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Dauerhafte Einträge
...and Remember: Respect is Everything!
Nein, das wird kein Beitrag zum Spieleklassiker GTA2, sondern zu unserem just abhanden gekommenen Bundespräsidenten Horst Köhler.
Eines Vorweg: Ich enthalte mich bewusst und nachdrücklich einer Beurteilung seines Wirkens als Bundespräsident, sofern es nicht unmittelbar mit seinem Rücktritt bzw. der vom ihm selbst postulierten Begründung dafür zu tun hat.
Laut Spiegel Online führt er als Grund an, dass die Vorwürfe gegen seine Äußerungen, die er in unmittelbarem Kontext zum Bundeswehreinsatz in Afghanistanabgelassen getätigt hat, Respekt vor dem "höchsten Staatsamt" vermissen ließen.
Aha? Offenbar hat das nichts mit mangelndem Respekt vor diesem Amt zu tun, sich meiner Ansicht nach feige, mit eingekniffenem Schwanz wie ein begossener Pudel zurückzuziehen, nur weil die Leute da draußen sowas böses und [gar nicht] Abwegiges über ihn sagen.
Entschuldigung, Herr Köhler, aber Sie wurden in dieses "höchste Staatsamt" gewählt, weil die entsprechenden Menschen darauf vertraut haben, dass Sie die nötige Kompetenz, Kraft und Würde besitzen, dieses Amt auszufüllen. Und Sie mussten sich dieser Verantwortung bewusst sein, als Sie die Wahl angenommen haben.
Ihre heutige Reaktion allerdings legt den Verdacht nahe, dass Sie den nötigen Respekt vor diesem höchsten Staatsamt vermissen lassen, wenn Sie sich aus so selbstsüchtigen Gründen aus der Verantwortung stehlen. Wer hat je behauptet, dass es einfach sei, "an der Spitze" zu stehen, dass alle Ihnen und Ihren Worten kritiklos zu Füßen liegen werden? Von einem so hohen Würdenträger (man beachte das enthaltene Wort "Würde") erwarte ich ein gewisses Grundmaß an Gelassenheit und Souveränität (es heißt nicht umsonst "der Souverän"). So einen peinlichen Anlass hatte ich nicht erwartet, der mir die umfassende Bedeutung des Wortes "Fremdschämen" verdeutlicht.
Die Ironie an der Sache: Sie haben heute ein unerträgliches Maß an Inkompetenz für dieses Amt an den Tag gelegt, in der Art, wie Sie von Ihrem Amt zurückgetreten sind und damit im Grunde die einzig sinnvolle Konsequenz daraus gezogen haben. Da manifestiert sich beim Ausformulieren ein wahres Henne-Ei-Problem!
Eines Vorweg: Ich enthalte mich bewusst und nachdrücklich einer Beurteilung seines Wirkens als Bundespräsident, sofern es nicht unmittelbar mit seinem Rücktritt bzw. der vom ihm selbst postulierten Begründung dafür zu tun hat.
Laut Spiegel Online führt er als Grund an, dass die Vorwürfe gegen seine Äußerungen, die er in unmittelbarem Kontext zum Bundeswehreinsatz in Afghanistan
Aha? Offenbar hat das nichts mit mangelndem Respekt vor diesem Amt zu tun, sich meiner Ansicht nach feige, mit eingekniffenem Schwanz wie ein begossener Pudel zurückzuziehen, nur weil die Leute da draußen sowas böses und [gar nicht] Abwegiges über ihn sagen.
Entschuldigung, Herr Köhler, aber Sie wurden in dieses "höchste Staatsamt" gewählt, weil die entsprechenden Menschen darauf vertraut haben, dass Sie die nötige Kompetenz, Kraft und Würde besitzen, dieses Amt auszufüllen. Und Sie mussten sich dieser Verantwortung bewusst sein, als Sie die Wahl angenommen haben.
Ihre heutige Reaktion allerdings legt den Verdacht nahe, dass Sie den nötigen Respekt vor diesem höchsten Staatsamt vermissen lassen, wenn Sie sich aus so selbstsüchtigen Gründen aus der Verantwortung stehlen. Wer hat je behauptet, dass es einfach sei, "an der Spitze" zu stehen, dass alle Ihnen und Ihren Worten kritiklos zu Füßen liegen werden? Von einem so hohen Würdenträger (man beachte das enthaltene Wort "Würde") erwarte ich ein gewisses Grundmaß an Gelassenheit und Souveränität (es heißt nicht umsonst "der Souverän"). So einen peinlichen Anlass hatte ich nicht erwartet, der mir die umfassende Bedeutung des Wortes "Fremdschämen" verdeutlicht.
Die Ironie an der Sache: Sie haben heute ein unerträgliches Maß an Inkompetenz für dieses Amt an den Tag gelegt, in der Art, wie Sie von Ihrem Amt zurückgetreten sind und damit im Grunde die einzig sinnvolle Konsequenz daraus gezogen haben. Da manifestiert sich beim Ausformulieren ein wahres Henne-Ei-Problem!
Geschrieben von Sven Grounsell
in Geschmacklos, Tagesgeschehen
am
Montag, 31. Mai 2010 19:30
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Totgesagte leben einfach länger
Dass der Tod nicht zwangsläufig ein Grund sein muss, aus dem aktiven Leben und diversen Verträgen auszuscheiden, darüber habe ich ja bereits vor einer Weile berichtet.
Offensichtlich muss man nicht DSL-Anbieter sein, um auch Toten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Nein, es reicht auch, der Lohnsteuerhilfeverein, ein großer Automobilclub, oder auch lediglich der lokale Männergesangsverein zu sein, wie dieser Eintrag im frisch von mir entdeckten Bestatterweblog zeigt.
Schön zu sehen, dass man nicht der einzige ist, der auf diese Weise über den Tisch gezogen werden soll. Allerdings sehen so einige dieser Einrichtungen auch keinerlei Grund davon abzusehen, den ein oder anderen ehemaligen Vertragspartner auch posthum vor den Kadi zu zerren...
Über diesen Beitrag hinaus ist das Bestatterweblog übrigens auch ein sehr lesenswertes Blog, das zum Nachdenken, Schmunzeln und Aufregen anregt.
Offensichtlich muss man nicht DSL-Anbieter sein, um auch Toten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Nein, es reicht auch, der Lohnsteuerhilfeverein, ein großer Automobilclub, oder auch lediglich der lokale Männergesangsverein zu sein, wie dieser Eintrag im frisch von mir entdeckten Bestatterweblog zeigt.
Schön zu sehen, dass man nicht der einzige ist, der auf diese Weise über den Tisch gezogen werden soll. Allerdings sehen so einige dieser Einrichtungen auch keinerlei Grund davon abzusehen, den ein oder anderen ehemaligen Vertragspartner auch posthum vor den Kadi zu zerren...
Über diesen Beitrag hinaus ist das Bestatterweblog übrigens auch ein sehr lesenswertes Blog, das zum Nachdenken, Schmunzeln und Aufregen anregt.
