Zweifelhaft ist auch die Gestaltung seiner "Blogroll" im Blog selbst. Wie der Name bereits sagt, führt man dort Blogs auf, bei ihm finde ich dort jedoch Werbung für seine Firma, für andere Hoster, Wikis, Foren und Portale, sowie für Unterschriftensammlungen und weitere "Non-Blogs".
Für mich persönlich kommt in seinen technischen Beiträgen in Bezug auf seine Kunden auch ein erhebliches Maß an Arroganz und Überheblichkeit rüber, was mich als potentiellen Kunden in der Tat abschrecken würde, wenn ich nicht 100% firm in der Materie bin. Ich hätte jedenfalls keine Lust, mich (wenn auch immerhin anonymisiert) als einen der dummen Kunden wiederzufinden, mit denen er sich so rumzuschlagen hat. Ganz zu schweigen von den wenig vertrauenserweckenden, massiven Rechtschreib- und Grammatikfehlern in seinem Blog.
Dann doch lieber das (im Übrigen um einiges reflektiertere, reifere und witziger geschriebene) Original: Manuel Schmitts Blog hostblogger.de.
(Und ja, Manuel Schmitt von manitu.de beherrscht auch seine Sprache, nicht nur seine Technik und den Schreibstil
)
Der Werber kann im CCP genau sehen welche Rechnungen dem Geworbenen zugestellt wurden und welche von diesem bezahlt worden sind.
Ich kann also als Teilnehmer in dem Affiliate-Programm exakt nachvollziehen, was jemand, der zufällig bei mir auf den Affiliate-Link geklickt hat, gekauft und in Rechnung gestellt bekommen hat? Inklusive Zahlungsstatus?
Ich denke, Datenschützern wird das sehr gefallen... oder wie man hier im berliner Raum sagen würde: "Nachtijall, ick hör dir trappsn!"
Geradezu ironisch mutet es da an, wenn man auf diesen Artikel oder jenen hier stößt, wo der werte Autor sich über die krude Rechtsauffassung anderer auslässt.
Lediglichlich für die Wertung "interessant" reicht da dann die Tatsache, dass mein eher harmloser Kommentar zum Partnerprogramm stillschweigend wegmoderiert wurde, bzw. gar nicht erst freigeschaltet wurde:
der werber sieht alle rechnungsbetraege incl zahlungsstatus der von ihm aquirierten kunden?
Nachtigall, ick hoer dir trappsn...
Kommentar von rae — Juni 8, 2007 #
Kann ich das jetzt als Zugeständnis werten, dass Felix Preuß durchaus bewusst ist, bzw. er ahnt, dass er sich mit diesem... nennen wir es der Einfachheit halber "Feature", juristisch mächtig aufs Glatteis begibt?
Nicht, dass das einzige fragwürdige Faktum rund um Felix Preuß ist... oder auch nur das einzige an seinem Partnerprogramm. Den Screenshots nach zu urteilen kann man keine USt-ID angeben, was aber gerade für eine korrekte Abwicklung zwingend notwendig wäre, wenn ein Gewerbetreibender an dem Programm teilnehmen möchte, weiterhin ist es buchhalterisch unzulässig, die Profite aus dem Partnerprogramm mit den regulären Rechnungen zu verrechnen.
Zweifelhaft ist auch die Gestaltung seiner "Blogroll" im Blog selbst. Wie der Name bereits sagt, führt man dort Blogs auf, bei ihm finde ich dort jedoch Werbung für seine Firma, für andere Hoster, Wikis, Foren und Portale, sowie für Unterschriftensammlungen und weitere "Non-Blogs".
Für mich persönlich kommt in seinen technischen Beiträgen in Bezug auf seine Kunden auch ein erhebliches Maß an Arroganz und Überheblichkeit rüber, was mich als potentiellen Kunden in der Tat abschrecken würde, wenn ich nicht 100% firm in der Materie bin. Ich hätte jedenfalls keine Lust, mich (wenn auch immerhin anonymisiert) als einen der dummen Kunden wiederzufinden, mit denen er sich so rumzuschlagen hat. Ganz zu schweigen von den wenig vertrauenserweckenden, massiven Rechtschreib- und Grammatikfehlern in seinem Blog.