Geschrieben von Sven Grounsell
in Blödsinn, Geschmacklos
am
Montag, 10. Dezember 2007 13:10
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China vor der Haustür
Jetzt sind wir also tatsächlich in Reich der Mitte angelangt.
Da erdreistet sich der Provider Arcor doch, in vorauseilendem Gehorsam und entgegen der eindeutigen Gesetzeslage und Rechtssprechung, einige Pornoseiten zu sperren.
Nicht, dass schon der nordrheinwestfälische Provider ish damit einen kleinen Skandal ausgelöst hat, als er Rotten.com und einige (neo)faschistische Seiten (darunter im Übrigen auch eine satirisch gestaltete Aufklärungsseite über Faschismus, soweit ich mich entsinne) auf Anweisung des damaligen Ministerpräsidenten sperrte. Diese Aufforderung zur Sperrung wurde übrigens damals soweit ich weiß auch als unzulässig befunden.
Anstatt aus der Geschichte zu lernen (das scheint in Deutschland sowieso ein ungern gesehenes Verhalten zu sein - warum sonst äußern sich Leute öffentlich zu dem Eklätchen um Eva Herman mit den Worten "Über diese Zeit spricht man einfach nicht"?), reagiert Arcor nun auf die Aufforderung eines gewerblichen Konkurrenten dieser Angebote nach eigener Auskunft "bis zur Klärung der Rechtsbewertung [...] freiwillig" mit der Sperre.
Achso? Das machen die chinesischen Provider sicherlich auch so, dass sie freiwillig bis zur rechtlichen Bewertung den Anweisungen ihrer Regierung folgen, indem sie sämtliche regime-kritischen oder -"gefährlichen" Seiten zensieren.
Erst wird der Bürger entmündigt, damit man es leichter hat, seine Meinung zu formen (oder gar BILDen) und damit in Zukunft solche feinen Herren Verfassungsfeinde wie unser Innenschäuble sich nicht einen Dreck um "ihr" Volk scheren müssen, sondern gleich einen Durchmarsch bis nach ganz Oben machen können.
Art. 5 GG: Eine Zensur findet nicht statt.
Zufall, dass auf der Seite http://dejure.org/gesetze/GG/5.html ausgerechnet diese Konstellation von Inhalt und Werbung zu sehen war?

PS: Dem Vernehmen nach lässt sich diese Sperre übrigens sehr leicht umgehen. Meine erste Überlegung ging in Richtung Proxy, aber es geht noch einfacher: Man gibt die IP-Adresse des Dienstes in die Adresszeile des Browsers ein, oder - der Königsweg - man trägt den Servernamen nebst zugehöriger IP in die lokale Lookup-Tabelle ein. Bei Linux und anderen UNIX-Derivaten wäre das die Datei /etc/hosts, die lediglich um eine Zeile im folgenden Format ergänzt wird:
Abspeichern, wie gewohnt die Adresse des Servers in den Browser speisen und los gehts.
Nachtrag: Wie Golem.de heute berichtet, gibt es keinerlei richterliche oder gesetzliche Anordnung dazu, sondern lediglich eine einfach Aufforderung eines (eher unkoscheren) Anbieters.
Da erdreistet sich der Provider Arcor doch, in vorauseilendem Gehorsam und entgegen der eindeutigen Gesetzeslage und Rechtssprechung, einige Pornoseiten zu sperren.
Nicht, dass schon der nordrheinwestfälische Provider ish damit einen kleinen Skandal ausgelöst hat, als er Rotten.com und einige (neo)faschistische Seiten (darunter im Übrigen auch eine satirisch gestaltete Aufklärungsseite über Faschismus, soweit ich mich entsinne) auf Anweisung des damaligen Ministerpräsidenten sperrte. Diese Aufforderung zur Sperrung wurde übrigens damals soweit ich weiß auch als unzulässig befunden.
Anstatt aus der Geschichte zu lernen (das scheint in Deutschland sowieso ein ungern gesehenes Verhalten zu sein - warum sonst äußern sich Leute öffentlich zu dem Eklätchen um Eva Herman mit den Worten "Über diese Zeit spricht man einfach nicht"?), reagiert Arcor nun auf die Aufforderung eines gewerblichen Konkurrenten dieser Angebote nach eigener Auskunft "bis zur Klärung der Rechtsbewertung [...] freiwillig" mit der Sperre.
Achso? Das machen die chinesischen Provider sicherlich auch so, dass sie freiwillig bis zur rechtlichen Bewertung den Anweisungen ihrer Regierung folgen, indem sie sämtliche regime-kritischen oder -"gefährlichen" Seiten zensieren.
Erst wird der Bürger entmündigt, damit man es leichter hat, seine Meinung zu formen (oder gar BILDen) und damit in Zukunft solche feinen Herren Verfassungsfeinde wie unser Innenschäuble sich nicht einen Dreck um "ihr" Volk scheren müssen, sondern gleich einen Durchmarsch bis nach ganz Oben machen können.
Art. 5 GG: Eine Zensur findet nicht statt.
Zufall, dass auf der Seite http://dejure.org/gesetze/GG/5.html ausgerechnet diese Konstellation von Inhalt und Werbung zu sehen war?
PS: Dem Vernehmen nach lässt sich diese Sperre übrigens sehr leicht umgehen. Meine erste Überlegung ging in Richtung Proxy, aber es geht noch einfacher: Man gibt die IP-Adresse des Dienstes in die Adresszeile des Browsers ein, oder - der Königsweg - man trägt den Servernamen nebst zugehöriger IP in die lokale Lookup-Tabelle ein. Bei Linux und anderen UNIX-Derivaten wäre das die Datei /etc/hosts, die lediglich um eine Zeile im folgenden Format ergänzt wird:
IP Hostna.me
Abspeichern, wie gewohnt die Adresse des Servers in den Browser speisen und los gehts.
Nachtrag: Wie Golem.de heute berichtet, gibt es keinerlei richterliche oder gesetzliche Anordnung dazu, sondern lediglich eine einfach Aufforderung eines (eher unkoscheren) Anbieters.
Geschrieben von Sven Grounsell
in Geschmacklos, Tagesgeschehen, Technisches
am
Montag, 10. September 2007 21:27
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Tags für diesen Artikel: arcor
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Schon abmahnwürdige Wörter GEZählt?
Was die GEZ derzeit treibt, hat es nur knapp in das Sommerloch geschafft.
Ausgerechnet ein "Unternehmen", welches sich u.a. verbrecherischer Mittel bedient, um sich unrechtmäßig Zugang zu Privatwohnungen zu verschaffen¹, an Dreistigkeit also kaum zu überbieten ist, mahnt die Betreiber einer Informationsseite ab, da sie "Irreführende und falsche Begriffsverwendung" auf ihren Seiten verwende. Ausgerechnet der Laden, der sogar öffentlich propagiert, dass seine MItarbeiter im gewerbsmäßigen Stil irreführende und falsche Tatsachenbehauptungen (um die es in der Abmahnung übrigens auch geht) verwenden. (Nebenbei: Hängen die GEZ-Plakate eigentlich noch, auf denen vier junge Frauen abgebildet sind nebst dem Satz "Eine dieser netten Damen arbeitet für uns - nur wir wissen, welche"?)
Zumindest das ZDF hat sich implizit von den neuerlichen Dreistigkeiten der GEZ distanziert: "die GEZ ist nicht vom ZDF beauftragt." Ansonsten halten sich die Öffentlich-Rechtlichen in dieser Sache bedeckt, bzw. wiegeln wie die ARD in Abstimmung mit der GEZ eher ab. Doch auch in der Politik sind kritische Stimmen zu den aktuellen GEZ-Eskapaden zu hören. So sagte der Medienexperte der FDP-Bundestagsfraktion, Hans-Joachim Otto, "wie auch immer das Abmahnschreiben rechtlich zu beurteilen ist, aus politischer Sicht ist es eine Absurdität."
"Absurd" ist auch der mildeste Begriff, der mir zu den Umformulierungen einfällt, die die GEZ den Betreibern von akademie.de nahelegt.
Hier die von akademie.de freundlicherweise veröffentlichte Liste der beanstandeten Begriffe nebst GEZ-konformer Alternative:
(Ich hoffe, damit ein wenig den/die Server von akademie.de ein wenig entlasten zu können)
¹) Um diese Behauptung zu belegen, bevor die allseits geliebte Gebühreneinzugszentrale mir auch einen freundlichen Brief schickt: Es trug sich im Sommer 1996 in der niederrheinischen Kleinstadt Goch zu, dass an der Türe des Hauses, welches ich zu der Zeit gemeinsam mit meinem Vater bewohnte, ein GEZ-Mitarbeiter mittels Betätigung der Türklingel um Aufmerksamkeit suchte. Dieser gab sich jedoch nicht als ebensolcher aus, sondern behauptete, von den Stadtwerken zu kommen (ja, zumindest damals waren die noch nicht privatisiert) und irgendwas, das er mir nicht naeher erläutern konnte oder wollte (warum wohl?), an den Zählern für Gas, Strom und Wasser machen zu müssen. Untermalt wurde das Gesamtbild von einem verschlissenen Blaumann und irgendeinem Zettel mit einem Briefkopf (der den Schreiben der Stadtwerke im Übrigen so gar nicht ähnlich sah), der mir für den Bruchteil einer Sekunde unter die Nase gehalten wurde und dann auf Nimmerwiedersehen in den Untiefen des Blaumanns verschwand. Jedenfalls beharrte der vorgebliche Stadtbedienstete darauf, dass er dazu in die Wohnung müsse, obwohl ich ihm mehrfach versichert habe, dass sämtliche Zähler im Keller zu finden seien, und er dort gern unter meiner Aufsicht das erledigen könne, was er laut seinem Auftrag dort zu machen habe. Aufgrund seines hartnäckigen Beharrens darauf, dass er in den Wohnbereich müsse, habe ich diesem netten Herrn dann schlussendlich den Zutritt ins Haus verweigert.
Wenige Tage darauf flatterten zwei Schreiben der GEZ in unseren Briefkasten - eines an "Herrn Rae", sowie eines an "Herrn Costas" (Mein Vater hatte aus einem Scherz heraus "Rae & Costas" auf unser Klingelschild geschrieben, da ich zu der Zeit in einem griechischen Restaurant gekellnert hatte). Bis zu den Briefen dachte ich, dass das ein gewöhnlicher Verbrecher war, der wie ich die wenige Wochen zuvor ausgestrahlte Sendung von "Nepper, Schlepper, Bauernfänger" gesehen hatte, wo eine ähnliche Masche vorgestellt wurde.
Ausgerechnet ein "Unternehmen", welches sich u.a. verbrecherischer Mittel bedient, um sich unrechtmäßig Zugang zu Privatwohnungen zu verschaffen¹, an Dreistigkeit also kaum zu überbieten ist, mahnt die Betreiber einer Informationsseite ab, da sie "Irreführende und falsche Begriffsverwendung" auf ihren Seiten verwende. Ausgerechnet der Laden, der sogar öffentlich propagiert, dass seine MItarbeiter im gewerbsmäßigen Stil irreführende und falsche Tatsachenbehauptungen (um die es in der Abmahnung übrigens auch geht) verwenden. (Nebenbei: Hängen die GEZ-Plakate eigentlich noch, auf denen vier junge Frauen abgebildet sind nebst dem Satz "Eine dieser netten Damen arbeitet für uns - nur wir wissen, welche"?)
Zumindest das ZDF hat sich implizit von den neuerlichen Dreistigkeiten der GEZ distanziert: "die GEZ ist nicht vom ZDF beauftragt." Ansonsten halten sich die Öffentlich-Rechtlichen in dieser Sache bedeckt, bzw. wiegeln wie die ARD in Abstimmung mit der GEZ eher ab. Doch auch in der Politik sind kritische Stimmen zu den aktuellen GEZ-Eskapaden zu hören. So sagte der Medienexperte der FDP-Bundestagsfraktion, Hans-Joachim Otto, "wie auch immer das Abmahnschreiben rechtlich zu beurteilen ist, aus politischer Sicht ist es eine Absurdität."
"Absurd" ist auch der mildeste Begriff, der mir zu den Umformulierungen einfällt, die die GEZ den Betreibern von akademie.de nahelegt.
Hier die von akademie.de freundlicherweise veröffentlichte Liste der beanstandeten Begriffe nebst GEZ-konformer Alternative:
1.) Falsche Einzelbegriffe
Hierzu zählt zunächst die Nutzung nicht existenter Begriffe, die offenbar nur dazu dient, ein negatives Image der GEZ hervorzurufen.