Dann doch lieber das (im Übrigen um einiges reflektiertere, reifere und witziger geschriebene) Original: Manuel Schmitts Blog hostblogger.de.
(Und ja, Manuel Schmitt von manitu.de beherrscht auch seine Sprache, nicht nur seine Technik und den Schreibstil
Geschrieben von Sven Grounsell
in Geschmacklos, Sprache, Technisches
am
Freitag, 8. Juni 2007 11:58
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Tags für diesen Artikel: affiliate
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Brabblr.com ist Alpha, Brrr Brrr!
Brabblr.com aus der Web2.0-Schmiede ekaboo hat den (nicht-öffentlichen) Alpha-Test eingeläutet.
Brabblr ist ein Twitter-Klon, bzw. ein selbsternanntes "Meta-Twitter". Es ermöglicht über einen einzigen Login, Nachrichten an Twitter, Jaiku, Frazr und andere Twitter-Klons zu senden. Die Liste ist in der Tat beachtlich, und das, was die Alpha-Version verheißt, könnte für Nutzer dieser Dienste tatsächlich eine Bereicherung sein.
Ich muss zugeben, so ganz hat sich der Sinn dieser Dienste für mich bisher nicht erschlossen - ich weiß einfach nicht, wozu es gut ist, einen Dienst ins Netz zu stellen, dessen Leistung genausogut oder vielleicht sogar noch besser von längst existierenden Services erfüllt werden kann. Auf mich wirkt sowas wie ein unhandlicher Chat. Aber vielleicht bin ich auch schlicht und ergreifend nicht Web2.0 genug für sowas...
Ich muss dennoch zugeben, dass das Logo-Viech von denen was hat - und wenn es nur der Niedlichkeitsfaktor ist.
Erwähnenswert ist vielleicht auch, dass das Zeug trotz Alpha-Stadium und trotz dass es noch auf der Entwicklungsplattform läuft, einen recht stabilen und performanten Eindruck macht. Der Code dahinter ist offensichtlich alles andere als mit der beruehmten heißen Nadel gestrickt, auch wenn hier und da noch so manche Macke ins Auge springt, die jedoch noch ohne Weiteres auf den Alpha-Status der Software zu Münzen ist (zumal ich nebenher zufällig erfahren habe, dass mindestens einer der Entwickler noch längst nicht der Meinung war, dass die Software reif für den Alpha-Test ist).
Happy Brrr Brrr, Brabblr!
Brabblr ist ein Twitter-Klon, bzw. ein selbsternanntes "Meta-Twitter". Es ermöglicht über einen einzigen Login, Nachrichten an Twitter, Jaiku, Frazr und andere Twitter-Klons zu senden. Die Liste ist in der Tat beachtlich, und das, was die Alpha-Version verheißt, könnte für Nutzer dieser Dienste tatsächlich eine Bereicherung sein.
Ich muss zugeben, so ganz hat sich der Sinn dieser Dienste für mich bisher nicht erschlossen - ich weiß einfach nicht, wozu es gut ist, einen Dienst ins Netz zu stellen, dessen Leistung genausogut oder vielleicht sogar noch besser von längst existierenden Services erfüllt werden kann. Auf mich wirkt sowas wie ein unhandlicher Chat. Aber vielleicht bin ich auch schlicht und ergreifend nicht Web2.0 genug für sowas...
Ich muss dennoch zugeben, dass das Logo-Viech von denen was hat - und wenn es nur der Niedlichkeitsfaktor ist.
Erwähnenswert ist vielleicht auch, dass das Zeug trotz Alpha-Stadium und trotz dass es noch auf der Entwicklungsplattform läuft, einen recht stabilen und performanten Eindruck macht. Der Code dahinter ist offensichtlich alles andere als mit der beruehmten heißen Nadel gestrickt, auch wenn hier und da noch so manche Macke ins Auge springt, die jedoch noch ohne Weiteres auf den Alpha-Status der Software zu Münzen ist (zumal ich nebenher zufällig erfahren habe, dass mindestens einer der Entwickler noch längst nicht der Meinung war, dass die Software reif für den Alpha-Test ist).
Happy Brrr Brrr, Brabblr!
Geschrieben von Sven Grounsell
in Glückwünsche, Technisches
am
Donnerstag, 7. Juni 2007 21:24
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Alles Gute!