Falsch:
Richtig:
GEZ-Gebühren
gesetzliche Rundfunkgebühren
GEZ für PC zahlen
gesetzliche Rundfunkgebühr für neuartige Rundfunkempfangsgeräte
GEZ-frei
von der gesetzlichen Rundfunkgebühr befreit
GEZ-Gebührenpflicht
gesetzliche Rundfunkgebührenpflicht
GEZ-gebührenfrei
von der gesetzlichen Rundfunkgebühr befreit
GEZ-Rundfunkgebühr
gesetzliche Rundfunkgebühr
PC-"Wegelagerei-Gebühr" der GEZ
gesetzliche Rundfunkgebühren für neuartige Rundfunkempfangsgeräte
GEZ-Gebührenfahnder
Beauftragtendienst der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten oder Rundfunkgebührenbeauftragter
GEZ-Fahnder
Beauftragtendienst der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten oder Rundfunkgebührenbeauftragter
GEZ-Zwangsanmeldung
Begriff nicht existent, da bei einer gesetzlichen Gebührenpflicht keine Zwangsanmeldung möglich ist
GEZ-Anmeldung
gesetzlich vorgesehene Anmeldung von zum Empfang bereit gehaltener Rundfunkgeräte
GEZ-Abmeldung
gesetzlich vorgesehene Abmeldung der angemeldeten zum Empfang bereit gehaltenen Rundfunkgeräte
GEZ-Anschreiben
Informationsschreiben der GEZ und/oder Schreiben, mit dessen Hilfe der gesetzliche Auskunftsanspruch des § 4 Abs. 5 RGebStV geltend gemacht wird
GEZ-Brief
Informationsschreiben der GEZ und/oder Schreiben, mit dessen Hilfe der gesetzliche Auskunftsanspruch des § 4 Abs. 5 RGebStV geltend gemacht wird
GEZ-Briefserien
mehrere Informationsschreiben der GEZ und/oder Schreiben, mit deren Hilfe der gesetzliche Auskunftsanspruch des § 4 Abs. 5 RGebStV geltend gemacht wird
GEZ-Gebührenbescheid
Bescheid der räumlich zuständigen Landesrundfunkanstalt über die gesetzliche Rundfunkgebühr
GEZ-Widerspruchsbescheid
Widerspruchsbescheid der räumlich zuständigen Landesrundfunkanstalt über die gesetzliche Rundfunkgebühr
GEZ-Antwortbogen
dem Informationsschreiben der GEZ beigefügtes Formular zur Erteilung der Auskunft nach § 4 Abs. 5 RGebStV
GEZ-Fälle
Gerichtsverfahren zur Klärung der Rundfunkgebührenpflicht
GEZ-Verweigerer
offenbar sind hiermit Schwarzseher und/oder -hörer gemeint
2.) Nicht auf die GEZ bezogene falsche Begriffe:
Daneben verwenden Sie folgende weitere falsche Begriffe:
Falsch:
Richtig:
PC-Rundfunkgebühren
gesetzliche Rundfunkgebühren für neuartige Rundfunkempfangsgeräte
PC-Gebühr
gesetzliche Rundfunkgebühren für neuartige Rundfunkempfangsgeräte
Privatfahnder
Beauftragtendienst der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten oder Rundfunkgebührenbeauftragter
Gebührenjäger
Beauftragtendienst der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten oder Rundfunkgebührenbeauftragter
Gebührenhäscher
Beauftragtendienst der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten oder Rundfunkgebührenbeauftragter
Provisionsjäger
Beauftragtendienst der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten oder Rundfunkgebührenbeauftragter
Fangprämie
Provision des Beauftragtendienstes der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten oder der Rundfunkgebührenbeauftragten
Kopfprämie
Provision des Beauftragtendienstes der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten oder der Rundfunkgebührenbeauftragten
Jagdrevier des Gebührenfahnders
Bezirk des Beauftragtendienstes der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten oder der Rundfunkgebührenbeauftragten
Mitglied der Rundfunkgebührenzahler
Rundfunkteilnehmer aufgrund der gesetzlichen Rundfunkgebührenpflicht
(Ich hoffe, damit ein wenig den/die Server von akademie.de ein wenig entlasten zu können)
¹) Um diese Behauptung zu belegen, bevor die allseits geliebte Gebühreneinzugszentrale mir auch einen freundlichen Brief schickt: Es trug sich im Sommer 1996 in der niederrheinischen Kleinstadt Goch zu, dass an der Türe des Hauses, welches ich zu der Zeit gemeinsam mit meinem Vater bewohnte, ein GEZ-Mitarbeiter mittels Betätigung der Türklingel um Aufmerksamkeit suchte. Dieser gab sich jedoch nicht als ebensolcher aus, sondern behauptete, von den Stadtwerken zu kommen (ja, zumindest damals waren die noch nicht privatisiert) und irgendwas, das er mir nicht naeher erläutern konnte oder wollte (warum wohl?), an den Zählern für Gas, Strom und Wasser machen zu müssen. Untermalt wurde das Gesamtbild von einem verschlissenen Blaumann und irgendeinem Zettel mit einem Briefkopf (der den Schreiben der Stadtwerke im Übrigen so gar nicht ähnlich sah), der mir für den Bruchteil einer Sekunde unter die Nase gehalten wurde und dann auf Nimmerwiedersehen in den Untiefen des Blaumanns verschwand. Jedenfalls beharrte der vorgebliche Stadtbedienstete darauf, dass er dazu in die Wohnung müsse, obwohl ich ihm mehrfach versichert habe, dass sämtliche Zähler im Keller zu finden seien, und er dort gern unter meiner Aufsicht das erledigen könne, was er laut seinem Auftrag dort zu machen habe. Aufgrund seines hartnäckigen Beharrens darauf, dass er in den Wohnbereich müsse, habe ich diesem netten Herrn dann schlussendlich den Zutritt ins Haus verweigert.
Wenige Tage darauf flatterten zwei Schreiben der GEZ in unseren Briefkasten - eines an "Herrn Rae", sowie eines an "Herrn Costas" (Mein Vater hatte aus einem Scherz heraus "Rae & Costas" auf unser Klingelschild geschrieben, da ich zu der Zeit in einem griechischen Restaurant gekellnert hatte). Bis zu den Briefen dachte ich, dass das ein gewöhnlicher Verbrecher war, der wie ich die wenige Wochen zuvor ausgestrahlte Sendung von "Nepper, Schlepper, Bauernfänger" gesehen hatte, wo eine ähnliche Masche vorgestellt wurde.
Geschrieben von Sven Grounsell
in Blödsinn, Geschmacklos, Sprache, Tagesgeschehen
am
Freitag, 24. August 2007 15:20
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Selbstverschuldeter oder herbeigeredeter Fachkräftemangel
Kaum lebt die Konjunktur wieder auf, verteuert sich alles und die Wirtschaftsverbände beklagen sich wieder über den angeblichen immensen Fachkräftemangel. Wer erinnert sich nicht an die erfolgreiche Greencard-Kampagne Rinder statt Inder Kinder statt Rinder Kinder statt Inder, bzw. das Gegenteil davon?
Nunja, tagesschau.de liefert bei den heutigen Schlagzeilen gleich die Antwort, warum sich die Inder von damals heute möglicherweise nicht mehr zur Verfügung stellen wollen. In einem Land, wo sich so behandelt würde, hätte ich auch keine Lust, meinen Beitrag zum Volkswohl zu leisten.
Aber geschmacklosen Sarkasmus mal beiseite - gibt es diesen vielbeschworenen Fachkräftemangel wirklich? Auch namhafte Experten mit einschlägigen Lehrstühlen haben ihre fundierten Zweifel daran; und deren Argumente klingen meines Erachtens durchaus plausibel.
Demnach gibt es diesen Mangel, weil es die Wirtschaft so will. Sie verdient in allen Richtungen daran - der Dumme ist hierbei nur der Arbeitnehmer. Wenn man sich mal vor Augen führt, welchen Effekt der Schrei nach Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt hat, bzw die Folgen des Schreis, dann könnte das in der Tat eine Erklärung sein.
Also von vorn: Gegeben sei die Situation, dass eigentlich ausreichend Fachkräfte vorhanden seien. Nun verbreitet die Wirtschaft in der Politik Panik, dass die Aufkeimende Konjunktur wieder ersticken könnte, weil eben doch ein Mangel an Fachkräften dasei. Was passiert? Wirtschaftspolitiker setzen alles daran, dass dieser (vorgebliche) Spezialistenmangel mit allen Mitteln ausgeglichen wird - durch (Um)Schulungen und Fortbildungen, mit irgendwelchen Greencard-Kampagnen, usw.
Ab diesem Punkt passieren 2 Dinge parallel, deren nutzen für die Wirtschaft nicht bestritten werden kann. Zum Einen sind Schulungsunternehmen zweifelsohne Teil der Wirtschaft, die an einem massiven (Weiter)Bildungsprogramm natürlich ordentlich verdienen, zum Anderen - und jetzt kommen wir zum wichtigsten Teil - ist nun ein deutliches Überangebot an passenden Spezialisten auf dem Arbeitsmarkt, was wiederrum effektiv eingesetzt werden kann, um die Lohnkosten für die Fachkräfte zu drücken, bzw. unten zu halten.
Auch wenn das jetzt ein wenig marxistisch angehaucht klingen mag, aber die Gewinner/Verlierer-Bilanz finde ich durchaus beachtenswert in diesem Zusammenhang: Alles, was in unserem "System" Einfluss hat, gewinnt - Politiker, die eine Konjunkturabschwächung verhindert haben, Wirtschaftsunternehmen und -lobbyisten, die effizienter und preisgünstiger ihre Leistungen erbringen können, ihre Aktionäre besser zufriedenstellen können... überall strahlende Gesichter. Der einzige Verlierer ist der Arbeitnehmer, für den eine Situation künstlich geschaffen wurde, in der er sich "unter Preis" verkaufen muss - denn es gibt ja noch genug andere von seiner Sorte, die nur darauf warten, seine Stelleeinzunehmen anzunehmen.
Mich für meinen Teil regt das jedenfalls zum Denken an, wo Akademiker und Leute mit abgeschlossenen, soliden Ausbildungen in vielen Gegenden kaum bessere Chancen auf einen Arbeitsplatz haben als Menschen vor 10 Jahren, die die Hauptschule nach der 9. Klasse geschmissen haben.
Nunja, tagesschau.de liefert bei den heutigen Schlagzeilen gleich die Antwort, warum sich die Inder von damals heute möglicherweise nicht mehr zur Verfügung stellen wollen. In einem Land, wo sich so behandelt würde, hätte ich auch keine Lust, meinen Beitrag zum Volkswohl zu leisten.
Aber geschmacklosen Sarkasmus mal beiseite - gibt es diesen vielbeschworenen Fachkräftemangel wirklich? Auch namhafte Experten mit einschlägigen Lehrstühlen haben ihre fundierten Zweifel daran; und deren Argumente klingen meines Erachtens durchaus plausibel.
Demnach gibt es diesen Mangel, weil es die Wirtschaft so will. Sie verdient in allen Richtungen daran - der Dumme ist hierbei nur der Arbeitnehmer. Wenn man sich mal vor Augen führt, welchen Effekt der Schrei nach Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt hat, bzw die Folgen des Schreis, dann könnte das in der Tat eine Erklärung sein.
Also von vorn: Gegeben sei die Situation, dass eigentlich ausreichend Fachkräfte vorhanden seien. Nun verbreitet die Wirtschaft in der Politik Panik, dass die Aufkeimende Konjunktur wieder ersticken könnte, weil eben doch ein Mangel an Fachkräften dasei. Was passiert? Wirtschaftspolitiker setzen alles daran, dass dieser (vorgebliche) Spezialistenmangel mit allen Mitteln ausgeglichen wird - durch (Um)Schulungen und Fortbildungen, mit irgendwelchen Greencard-Kampagnen, usw.
Ab diesem Punkt passieren 2 Dinge parallel, deren nutzen für die Wirtschaft nicht bestritten werden kann. Zum Einen sind Schulungsunternehmen zweifelsohne Teil der Wirtschaft, die an einem massiven (Weiter)Bildungsprogramm natürlich ordentlich verdienen, zum Anderen - und jetzt kommen wir zum wichtigsten Teil - ist nun ein deutliches Überangebot an passenden Spezialisten auf dem Arbeitsmarkt, was wiederrum effektiv eingesetzt werden kann, um die Lohnkosten für die Fachkräfte zu drücken, bzw. unten zu halten.
Auch wenn das jetzt ein wenig marxistisch angehaucht klingen mag, aber die Gewinner/Verlierer-Bilanz finde ich durchaus beachtenswert in diesem Zusammenhang: Alles, was in unserem "System" Einfluss hat, gewinnt - Politiker, die eine Konjunkturabschwächung verhindert haben, Wirtschaftsunternehmen und -lobbyisten, die effizienter und preisgünstiger ihre Leistungen erbringen können, ihre Aktionäre besser zufriedenstellen können... überall strahlende Gesichter. Der einzige Verlierer ist der Arbeitnehmer, für den eine Situation künstlich geschaffen wurde, in der er sich "unter Preis" verkaufen muss - denn es gibt ja noch genug andere von seiner Sorte, die nur darauf warten, seine Stelle
Mich für meinen Teil regt das jedenfalls zum Denken an, wo Akademiker und Leute mit abgeschlossenen, soliden Ausbildungen in vielen Gegenden kaum bessere Chancen auf einen Arbeitsplatz haben als Menschen vor 10 Jahren, die die Hauptschule nach der 9. Klasse geschmissen haben.
Geschrieben von Sven Grounsell
in Blödsinn, Geschmacklos, Tagesgeschehen
am
Sonntag, 19. August 2007 20:04
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Noch mehr Preis, noch mehr Asien
Schon hart, wofür die armen Asiaten so alles herhalten müssen.
Mittlerweile sind, wie die Autofahrer unter uns sicher festgestellt haben, auch die Preise für Normal-Benzin kräftig angestiegen. Das hat natürlich nichts mit der Ferienzeit zu tun, sondern, so ist aus den Konzernzentralen der Ölmultis zu hören, mit dem Umstand, dass in den USA und in China (!) der Absatz von Raffinerieprodukten eine extreme Steigerung erfahren hat. Ahja.
ADAC und AvD sind sich allerdings einig, dass das eine Vorbereitung darauf ist, dass das Normal-Benzin abgeschafft werden soll und deswegen die preisliche Angleichung an Super-Benzin vorangetrieben wird. Grund soll sein, dass die Ölkonzerne die doppelten Laberhaltungs- und Transportkosten einsparen wollen.
Es sei jedem selbst überlassen zu entscheiden, welches der beiden Argumente das blödsinnigere ist...
Mittlerweile sind, wie die Autofahrer unter uns sicher festgestellt haben, auch die Preise für Normal-Benzin kräftig angestiegen. Das hat natürlich nichts mit der Ferienzeit zu tun, sondern, so ist aus den Konzernzentralen der Ölmultis zu hören, mit dem Umstand, dass in den USA und in China (!) der Absatz von Raffinerieprodukten eine extreme Steigerung erfahren hat. Ahja.