Alles Gute zum 4. Geburtstag, Groklaw!
Groklaw, ein Blog, das den meisten wohl durch die Berichterstattung zu der Unendlichen Geschichte der Klagen von SCO gegen Linux bekannt ist, feiert heute seinen 4. Geburtstag. In der Selbstbeglückwünschung gibt Groklaw einen Ausblick auf die Zukunft, in der es anscheinend stiller um SCO sein wird... Da wird der Schwerpunkt offensichtlich auf Microsofts Patentansprüche liegen.
Groklaw, ein Blog, das den meisten wohl durch die Berichterstattung zu der Unendlichen Geschichte der Klagen von SCO gegen Linux bekannt ist, feiert heute seinen 4. Geburtstag. In der Selbstbeglückwünschung gibt Groklaw einen Ausblick auf die Zukunft, in der es anscheinend stiller um SCO sein wird... Da wird der Schwerpunkt offensichtlich auf Microsofts Patentansprüche liegen.
Geschrieben von Sven Grounsell
in Glückwünsche, Tagesgeschehen
am
Mittwoch, 16. Mai 2007 19:10
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Langeweile...
Nunja, wirkliche Langeweile gibt es für mich nicht...
Aber trotzdem hatte ich mal nichts Konkretes zu tun und habe mich entschieden, meine Zeit darauf zu verwenden, das Blog technisch ein wenig weiter aufzumöbeln.
Einige der sichtbaren Änderungen:
- Tagging für Artikel
- Tagwolke in der Seitenleiste
- Explizites Anwenden der Creative Commons Lizenz auf die hier präsentierten Inhalte
- Karma/Bewertung für Artikel eingeführt
Ein paar der unsichtbaren Änderungen:
- XML-RPC-Funktionalität überarbeitet in Bezug auf "(Back-)Pinging"
- Optimierung einiger Einstellungen
Auch wenn es der Liste nach nicht so aussieht, aber die größten Änderungen hat es im Backend gegeben, besonders in Bezug auf die Verwaltungsfunktionen
Aber trotzdem hatte ich mal nichts Konkretes zu tun und habe mich entschieden, meine Zeit darauf zu verwenden, das Blog technisch ein wenig weiter aufzumöbeln.
Einige der sichtbaren Änderungen:
- Tagging für Artikel
- Tagwolke in der Seitenleiste
- Explizites Anwenden der Creative Commons Lizenz auf die hier präsentierten Inhalte
- Karma/Bewertung für Artikel eingeführt
Ein paar der unsichtbaren Änderungen:
- XML-RPC-Funktionalität überarbeitet in Bezug auf "(Back-)Pinging"
- Optimierung einiger Einstellungen
Auch wenn es der Liste nach nicht so aussieht, aber die größten Änderungen hat es im Backend gegeben, besonders in Bezug auf die Verwaltungsfunktionen
Geschrieben von Sven Grounsell
in Administrativ
am
Freitag, 4. Mai 2007 00:15
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Startschuss
Da steht es nun, mein neues Blog.
Was man hier erwarten darf? Gute Frage. Nach meinen bisherigen Vorstellungen wird das hier ein Sammelsurium für alles Mögliche, angefangen bei Texten zum Tagesgeschehen, über mehr oder minder Gehaltvolles zu diversen politischen und technischen Themen, bis hin zum ein oder anderen Script oder Progrämmchen, was ich in meiner Selbstherrlichkeit nicht für mich behalten möchte.
Und jetzt dürft Ihr gemeinsam mit mir gespannt sein, was daraus wird!
Was man hier erwarten darf? Gute Frage. Nach meinen bisherigen Vorstellungen wird das hier ein Sammelsurium für alles Mögliche, angefangen bei Texten zum Tagesgeschehen, über mehr oder minder Gehaltvolles zu diversen politischen und technischen Themen, bis hin zum ein oder anderen Script oder Progrämmchen, was ich in meiner Selbstherrlichkeit nicht für mich behalten möchte.
Und jetzt dürft Ihr gemeinsam mit mir gespannt sein, was daraus wird!
Geschrieben von Sven Grounsell
in Administrativ
am
Samstag, 28. April 2007 11:23
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