ADAC und AvD sind sich allerdings einig, dass das eine Vorbereitung darauf ist, dass das Normal-Benzin abgeschafft werden soll und deswegen die preisliche Angleichung an Super-Benzin vorangetrieben wird. Grund soll sein, dass die Ölkonzerne die doppelten Laberhaltungs- und Transportkosten einsparen wollen.
Es sei jedem selbst überlassen zu entscheiden, welches der beiden Argumente das blödsinnigere ist...
Geschrieben von Sven Grounsell
in Blödsinn, Tagesgeschehen
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Mittwoch, 15. August 2007 16:33
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Automatenfritten
Dat gibbet nich, waddet nich all gibt.
Da waren wir gestern mit der versammelten Familie unterwegs nach Potsdam, um dem "Großen" ein bisschen Programm zu bieten in den Kindergartenferien. Da hier im Havelland die Verbindungen ins weitere berliner Umland nicht gerade die Besten sind, mussten wir unter anderem am berliner S-Bahnhof Westkreuz umsteigen.
Ich weiß nicht, ob diese Dinger der Allgemeinheit sonderlich geläufig sind, aber an so ziemlich jedem S-Bahnhof oder größerem Umsteigeknoten in Berlin gibt es schrankgroße, silbrige Klötze, die gegen Bares diverse Kleinigkeiten wie (heiße) Getränke, Gummibärchen, Schokoriegel und ähnliche Snacks ausspucken.
Da ist es nicht außergewöhnlich, dass der Bahnhof Westkreuz an seinen drei Bahnsteigen gleich eine ganze Batterie dieser Automaten bereithält. Außergewöhnlich für mich war jedoch, dass von einem dieser unbemannten Imbisskapseln das McCain-Logo prangte (ja genau, der bekannte Tiefkühl-Fastfood-Hersteller).
Nach einem verwirrten Weg- und wieder Hinsehen bestätigte sich die als unglaubwürdig verworfene Vermutung, dass dieser Fressalienautomat tatsächlich das Vorhandensein einer (recht armseligen) Frittenbude zu simulieren ersuchte. Aufmerksamkeitsträchtige Lettern auf der Silberschachtel versprachen den Genuss knuspriger, heißer Kartoffelstäbchen innerhalb von 45 Sekunden, so man bereit dazu ist, den Betrag von 1,50€ in dieses Schauspiel moderner Nahrungszubereitung zu investieren. Darüberhinaus wurde als technische Errungenschaft angepriesen, dass diese Pommes Frites ohne Zutun von Fett zubereitet werden, sondern lediglich - wie erstaunlich - [Trommelwirbel] - mit heißer Luft auf den Verzehr vorbereitet werden. So ähnlich dürften wohl vor XX Jahren die ersten Heißluftbacköfen angepriesen worden sein.
Da es mein Naturell ist, so ziemlich jede Erfahrung wenigstens einmal durchgemacht haben zu wollen, hatte ich keine allzugroßen Schwierigkeiten, meiner Geldbörse eine entsprechende Anzahl Münzen abzuringen. Von allerlei akustischem Beiwerk begleitet machte sich mein mechanisches Gegenüber dann auch gleich ans Werk, sein Versprechen einzuhalten. In Ermangelung einer Stoppuhr in meinem Reisegepäck kann ich leider nicht bestätigen, ob es tatsächlich 45 Sekunden gedauert hat, aber nach einer Zeitspanne, die gefühlt den Ankündigungen entsprach, präsentierte mir die blecherne Bedienung ein weißes Becherchen, gefüllt mit heißen, gelben Stäbchen - obendrein wurde mir aus einem weiteren Schacht ein Plastikbeutelchen gereicht, welches etwas Salz, eine hölzerne Pommesgabel und ein wenig Ketchup enthielt.
Immerhin, es waren eindeutig Pommes, die ich dort bekommen habe, aber wenn es mir um den Imbiss als Solchen anstatt um die fortschrittliche Technologie geht, werde ich sowohl um des Geschmacks als auch um des Preises Willen die herkömmiche, altmodische Zubereitungsstätte von Frittiergut aufsuchen.
Da waren wir gestern mit der versammelten Familie unterwegs nach Potsdam, um dem "Großen" ein bisschen Programm zu bieten in den Kindergartenferien. Da hier im Havelland die Verbindungen ins weitere berliner Umland nicht gerade die Besten sind, mussten wir unter anderem am berliner S-Bahnhof Westkreuz umsteigen.
Ich weiß nicht, ob diese Dinger der Allgemeinheit sonderlich geläufig sind, aber an so ziemlich jedem S-Bahnhof oder größerem Umsteigeknoten in Berlin gibt es schrankgroße, silbrige Klötze, die gegen Bares diverse Kleinigkeiten wie (heiße) Getränke, Gummibärchen, Schokoriegel und ähnliche Snacks ausspucken.
Da ist es nicht außergewöhnlich, dass der Bahnhof Westkreuz an seinen drei Bahnsteigen gleich eine ganze Batterie dieser Automaten bereithält. Außergewöhnlich für mich war jedoch, dass von einem dieser unbemannten Imbisskapseln das McCain-Logo prangte (ja genau, der bekannte Tiefkühl-Fastfood-Hersteller).
Nach einem verwirrten Weg- und wieder Hinsehen bestätigte sich die als unglaubwürdig verworfene Vermutung, dass dieser Fressalienautomat tatsächlich das Vorhandensein einer (recht armseligen) Frittenbude zu simulieren ersuchte. Aufmerksamkeitsträchtige Lettern auf der Silberschachtel versprachen den Genuss knuspriger, heißer Kartoffelstäbchen innerhalb von 45 Sekunden, so man bereit dazu ist, den Betrag von 1,50€ in dieses Schauspiel moderner Nahrungszubereitung zu investieren. Darüberhinaus wurde als technische Errungenschaft angepriesen, dass diese Pommes Frites ohne Zutun von Fett zubereitet werden, sondern lediglich - wie erstaunlich - [Trommelwirbel] - mit heißer Luft auf den Verzehr vorbereitet werden. So ähnlich dürften wohl vor XX Jahren die ersten Heißluftbacköfen angepriesen worden sein.
Da es mein Naturell ist, so ziemlich jede Erfahrung wenigstens einmal durchgemacht haben zu wollen, hatte ich keine allzugroßen Schwierigkeiten, meiner Geldbörse eine entsprechende Anzahl Münzen abzuringen. Von allerlei akustischem Beiwerk begleitet machte sich mein mechanisches Gegenüber dann auch gleich ans Werk, sein Versprechen einzuhalten. In Ermangelung einer Stoppuhr in meinem Reisegepäck kann ich leider nicht bestätigen, ob es tatsächlich 45 Sekunden gedauert hat, aber nach einer Zeitspanne, die gefühlt den Ankündigungen entsprach, präsentierte mir die blecherne Bedienung ein weißes Becherchen, gefüllt mit heißen, gelben Stäbchen - obendrein wurde mir aus einem weiteren Schacht ein Plastikbeutelchen gereicht, welches etwas Salz, eine hölzerne Pommesgabel und ein wenig Ketchup enthielt.
Immerhin, es waren eindeutig Pommes, die ich dort bekommen habe, aber wenn es mir um den Imbiss als Solchen anstatt um die fortschrittliche Technologie geht, werde ich sowohl um des Geschmacks als auch um des Preises Willen die herkömmiche, altmodische Zubereitungsstätte von Frittiergut aufsuchen.
Geschrieben von Sven Grounsell
in Blödsinn, Geschmacklos, Technisches
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Sonntag, 29. Juli 2007 12:59
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Schwarz ist braun?
Dass Grufties, bzw. Gothics trotz oder gerade wegen ihres eher unpolitischen Daseins gerne mal von den Medien als Sündenböcke herangezogen werden, um die absurden Auswüchse unserer heutigen Gesellschaft zu erklären (vgl. z.B. das Verantwortlichmachen von Marilyn Manson für das Massaker an der Columbine High), daran habe ich mich ja mittlerweile gewöhnt.
Aber was ein gewisser Rainer Fromm, seineszeichens Politologe und ZDF-Autor, diesem Artikel bei Heise Online nach in seine Bewertung und Analyse zum Zuwachs von rechtsextremistischen Inhalten einflicht, geht mir dann doch ein wenig zu weit.
Ohne seine weiteren Statements in Zweifel ziehen zu wollen, aber dieser Satz für sich ist - mit Verlaub - blanker Unsinn:
Was zum Geier hat Dark-Wave und Black-Metal mit Faschismus zu tun? Natürlich, auch in der Schwarzen Szene gibt es Individuen, die fröhlich rassistisches Gedankengut mit sich herumtragen - wie eben auch in der Bevölkerung im Allgemeinen. Kommt aber jemand auf die Idee, deshalb zu sagen, die ganze Bevölkerung sei faschistisch? Ich glaube kaum, dass Vorurteile^WVerallgemeinerungen der richtige Weg sind, eine breite Öffentlichkeit auf problematische Entwicklungen aufmerksam zu machen. Warum nicht die tatsächlich zusammenhängenden Fakten bringen und sogenannte Rechtsrock-Bands Bands, deren Tonträger auf eBay verschachert werden, nennen? Beispiele gäbe es genug, wie eine schnelle Recherche bei eBay unter den Suchbegriffen "Landser" und "Skrewdriver" ergab.
Und wenn schon unbedingt das aufmerksamkeitsträchtige "Schwarzvolk" herangezogen werden muss: In der Neofolk-Szene sind (leider) mit Abstand die meisten Braundenker in schwarzem Gewand zu finden, auch wenn es hier genauso unverhältnismäßig wäre, die gesamte (Sub-)Subkultur als (tendenziell) faschistisch einzuordnen.
Abgesehen davon, dass es sicherlich einige Exemplare gibt, aber ich habe auch in meinen gut 30 Lenzen irdischen Daseins noch keinen Metal-Anhänger gefunden, der zweifelsfrei dem politisch rechten Lager zuzuordnen wäre. Man darf nicht immer Provokation (um der Provokation Willen) mit politischer Überzeugung gleichsetzen, sondern sollte auch hier und da vielleicht einmal hinter die Fassade blicken - ansonsten läuft man oft Gefahr, ebenfalls eine Kausalkette mit Trugschluss zu bauen, die sich in ihrem Resultat nicht von denen unterscheidet, die Faschisten nur allzugern für sich instrumentalisieren.
Aber was ein gewisser Rainer Fromm, seineszeichens Politologe und ZDF-Autor, diesem Artikel bei Heise Online nach in seine Bewertung und Analyse zum Zuwachs von rechtsextremistischen Inhalten einflicht, geht mir dann doch ein wenig zu weit.
Ohne seine weiteren Statements in Zweifel ziehen zu wollen, aber dieser Satz für sich ist - mit Verlaub - blanker Unsinn:
Sogar im Internet-Auktionshaus eBay gebe es rechtsextremistische Angebote, etwa indizierte CDs aus der Dark-Wave- und aus der Black-Metal-Szene.
Was zum Geier hat Dark-Wave und Black-Metal mit Faschismus zu tun? Natürlich, auch in der Schwarzen Szene gibt es Individuen, die fröhlich rassistisches Gedankengut mit sich herumtragen - wie eben auch in der Bevölkerung im Allgemeinen. Kommt aber jemand auf die Idee, deshalb zu sagen, die ganze Bevölkerung sei faschistisch? Ich glaube kaum, dass Vorurteile^WVerallgemeinerungen der richtige Weg sind, eine breite Öffentlichkeit auf problematische Entwicklungen aufmerksam zu machen. Warum nicht die tatsächlich zusammenhängenden Fakten bringen und sogenannte Rechtsrock-Bands Bands, deren Tonträger auf eBay verschachert werden, nennen? Beispiele gäbe es genug, wie eine schnelle Recherche bei eBay unter den Suchbegriffen "Landser" und "Skrewdriver" ergab.
Und wenn schon unbedingt das aufmerksamkeitsträchtige "Schwarzvolk" herangezogen werden muss: In der Neofolk-Szene sind (leider) mit Abstand die meisten Braundenker in schwarzem Gewand zu finden, auch wenn es hier genauso unverhältnismäßig wäre, die gesamte (Sub-)Subkultur als (tendenziell) faschistisch einzuordnen.
Abgesehen davon, dass es sicherlich einige Exemplare gibt, aber ich habe auch in meinen gut 30 Lenzen irdischen Daseins noch keinen Metal-Anhänger gefunden, der zweifelsfrei dem politisch rechten Lager zuzuordnen wäre. Man darf nicht immer Provokation (um der Provokation Willen) mit politischer Überzeugung gleichsetzen, sondern sollte auch hier und da vielleicht einmal hinter die Fassade blicken - ansonsten läuft man oft Gefahr, ebenfalls eine Kausalkette mit Trugschluss zu bauen, die sich in ihrem Resultat nicht von denen unterscheidet, die Faschisten nur allzugern für sich instrumentalisieren.
Geschrieben von Sven Grounsell
in Blödsinn, Geschmacklos, Tagesgeschehen
am
Mittwoch, 11. Juli 2007 17:52
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Und nochmal Google
Ich suche nach einem passenden und griffigen Bild, um das Surreale, Groteske an dieser Nachricht zum Ausdruck zu bringen. Den Bock zum Gärtner machen ist zwar relativ nahe, aber es passt nicht... vielleicht sollte ich mich von den Standard-Metaphern lösen.
Ich glaube ich hab's: Das ist, als würde Innenminister Schäuble eindringlichst davor warnen, dass wir unsere informationelle Selbstbestimmung nur allzu leichtfertig aufs Spiel setzen würden und Gefahr liefen, zum Überwachungsstaat zu werden.
Ich glaube ich hab's: Das ist, als würde Innenminister Schäuble eindringlichst davor warnen, dass wir unsere informationelle Selbstbestimmung nur allzu leichtfertig aufs Spiel setzen würden und Gefahr liefen, zum Überwachungsstaat zu werden.
Geschrieben von Sven Grounsell
in Blödsinn, Tagesgeschehen, Technisches
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Donnerstag, 5. Juli 2007 12:21
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Unbuchhaltung
In meiner Naivität vermutete ich doch glatt, die Story hätte ein Ende. Aber wie bei jedem guten Horrorfilm gibt es eine erbärmlich schlechte Fortsetzung:
Liebe Leute... weiß bei Euch eigentlich irgendwer, was der andere macht?
Ich bin spätestens jetzt so verdammt froh, kein Kunde von Euch zu sein; und glaubt mir, nach dieser Vorstellung kann ich Euch beim besten Willen kaum noch ruhigen Gewissens meinem ärgsten Feind empfehlen. Ich meine, dass Provider mitunter eine sehr agrressive Art und Weise der Kundenbindung praktizieren, ist für mich nichts Neues, aber dieses Schreiben ist ja wohl mittlerweile der Gipfel der Frechheit. Wenn auch juristisch der Begriff Nötigung nicht ganz passen mag, aber "systematische Kundenverarsche" und "Geldschneiderei auf Teufel komm raus" kann ich mir dazu nicht verkneifen.
Ihr könnt mir nicht erzählen, dass Eure Buchhaltung wirklich in einem so katastrophalen Zustand ist. Wäre dem tatsächlich so, gäbe es keine logische Erklärung dafür, dass Ihr noch Kunden und Mitarbeiter habt. Vielleicht seid Ihr ja genauso gespannt wie ich, was mir dazu einfallen wird.
Update: Diesem Forenthread nach zu urteilen bin ich wohl nicht der Einzige, dem dieser schlechte Film widerfährt/widerfahren ist.
2. Update: Folgender Text liegt jetzt bei irgendeinem für die Rubrik "Vorsicht Kunde" zuständigen Mitarbeiter vom c't-Magazin in der Inbox:
InternetUniversum GmbHan mich
- Letzte Mahnung vor Anwalt -
Sehr geehrte Damen und Herren,
leider haben Sie Ihre aktuelle Rechnung trotz mehrfacher Aufforderung nicht bezahlt (Details siehe PDF im
Anhang).
----------------------------------------
Anwalt vermeiden: Ihre letzte Chance
----------------------------------------
Wir fordern Sie hiermit letztmalig auf den offenen Betrag zu zahlen, um so Ihren Account wieder zu aktivieren.
Die genaue Frist entnehmen Sie der PDF im Anhang. Sollte dies nicht geschehen, werden wir die
Anwaltskanzlei
Lentfort & Partner
Waldenburger Str. 10
48231 Warendorf
www.lentfort.de
beauftragen die Wahrnehmung unserer Interessen zu prüfen. Außerdem halten wir uns vor Ihren Account
schon vor Vertragsende zu löschen. Domain(s) werden in den Transit-Status der DENIC übergeben.
Bei einem Missverständnis oder weiteren Fragen können Sie sich natürlich gerne an uns wenden:
- kostenlos anrufen: 0800 / 82 62 437
- kostenlos mailen: support@vanager.com
Unsere Bankverbindung, damit Sie diese direkt in Ihr Online-Banking kopieren können:
Kontoinhaber: InternetUniversum GmbH
Kontonummer: 3631919500
BLZ: 41262501
Bank: Volksbank Ahlen-Sassenberg-Warendorf
Diese E-Mail wurde automatisch erstellt
- Buchhaltung -
___________________________________________
vanager.com
InternetUniversum GmbH
Splieterstr. 27
48231 Warendorf
Zentrale: 0 25 81 / 94 19 96 - 4
Fax: 0 25 81 / 94 19 96 - 9
Registergericht: Amtsgericht Münster
Registernummer: HRB 8643
UST-ID: DE236748557
Geschäftsführer:
Marcel Chorengel
Daniel Hagemeier
17010_3288_Mahnung3.pdf
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Liebe Leute... weiß bei Euch eigentlich irgendwer, was der andere macht?
Ich bin spätestens jetzt so verdammt froh, kein Kunde von Euch zu sein; und glaubt mir, nach dieser Vorstellung kann ich Euch beim besten Willen kaum noch ruhigen Gewissens meinem ärgsten Feind empfehlen. Ich meine, dass Provider mitunter eine sehr agrressive Art und Weise der Kundenbindung praktizieren, ist für mich nichts Neues, aber dieses Schreiben ist ja wohl mittlerweile der Gipfel der Frechheit. Wenn auch juristisch der Begriff Nötigung nicht ganz passen mag, aber "systematische Kundenverarsche" und "Geldschneiderei auf Teufel komm raus" kann ich mir dazu nicht verkneifen.
Ihr könnt mir nicht erzählen, dass Eure Buchhaltung wirklich in einem so katastrophalen Zustand ist. Wäre dem tatsächlich so, gäbe es keine logische Erklärung dafür, dass Ihr noch Kunden und Mitarbeiter habt. Vielleicht seid Ihr ja genauso gespannt wie ich, was mir dazu einfallen wird.
Update: Diesem Forenthread nach zu urteilen bin ich wohl nicht der Einzige, dem dieser schlechte Film widerfährt/widerfahren ist.
2. Update: Folgender Text liegt jetzt bei irgendeinem für die Rubrik "Vorsicht Kunde" zuständigen Mitarbeiter vom c't-Magazin in der Inbox:
Tag die Damen und Herren,
da ich offensichtlich mit den mir zur Verfuegung stehenden Mitteln
nicht weiterkomme, anwaltliche Hilfe jedoch scheue, wenn es nicht
wirklich sein muss, moechte ich Euch um Hilfe bitten.
O.g. Firma schafft es einfach nicht, trotz merhmaliger (!)
Bestaetigung des Gegenteils, ihre Buchhaltung davon zu ueberzeugen,
dass Ich nie zahlender Kunde war, es nicht bin und spaetestens jetzt
auch garantiert nie sein werde.
Da ich mir sparen moechte, die ganze Episode mitsamt Mailverkehr ein
weiteres Mal zusammenzusammeln und mir ein Copy&Paste auch zu doof
ist, wenn es doch eh schon im Web dokumentiert ist, erlaube ich mir,
Euch einfach die Links zu den Beitraegen in meinem Blog zu
uebergeben, wo ich bereits alles nach bestem Wissen und Gewissen
zusammengestellt habe:
http://rae.tuxhilfe.de/archives/28-Hab-ich-eigentlich-schonmal....html
http://rae.tuxhilfe.de/archives/39-Unbuchhaltung.html
Weiterhin interessant in dem Zusammenhang (bei einer Schnellsuche im
Netz gefunden):
http://www.sysop-forum.de/thread.php?threadid=1984
Gruss,
Sven Grounsell
Geschrieben von Sven Grounsell
in Blödsinn, Geschmacklos
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Mittwoch, 4. Juli 2007 21:22
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